Die Eingangsanalyse - PC Probleme frühzeitig erkennen und im Streitfall auch Recht bekommen

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Obwohl mein Thema von den alten Hasen im PC Bereich seit Jahrzehnten in Foren gepredigt wird und oft der Ansatz jeglicher Lösung bei Leistungsproblemen ist, tauchen immer wieder die selben Fragen von weniger erfahrenen Nutzern auf. Die hoffe ich mit diesem Artikel auch auf unserer Profi-Plattform zu erreichen und vielleicht ist ja doch noch die (den ganzen Artikel lesen...)
 
Der Tipp mit der Seriennummer ist gut, danke.

Mein Sohn hatte seit einigiger Zeit Probleme beim PC starten - musste immer 2-3x drücken bis das Ding gestartet ist. Fehlersuche erfolglos, wollte schon alles ausbauen um mit neuem Netzteil zu testen, da ist mir beim aufmachen vom Deckel aufgefallen dass der Taster klappert. Ist da einfach nur ein kleines Stück abgebrochen und der Startknopf hat nicht mehr richtig funktioniert. Manchmal kann es so einfach sein.
 
Schöner Artikel. Ob alter Hase oder blutiger Anfänger, die Basics kann man nie zu oft wiederholen, da sie doch recht gerne stiefmütterlich behandelt werden :)

Erinnert mich an einen ehemaligen Arbeitskollegen, der sich über Performanceprobleme beschwert hat, mir aber auch net seinen Rechner für ne Diagnose vorbeibringen wollte. Nach einigem hin und her hab ich dann herausgefunden, dass besagter Kollege den CPU-Kühler beim Einbau verkantet hatte und seine CPU notorisch im Thermal Throttle hing und durch sein "herumgefuddel" die Grafikkartentreiber nicht sauber liefen, frei nach dem Motto: Null Performance = GPU ist schuld. Kühler sauber eingebaut, Grafikkartentreiber richtig aufgesetzt und dann rannte die Kiste wieder.
 
Daumen hoch für die PC133 und die IDE-Festplatten im Bild. Wobei, PC133 CL2 Infineons hätten es doch gerne sein können :D.
Erinnere ich mich gerne dran zurück.

Grundsätzlich sind Grundlagenartikel natürlich nie falsch. Früher - damit meine ich vor 2000 und auch noch kurz danach - habe ich sehr gerne, sehr ausufernde FAQs in Foren geschrieben. Das Problem an langen Artikeln ist aber, dass es die wenigsten Leser erreicht. Früher schon noch, heutzutage immer weniger. Was nicht im ersten Satz steht, wird eh überlesen oder gar nicht gelesen.
Dennoch Daumen hoch auch wenn es für meinen Geschmack doch sehr kurz gehalten ist, aber dafür sind ja die weiteren Artikel verlinkt.

Grüße
 
Guter Artikel. Erinnert mich an meinen Bruder, der 5 Gehäuselüfter eingebaut hatte. Beim Anschalten dachte ich, jemand würde Staub saugen. Alle mit Full Power, alle ins Gehäuse blasend. Also von vorne, von hinten, von oben. Nur irgendwie machte es den PC nicht schneller... 😂
 
Noch ne Gummischürze unten rum --> Hovercraft.
Ohne dem Verfasser zu nahe treten zu wollen: Listen und/oder Unterpunkte sind imho besser für ne schnelle Übersicht.
 
Ich habe mir mal dieses HwInfo runtergeladen. Man, so viel besser und kompakter was da ausgelesen werden kann, als mit Windows und Bios.
 
Im privaten Bereich hält sich der erstreitbare Werte in der Regel in einem eng umrissenen Rahmen, wenn nicht gerade die Bude abfackelt.
Im gewerblichen Bereich sieht das schon deutlich anders aus. Das sehe ich regelmäßig an den Prämien für die Betriebsausfallversicherung
oder auch für die Elektronikversicherung - die ich mittlerweile gekündigt habe, da die Versicherungsprämien in keiner Relation zu potentiellen "Hardware" Schäden mehr stand.
 
Solche Artikel sind immer relativ hilfreich.
Wobei ich es bei Problemnen, die ich vorher noch nie hatte, es dann so mache, das ich die komplette Fragestellung oder auch je nach dem nur einzelne Stichworte bei google eingebe und er spuckt mir dann die Foren aus, wo auch schon über das Problem geschrieben wurde.
 
Hi, ich bin kein Gamer aber ich baue meine Systeme (grundsätzlich auf AMD-Basis) seid den Zeiten als die AMD Thunderbirds die mittels eines weichem Bleistifts freigeschaltet werden konnten selber.

In der letzten Woche ist mir aber etwas passiert, das hätte ich nicht für möglich gehalten. Da ist mein PC (AMD Ryzen 7 2700X; Geforce RTX2060; ASRock Board mit X570, 2 x G.Skill DDR4 16 GB zusammen 32GB 3200MHz ) immer lauter geworden (Lüfter) bis er sich nach einiger Zeit mittels blue-screen verabschiedet hat.

