YouTube

Adapter gegen Lastspitzen und Netzteilabschaltung? Schlangenöl oder Wundermittel – meine Antwort!

Lade neue Kommentare

D
Deridex

Urgestein

1,646 Kommentare 471 Likes

Hm, habe ich das falsch im Kopf? Hatte den RC-Filter als Tiefpass 1. Ordnung und den LC-Filter als Tiefpass 2. Ordnung in Erinnerung.

So oder so: Ich hoffe damit dürfte vielen klar sein, dass Elkos allein bei den Lastspitzen nicht viel bringen.

Edit: Ab einer gewissen Kapazität können die Elkos alein im Einschaltmoment sogar zu Problem werden.

Antwort Gefällt mir

Igor Wallossek

Format©

5,487 Kommentare 8,485 Likes

Das mit der 1. und 2. Ordnung ergibt sich aus der Anzahl der Kombinationen aus Hoch- (HP) und Tiefpass (LP) also der Anzahl der passiven Bandpässe. Einfache Bandpässe mit jeweils nur einen frequenzbestimmenden Bauteil für HP und LP sind immer Filter 1. Ordnung, egal ob nun RC oder LC. Das gilt auch für Bandsperren bei Parallelschaltung. Nimmt man dann jedoch zwei unterschiedliche Speicherglieder für LP und HP, dann werden es Filter 2. Ordnung.

Man kann auch T und Pi-Filter bauen. Das mit dem zweiten Kondensator an der Buchse oben wäre z.B. eine Pi-Filter als passiver Tiefpass. :)

Antwort Gefällt mir

M
Martin Gut

Urgestein

3,242 Kommentare 1,082 Likes

Hallo Igor

Danke für den Test.

Mich würde interessieren, ob bei einem Netzteil an der Leistungsgrenze grössere Unterschiede Messbar sind. Bei diesem Beispiel scheint das Netzteil ja bereits genug Kondensatoren verbaut zu haben. Dann nochmals einen dazu zu bauen hat nicht so viel Einfluss. Wenn man nun aber ein Netzteil nimmt, das zu wenig Kondensatoren hat, weil es an seiner Leistungsgrenze läuft, könnte der zusätzliche Kondensator schon einen Unterschied machen. Man müsste also beispielsweise mit einer RTX 3080 an einem 550 Watt-Netzteil testen bei dem Probleme auftreten.

Nach deiner Beschreibung kann ich mir aber vorstellen, dass es auch da wenig ausmacht, weil es zu wenig filtert oder die falsche Methode ist gegen diese Schwankungen vorzugehen. Sinnvoller wäre es so oder so, die starken Schwankungen zu verringern indem man das Boostverhalten der Karte sanfter macht.

Antwort Gefällt mir

Klicke zum Ausklappem
RedF

Urgestein

1,044 Kommentare 347 Likes

Ich mag Schlangenöl Tests : ) . Gerade wenn das keine Häkelkäfer zur verbesserung des Audiosignals sind.
( soll heißen das das auf den ersten blick ja sinnvoll erscheint )

Antwort 1 Like

D
DommeP

Mitglied

68 Kommentare 16 Likes

Hallo und Danke für den Test :)

Joar, das Caps da so nicht viel bringen wundert mich nicht, selbst welche mit niedrigem ESR glätten halt primär die eh schon relativ unproblematische Spannung und sorgen nur für eine Phasenverschiebung des Stroms. Nett wäre ein gegenversuch mit Drosseln/Rinkernspulen gewesen mit dem Vergleich der Spannung an Graka Anschluss - falls die Graka dann nicht irgendwann die Grätsche macht.
Stromspitzen weg - ebenso wie die glatte Spannung. Irgendwo muss die Leistung ja herkommen.

