Grundlagenartikel Performance-Steigerung für Gamer: Single-Rank, Dual-Rank und Quad-Rank beim Speicher erklärt und verglichen | Praxis mit Benchmarks

Igor Wallossek

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Dass man seinen RAM wenn möglich mindestens im Dual-Channel betreiben sollte, hat sich ja mittlerweile zum Glück weitestgehend in der Industrie durchgesetzt. Im Gegensatz zu Channels werden allerdings Ranks noch immer stiefmütterlich behandelt, wenn überhaupt. Viele, teils sehr bekannte Publikationen sprechen stattdessen lieber von „Sticks“ oder „Riegeln“ mit Auswirkungen auf die Performance, was nicht nur falsch ist, sondern auch für Verwirrung und Desinformation in der Community sorgt. Heute wollen wir einige dieser „Mythen“ untersuchen und ggf. berichtigen.

>>> Hier den ganzen Artikel lesen <<<
 
Ich finde es gut das du zum Schluß noch mal darauf hinweist, das im Endeffekt der Speicherkontroller das Sagen darueber hat, was und wie viel der Leistung dann endgueltig ankommt/ bzw. warum manchmal Dinge passieren, die man so nicht erwartet.

Wenn ich die ganzen Videos und Erklaerbaeren sehe, die wild Speicher ins Mainboard stopfen und dann vorbeten: Schneller Speicher bringt hier nichts/ bringt voll viel, siehst du Benchmark > Da muss ich immer kotzen. Das kann dann bei gleichem Mainboard und bei anderem Takt schon wieder ganz anders aussehen dank der Timings des Speichercontrollers.

Auch kann es zu recht unangenehmen Effekten kommen ala: Cool, ich konnte die Timings des RAM viel niedriger ansetzen als angegeben. In Wirklichkeit rettet der lahme Speichercontroller dann das System vorm vorzeitigen Absturz.
 
Ein wirklich gelunger Artikel. Danke dafür.
Leider hat sich ein Fehlerteufel eingeschlichen.
Dieser Satz im Fazit ist zu pauschal: Und es ist dabei völlig egal, ob die mehreren Ranks eines Channels nun auf mehrere Platinen verteilt sind oder sich zusammen auf einem Fiberglas-Kupfer-Sandwich befinden.
Es ist korrekt, dass prinzipiell die Leistung bei völlig identischen Timings auch in beiden Fällen identisch sein wird. Doch der Artikel erwähnt selbst, dass dies nicht immer der Fall bzw. nicht automatisch identisch stabil ist. Stichwort: Topologie der RAM-Traces (T oder daisy-chain/fly-by).
Es wäre vermutlich zu viel gewesen darauf einzugehen, doch die Thematik durch diesen Satz pauschal zu negieren ist falsch.
 
Es gibt Anbieter wie Kingston, die kundenfreundlich agieren und viele Infos zum Riegel und Kit als Spec Sheets zur Verfügung stellen. Vorbildlicher Service, finde ich. Find das mal bei G.Skill oder Corsair.
Bei Corsair muss man auch noch damit rechnen, das bei einer RAM Serie verschiedene Speicherchips verbaut werden.
Bei meinem ist Samsung B verbaut, bei einem Kumpel sind es SK Hynix.

PS: Danke für den Artikel.
 
Bei den Modulherstellern ohne eigene Chipherstellung gibt es nur wenige Garantien ob der Speicherchips, nur bei 3200 14-14-14 und 3600 16-16-16 sollten garantiert Samsung B-Die drin sein. Alles andere kann so oder so bestückt sein.
 
Gibt es eigentlich immer noch keine Alternativen zu Samsung B-Dies?
 
Bezüglich Effizienz also Takt/Timing Verhältnis sind Samsung B-Dies noch immer das Nonplusultra. Es gibt aber andere ICs, die zwar von den Timings nicht so straff laufen, aber sich dafür höher Takten lassen und nicht so anspruchsvoll für den IMC sind, wie z.B. Micron RevB oder Hynix DJR.
 
Ich weiß jetzt gar nicht mehr was ich holen soll für mein 5900x. Dual Rank oder Single Rank? 3600 C14 oder 4000 C19?
 
für maximale Leistung 2x 16GiB B-die Riegel 3600 16-16-16 für ~250
P/L Crucial Ballistix 3600 16-18-18 2x16GiB , da müsste man aber schauen was da DR ist denn die gibt es auch in SR
 
Ich habe Aktuel "schlechten" Ram C18-22-22 der Passt nicht zu meinem System. Werde mal schauen 2 mal 16 Gb 3600 C16 oder C14.
 
Zuletzt bearbeitet :
Besten Dank fuer die Rank-Erklaerungen und die MSI X570 Unify Speicher-Benchmarks :) @Igor Wallossek , es klang ja im Artikel auch schon an, dass die Wahl des Mainboards da im Endeffekt auch eine nicht unerhebliche Rolle spielen kann.

