News Wärmeleitpaste und Pads

Fima entwickelt Next-Generation Wärmeleitpaste (Leak)

Die Entwicklung einer Next-Generation Wärmeleitpaste könnte nicht nur die Effizienz von Wärmeableitungssystemen verbessern, sondern auch eine neue Ära in der Kühltechnologie einläuten. Die nicht genant werden wollende Firma, die hinter diesem Projekt steht, hat eine revolutionäre Idee entwickelt, die die Art und Weise, wie man Wärme ableiten, grundlegend verändern könnte. Vielleicht, denn Versuche gab es ja schon viele.

Die Besonderheit dieser Innovation liegt in ihrer Anwendungsweise, die an das Auftragen von Nagellack erinnert. Durch die Verwendung eines Pinsels kann die Paste präzise aufgetragen werden, was eine gleichmäßige Verteilung auf der Oberfläche ermöglicht. Dadurch wird die Wärmeübertragung optimiert, was zu einer effizienteren Kühlung führen soll. Es erinnert ein klein wenig an eine Paste von Zalman, die ebenfalls im Nagellack-Style verkauft wurde – und scheiterte. Ein weiterer entscheidender Aspekt ist allerdings das Verhalten der Paste nach dem Auftragen.

Sobald die Trägersubstanz verdunstet, bleibt ein Metall zurück. Obwohl die genaue Art des entstehenden Metalls noch nicht bekannt ist, wird vermutet, dass es sich ähnlich wie Flüssigmetall verhalten wird. Dies könnte zu einer verbesserten Wärmeübertragung führen, die über herkömmliche Wärmeleitpasten hinausgeht. Ein weiterer Vorteil dieser neuen Wärmeleitpaste ist ihre Schichtbarkeit. Im Gegensatz zu herkömmlichen Pasten kann die Next-Generation Paste in mehreren Schichten aufgetragen werden. Dadurch wird eine präzisere Anpassung an verschiedene Anforderungen und Anwendungen ermöglicht, was insbesondere in Bereichen mit spezifischen Kühlungsbedürfnissen von Vorteil ist.

Trotz des vielversprechenden Potenzials dieser Innovation sind derzeit noch viele Details ungeklärt. Es gibt keine genauen Informationen über die verwendeten Materialien, und Tests zur Wärmeübertragung wurden noch nicht durchgeführt. Gallium und vielleicht auch Indium dürfte allerdings als Favoriten gelten. Dennoch hat diese Ankündigung bereits großes Interesse geweckt und könnte die Wärmeableitungstechnologie entscheidend verändern. Vielleicht. Experten sind gespannt auf weitere Informationen zu diesem Projekt und darauf, wie sich die Next-Generation Wärmeleitpaste in der Praxis bewähren wird. Ihre Entwicklung könnte nicht nur die Leistung von Wärmeableitungssystemen verbessern, sondern auch neue Möglichkeiten für eine effizientere Kühlung in verschiedenen Anwendungen eröffnen. Die Fortschritte in diesem Bereich werden weiterhin aufmerksam verfolgt, und über neue Erkenntnisse wird ausführlich berichtet.

 

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RedF

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I
Irrer Pinguin

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Gallium kann ich mir nicht vorstellen, außer sie haben eine Möglichkeit gefunden es so zu verwenden das es kein Aluminium angreift.
Für alle die es nicht wissen, Gallium reagiert stark mit Aluminium und sorgt dafür, dass es schon bei geringster Krafteinwirkung zerbröselt.
Das ist bei einem Kühler, der zu einem großen Teil aus Aluminium besteht schon kritisch.
Kupfer reagiert da wohl nicht so stark darauf, aber es müsste dann definitiv eine Warnung für reine Alu Kühlkörper geben.

Hier ein Beispielvideo dazu:

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M
MD_Enigma

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Sehr schöner Artikel! Die Bild-Zeitung wäre neidisch (Gerücht).

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Igor Wallossek

1

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Ich sags mal so... Aus eigener Erfahrung und nach diversen Prototypen-Tests ist es bisher m.E. nicht gelungen, Gallium und Indium in irgendetwas geschickt so zu binden, dass man es einfach so aufstreichen könnte. Versuche gab und gibt es immer wieder, aber das Zeug ist und bleibt aggressiv wie die Pest. Und auf flüchtige Komponenten zu setzen ist auch so eine Sache. Keiner kann sicherstellen, dass die Matrix hinterher noch stabil ist. Die Abdruckbilder zeigen, dass das Ganze eher eine Sackgasse ist. Da dürfte Gleitgel stabiler sein.

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RedF

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4,660 Kommentare 2,552 Likes

Hatten seinerzeit Silberpampe, das wurde dann auf Heckscheiben als Heizung gedruckt.

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Eribaeri

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124 Kommentare 48 Likes

"Gleichmäßige Verteilung" - "Wärmeübertragung optimiert" - "Bessere Kühlleistung".

Sachlich insgesamt sehr fundiert und somit sehr überzeugend. NICHT lol

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Martin Gut

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Vielleicht nimmt irgendjemand irgend ein paar Materialien und vielleicht macht er was damit und experimentiert dann etwas damit. Vielleicht kleistert er das dann auf auf irgend ein Siliziumplättchen und das ist dann vielleicht in irgend einer Eigenschaft besser als irgend etwas anderes. Vielleicht interessiert das ja dann irgendwen ................... :unsure:😜

Solche Artikel kann man einfach weg lassen, weil sie keinen Inhalt haben. Das es Leute gibt die Wärmeleitpasten entwickeln ist ja kein Geheimnis und auch keine Sensationsmeldung.

