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Geschafft: Zurück in Deutschland nach einer Reise über das Bermudadreieck Peking für Fluggäste und Gepäckstücke | Video

Gut, man kann jetzt sagen, selbst schuld, denn wer fliegt schon mit Air China und dann auch noch über Peking? Aber was soll man machen, wenn es aus vielerlei Gründen diesmal der (vermeintlich) praktikabelste Weg war?  Nichts und deshalb lasse ich Euch einfach einmal daran teilhaben. Auch um zu zeigen, dass diese Reisetätigkeit als IT-Journalist noch nicht einmal halb so romantisch ausfällt, wie man es vielleicht als Außenstehender meinen mag.

Ich glaub(t)e ja, recht vieles gewohnt zu sein und auch tolerieren zu können, aber es gibt diese gewissen Momente, wo man dann doch an sich selbst zu zweifeln beginnt. Eine Airline, die bei 10 Stunden Verspätung den Kunden fast komplett sich selbst überlässt und noch nicht einmal Wasser und alte, klebrige Kekse spendieren mag, hat es wirklich verdient, auch einmal namentlich genannt zu werden.

Denn am Ende habe ich mich nicht nur um mich selbst gekümmert, sondern auch um Mitmenschen, denen es deutlich schwerer gefallen wäre, genau dort weiterzukommen, wo der allmächtig scheinende Apparat aus Ignoranz, Gleichschaltung und Gleichgültigkeit eine unüberwindbare Hürde darstellte. Ich bin da allerdings mittlerweile eher abgebrüht, weil ich das Ganze in ähnlicher Form nämlich schon einmal erlebt habe. Anderer Flughafen, aber gleiche Airline.

Fakt ist, dass es ein Unding ist, Flugzeuge wider besseren Wissens bis zum letzten Tropfen Kerosin in der Luft zu lassen, dann doch noch hektisch zu landen und in der Folge Fluggäste und Bordpersonal über 5 Stunden am Boden zu Geiseln der eigenen unternehmerischen Unfähigkeit zu degradieren. Doch all das hat Methode und es sieht, auch im Nachhinein betrachtet, nicht nach zufälliger Anhäufung von unkalkulierbaren Zufällen aus.

Ich habe, entgegen meiner sonstigen Gewohnheit, diesmal ein wenig mehr geschnitten und allzu emotionale Impressionen wieder herausgenommen. Ich will ja nicht ein Bash-Video drehen, sondern informieren und im Rahmen des Möglichen auch sachlich bleiben. Trotzdem habe ich mich dazu entschlossen, es öffentlich zu machen – auch im Interesse derer, die so eine Möglichkeit eben nicht haben.

 

Ende gut, alles gut und so habt Ihr mich eben wieder. Das hat ja auch was. Und durch die ganzen aufgelaufenen Samples und Produkte muss ich mich jetzt auch erst einmal durchgraben. In diesem Sinne, Salvatore!

 

 

 

 

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About the author

Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB als inhaltlichem Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland, deren Lizenz im Juni 2019 zurückgegeben wurde, um den qualitativen Ansprüchen der Webinhalte und Herausforderungen der neuen Medien wie z.B. YouTube mit einem eigenen Kanal besser gerecht werden zu können.

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.

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