Und ein (CLC? DC Servo??) Aufbau der schnell genug die Leistungsspitzen der Graka abdecken könnte ohne das das NT was davon mitbekommt klingt eher nach einer neuen Grakastütze als einer kurzen Adapterleitung.
Und nach der Lösung eines nicht vorhandenen Problems - solange man das gesparte Geld in vernünftige Netzteile investiert^^

Antwort Gefällt mir

Klicke zum Ausklappem
D
Deridex

Urgestein

1,646 Kommentare 471 Likes

@Igor Wallossek
Ich habe extra nochmal die Fachliteratur usw. bemüht:
Natürlich lassen sich Filter 1. Ordnung zu Filtern höherer Ordnung kaskadieren. Da hast du rselbstverständlich recht.

Dennoch wird bei dem, wo ich nachgesehen habe, ein LC-Filter als Tiefpass 2. Ordnung angesehen. Der Grund ist ganz salop gesagt: Es ist quasi eine Kombination aus RC-Filter und LR-Filter. Letzteren Filter vergesse ich immer, weswegen ich auch nachsehen musste 😀

Antwort 2 Likes

FfFCMAD

Veteran

308 Kommentare 42 Likes

Im Prinzip muesste also eine Art Schaltung her, die Grafikkartenseite und Netzteilseite entkoppelt. Oder verstehe ich da was falsch? Also aehnlich einer USV.

Mit so einem angeloeteten Kondensator verschiebt sich sich der Spannungsverlauf ein wenig und das wars. Der laedt sich ja in dem Moment auf, wo die Grafikkarte nicht mehr am Strohalm nuckelt und gibt dann Energie ab, wenn sie beginnt zu nuckeln. (Da haengt ja meist noch mehr am Kabel und das Netzteil wird das sicherlich auch in irgendeiner Form terminieren.)

Edit: Korrigiert...

Antwort Gefällt mir

D
DommeP

Mitglied

68 Kommentare 16 Likes

@Deridex
Den Letzten?
Beim Vierpol mit 2 Bauelementen gibt's für TP und HP jeweils eine Variante mit C & L und mit beiden -> Mir Fallen 6 ein.
Filter - In Reihe - Parallel
TP - R - C
TP - L - R
TP - L - C
HP - R - L
HP - C - R
HP - C - L

Edit: jetzt weiß ich welchen letzteren - alles klar.

Antwort Gefällt mir

Igor Wallossek

Format©

5,487 Kommentare 8,485 Likes

Man muss immer die Frequenzen und Ströme mit betrachten. Die verwendete Spule hat zwar auch einen Innenwiderstand, den man aber hier geradezu vernachlässigen kann, weil er für die Filterwirkumg im Verhältnis nahezu irrelevant ist. Das gilt auch für den "Innenwiderstand" des Kondensators. Im NF-Bereich kenne ich eigentlich keinen, der ein einfaches LC Glied in die 2. Ordnung erhebt. Mehr als 6dB pro Oktave bekomme ich hier nicht hin. ;)

Ich weiß aber, dass man wegen der Flankensteilheit gern das LC-Filter auch als Filter 2. Ordnung betrachtet, weil ein RC-Filter noch schlechter abschneidet. Das Schlimme ist, dass man eigentlich Argumente für Beides findet. :(

Antwort Gefällt mir

v
vezixig

Neuling

4 Kommentare 0 Likes

Super, vielen Dank für den Test! Ich habe mich schon lange gefragt, ob diese "Ausbuchtungen" am Kabel wirklich sein müssen.
Hat mir sehr geholfen!

Antwort Gefällt mir

Danke für die Spende



Du fandest, der Beitrag war interessant und möchtest uns unterstützen? Klasse!

Hier erfährst Du, wie: Hier spenden.

Hier kannst Du per PayPal spenden.

About the author

Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB als inhaltlichem Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland, deren Lizenz im Juni 2019 zurückgegeben wurde, um den qualitativen Ansprüchen der Webinhalte und Herausforderungen der neuen Medien wie z.B. YouTube mit einem eigenen Kanal besser gerecht werden zu können.

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.

Folge Igor auf:
YouTube   Facebook    Instagram Twitter

Werbung

Werbung