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Hagal77

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131 Kommentare 86 Likes

Gerade für Anfänger kann sich das Auftragen von Wärmeleitpaste zum Geduldsspiel entwickeln.

Die ersten Versuche vor 30 Jahren gingen bei mir auch schief.
Als ich ende Dezember mein neues Threadripper 7000sys gebaut habe fühlte ich mich wieder wie damals :ROFLMAO:
Erstmal Youtube FAQ Vid geschaut wie man das bei dem Brummer macht, klappte auch btw.

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e
eastcoast_pete

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1,472 Kommentare 828 Likes

+1. Wenn man Gallium und Indium lackartig auftragen könnte und es sich auch mechanisch eher wie ein richtiger Lack benehmen würde, würden die Chiphersteller (von Intel über Samsung bis TSMC) das wohl fürs Anbringen ihrer Heatspreader einsetzen. Wäre wahrscheinlich einfacher und billiger in der Massenfertigung als die Chips und Heatspreader (oder direkte Kühlung) mit Indium Lot zu verbinden. Daher auch das Verwenden der elendigen Pasten dafür, wie vor Jahren bei Intel - es ist billiger. Das Hauptproblem bei solchen "Lacken" ist, wie schon von Dir angesprochen, daß die Lösemittel schön gleichmäßig verdampfen, und man danach (unterm Mikroskop) eine Mondlandschaft hat. Und Löcher leiten Wärme nur sehr schlecht.

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eastcoast_pete

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1,472 Kommentare 828 Likes

Ich glaube auch, daß genau hier (Unsicherheit wie man's am besten oder auch einfach richtig macht) der Grund ist, warum das immer wieder mal versucht wird. Leute wie @Igor Wallossek, @Alexander Brose usw können das ohne Probleme, auch weil sie es eben sehr häufig machen (practice makes perfect), und, in Igors Fall, auch ausprobiert haben, was am besten funktioniert. Ich bin da eher so wie Du, denn ich baue auch nicht zig Systeme im Jahr zusammen. Obwohl man sich hier auf @Igorslab informieren kann, ist die Umsetzung von Theorie zur Praxis nicht ohne Anspannung.

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Hagal77

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131 Kommentare 86 Likes

Also die berühmte Erbse kannste beim Threadripper vergessen, da ist es eine Wurst ;)

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Besterino

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6,727 Kommentare 3,321 Likes

Oder 13 Punkte (Noctua), oder glatte Fläche mit Spachtel, oder oder oder…

Am Ende hab ich die Suche nach der einzig wahren Methode aufgegeben. Gut genug ist mir gut genug.

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C
ChaosKopp

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Da spiel ich mal Kalauerkönig: Ein Leak ist bei einer Wärmeleitpaste suboptimal.

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F
Fonsi87

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Ich weiß, bestimmt nicht die beste Idee, aber rein aus Neugier: Schonmal jemand Flüssigmetall mit normaler wlp gemixt?! Was würde das ergeben?! (Sorry wenn jetzt manche denken "was ein Idiot", aber mich würde echt interessieren, ob das physikalisch überhaupt ne gute Idee ist)

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Eribaeri

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124 Kommentare 48 Likes

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Martin Gut

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7,774 Kommentare 3,572 Likes

Im besten Fall dürfte das etwa so heraus kommen wie wenn man Ölfarbe mit Wasserfarbe oder Acrylfarbe mischt. Das dürfte sich kaum mischen lassen.

Im dümmeren Fall reagiert das sehr aggressive Gallium (Hauptbestandteil des Flüssigmetalls) mit einem der Stoffe in der Wärmeleitpaste. Das dürfte dann eher für einen Chemielehrer ein interessanter Vorzeigeversuch sein als dass dabei zufällig ein tolles Gemisch entsteht. Am Schluss hat man die schlechten Eigenschaften aller Materialien kombiniert (schlechte Wärmeleitung, chemische Aggressivität, teilweise elektrisch leitend). :p

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RedF

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Würde behaupten das mischt sich nicht.

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noir.

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237 Kommentare 147 Likes

Nein, mischt sich nicht. Auch nicht nach längerem rühren bei >40°C. Der Vergleich mit Ölfarbe und Acrylfarbe mischen war da schon extrem passend. Obs nach einer Weile miteinander reagiert, weiss ich nicht. War äusserst uninteressant beim beobachten, weil nix explodiert ist. Conductonaut + NT-H1.

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Grundsätzlich begrüße ich es aber, wenn mal jemand solche Nischenthemen wie WLP anfasst. Gibt zwar genug neues mit schrittweisen Verbesserungen des bewährten (Konsistenz, Standzeit etc), das Rad selbst hat aber keiner neu erfunden. Das bisherige ist ja auch schon ziemlich rund. Ist halt immer blöd, wenn das neu erfundene Rad nur dreieckig ist :D

Habe letztens im hintersten Winkel einer Kramkiste hinter einem Sockel 754-Board noch ne Flasche Zalman STG-1 gefunden. Da haben sich die Bestandteile aber mittlerweile getrennt. Ich fand die damals wirklich gut zu handhaben, aufstreichen mit nem Pinsel wie Nagellack war sehr benutzerfreundlich.

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A
AahhhFreshMeat

Mitglied

31 Kommentare 18 Likes

Wenn ich rundherum doch alles abkleben muss, kann ich auch gleich Flüssigmetall nehmen.

Denke nicht, dass es da noch großartige, neue 5000PS-Innovationen bei den Pasten geben wird.

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Samir Bashir

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