Der Speicher ist schon letztes Jahr von mir gekauft worden (2x 16GB DR Ballistix DDR4 3200, alte Auflage), aber momentan habe ich keine Eile ein neues PC System zusammen zu kaufen/bauen (aufgrund der hohen Preise/begrenzter Verfuegbarkeit und wenig Zeit zur Nutzung).
Gegen Ende des Jahres koennte das aber evt. anders aussehen und steht bei mir ein B550 (Gigabyte) Aorus Pro Motherboard allerdings aktuell hoch im Kurs fuer einen Kauf in Kombination mit einer Zen 3(+) CPU/APU, weil das B550 Aorus Pro Board in zwei Kategorien Empfehlungen (als preis-leistungstechnisch bestes seiner Klasse noch vor dem B550 MSI Tomahawk) auf einer auf Mainboards spezialisierten Test-Seite bekommen hat (auch auf anderen Tech-Seiten gute Nutzer-Erfahrungen attestiert bekommen hat), was die in der Klasse wohl hervorragende Spannungsversorgung angeht und moegliches/einfaches RAM-OC sowie CPU-OC angeht.

Allerdings las ich vor kurzem, dass ASUS wohl die Preise fuer Mainboards (und GPUs) in 2021 voraussichtlich anheben wird und, falls bekannt, gibt es da evt. auch Neuigkeiten der anderen Boardpartner, dass diese nachziehen werden und ebenso die Preise in 2021 fuer Mainboards anheben werden (auch wenn bei fortgeschrittenem Alter der Boards und evt. Veroeffentlichung einer neuen Boardgeneration (bspw. mit Zen 3+/Warhol) sowie hoffentlich abflauender Pandemie eher ein gegenteiliger Trend zu erwarten gewesen waere)?

Wenn ja, dann wuerde sich ja empfehlen, jetzt noch ein Board zu erwerben bevor die Preise (evt. deutlich) angehoben werden von allen Boardpartnern, es sei denn, es gilt evt. nur fuer kommende Z590 (Intel Rocket Lake) Boards und andere moeglicherweise neue Board-Generationen (evt. fuer Zen3+, Alder Lake, etc.).
 
Wenn ja, dann wuerde sich ja empfehlen, jetzt noch ein Board zu erwerben bevor die Preise (evt. deutlich) angehoben werden von allen Boardpartnern, es sei denn, es gilt evt. nur fuer kommende Z590 (Intel Rocket Lake) Boards und andere moeglicherweise neue Board-Generationen (evt. fuer Zen3+, Alder Lake, etc.).
Gigabyte hat im letzten Monat einige AMD-Boards in einer Version 2 heraus gebracht, die direkt für die 5000er-Ryzen kompatibel sind und kein BIOS-Update benötigen wie die alten. Ich denke, das wird auch von anderen Herstellern in der nächsten Zeit kommen.
 
Gigabyte hat im letzten Monat einige AMD-Boards in einer Version 2 heraus gebracht, die direkt für die 5000er-Ryzen kompatibel sind und kein BIOS-Update benötigen wie die alten ... denke, das wird auch von anderen Herstellern in der nächsten Zeit kommen.

Zum Black Friday gab es auch sehr interessante Gigabyte/Aorus Board Angebote (allerdings von Rev. 1 Versionen) und ich hoffe insgeheim schon, dass sich das dann (mit Rev. 2 Versionen) wiederholen wird dieses Jahr.

Dann muessten idealerweise nur noch Cezanne Desktop APUs mit 8 Kernen/16 Threads zu halbwegs akzeptablen Preisen im Handel erhaeltlich sein und ich wuerde mir dann auch erst einmal den Kauf einer (uebermaessig) teuren Grafikkarte (weit entfernt von den beworbenen UVP/MSRP) mit hohem Verbrauch/Abwaermefaktor (egal ob von nVidia oder AMD/RTG) sparen.

So richtig glaube ich aber leider nicht daran (zumal die grossen Renoir Desktop APUs schon nicht wirklich verfuegbar waren ausser fuer OEMs oder Leute mit reichlich "Vitamin B").
Vielleicht wird Intels Alder Lake mit Xe Grafik ja noch eine Alternative zur Zen3(+) CPU und Cezanne Desktop-APU, wer weiss?

Ja, das waere wuenschenswert, eventuell zieht MSI da ja auch noch nach, denn deren relativ spaet veroeffentlichtes X570 Tomahawk (das scheinbar mit Abstand beste in seiner Klasse) ist ja auch von der Spannungsversorgung viel besser geworden als einige teurere, frueher herausgebrachte X570 MSI Boards (z.B. das X570 Carbon WiFi, Gaming Edge).
 
Ich hab mir weitere 16gb meines bisherigen Typ Ram gekauft, sollten kommende Woche eintrudeln. Drückt mir die Daumen, damit mein RAM OC Profil auch mit 4x8gb so stabil funktioniert :) Hab doch gemerkt, das es beim 4k rendern die bisherigen 16gb schnell voll knallt.
 
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