Erste Maßnahme war natürlich Gehäuse öffnen und alles säubern (immerhin lief der PC in ähnlicher Konfiguration bereits 4 Jahre), aber das hat nur ganz kurzfristig Erfolg gebracht. Gewundert hat mich, dass LED für den SSD-Speicerzugriff nach jedem Start erst mal verrückt gespielt hat. Irgend wann war es so weit, dass Win11 Pro auch nicht mehr repariert werden konnte und ein neuer Start erst wieder nach längerer Abkühlzeit möglich war. Hier war nicht der Softwarewurm (man neigt ja leicht dazu Windows die Schuld zu geben) sondern der Hardwarewurm drin. Irgendwann bootete der PC überhaupt nicht mehr. Habe dann als Test über das UEFI den Speichertakt mal von 2933 MHz (CPU-Limit) auf 1866 MHz bei unveränderter Spannung reduziert und siehe da, der Rechner lief wieder an, war aber nicht wirklich stabil. MemTest86 brachte es dann ans Licht, der Speicher war defekt. Eines der beiden Module konnte nicht mal zu Ende getestet werden der Test brach nach über 5000 Fehlern ab. Das andere Modul war fehlerfrei.

Was mich wirklich geärgert hat war nicht die Tatsache, dass eine Hardware defekt wurde (auch wenn es seltsam ist, das das erst nach 4 Jahren Betrieb passiert ist), sondern das Verhalten des Verkäufers. Auf eine E-Mail Anfrage von mir ob es stimmt das G.Skill auf Speicher lebenslange Garantie gibt, bekam ich lediglich die Antwort das die für Deutschland geltende Produktgarantie von 24 Monaten abgelaufen sei und man da nichts machen könne. Ich musste mich selber durch das Internet wühlen und bekam von G.Skill dann sehr schnell die Info wie es weitergehen musste. Innerhalb von 48 Stunden hatte ich eine RMA Nr. und habe mittlerweile den Speicher eingesandt. Wäre das nicht eigentlich die Aufgabe des Verkäufers? Aber dem war es ja zu viel Arbeit mir die Info zu geben das G.Skill tätsächlich lebenslange Garantie gibt.

Uwe
 
Hat der Verkäufer wirklich von "Produktgarantie" gesprochen? Gemeint ist hier bestimmt Händlergewährleistung. Die ist in deinem Fall tatsächlich abgelaufen. Wäre der Ausfall innerhalb der 24 Monate gewesen, wäre der Verkäufer der erste Ansprechpartner.

...alles säubern (immerhin lief der PC in ähnlicher Konfiguration bereits 4 Jahre),...
Dir scheint es zu viel Arbeit zu sein, den Rechner regelmäßig zu reinigen. Es gibt Teile die sterben auch mal den Hitzetod.
Warum regst Du dich hier über deinen Händler auf. Den kennt hier keiner. War der Aufwand so immens, sich durch das Internet zu wühlen? Wohl kaum. Hättest auch im Forum fragen können. Freue dich lieber. Der Verkäufer hat RAM mit lebenslanger Herstellergarantie verbaut/ verkauft. Die Portokosten werden dich nicht umbringen.
 
Hat der Verkäufer wirklich von "Produktgarantie" gesprochen? Gemeint ist hier bestimmt Händlergewährleistung. . . .
Selbstverständlich hat der Händler von Händlergewährleistung gesprochen womit er ja recht hat, ich kritisiere auch lediglich das er nicht den kleinsten Hinweis auf eine Lebenslange Garantie durch den Hersteller gegeben hat. Der wollte nur neu verkaufen.

. . .
Dir scheint es zu viel Arbeit zu sein, den Rechner regelmäßig zu reinigen. Es gibt Teile die sterben auch mal den Hitzetod.
. . .
Lesen kannst Du anscheinend auch nicht. Natürlich mache ich meienen PC regelmäßig sauber. Wie ich auch bereits oben geschrieben habe lief der PC

. . ."(immerhin lief der PC in ähnlicher Konfiguration bereits 4 Jahre)" . . .

ich wollte damit auch nur einen Hinweis auf das Alter der Haupt-Komponenten geben. Und mein PC-wird dauerhaft auf die Temperaturentwicklung überwacht.

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Warum regst Du dich hier über deinen Händler auf. Den kennt hier keiner.
. . .

Natürlich kennt den hier jeder aber den Namen habe ich bewusst nicht genannt. Willst Du Ihn wirklich wissen?

. . . War der Aufwand so immens, sich durch das Internet zu wühlen? Wohl kaum. Hättest auch im Forum fragen können. Freue dich lieber. Der Verkäufer hat RAM mit lebenslanger Herstellergarantie verbaut/ verkauft. Die Portokosten werden dich nicht umbringen. . . .

Natürlich war der Aufwand nicht so groß, aber mein erster Ansprechpartner ist der Händler bei dem ich ein Produkt gekauft habe. Der muss so was wissen und ich erwarte dass er mir das dann auch mitteilt wenn ich Ihn Frage. Letztendlich bekommt der Händler 0 Sterne in der Bewertung Service. Denn der hört nicht nach Ende der Gewährleistung auf.

Offensichtlich gehörst Du auch zu dieser neuen Kategorie von Klug . . . die Ihren Kunden / Mitarbeitern am liebsten nur das Geld / Arbeitsleistung abknöpfen wollen und dafür am liebsten nicht mal die Ware liefern wollen. Wenn man sie nur an Ihrem Web-Auftritt erkennen wurde würde ich gerne bei den Serviceorientierten Anbietern kaufen und dafür ein paar € mehr bezahlen.
 
Warum Antwortest Du dann???

Du baust anscheinend seit Jahrzehnten PC's selber zusammen....
Da sollte man die Garantie und Gewährleistungen schon kennen.
Wie Du selber schon festgestellt hast, ist Dein Händler wohl nicht der Kunden-freundlichste.
Und wie Carcasse schon erwähnte, solltest Du Dich einfach darüber freuen, dass Dein Ram über eine lebenslange Garantie verfügt.

Damit solltest Du mit Deiner Erfahrung klar kommen und dementsprechend handeln.
Hier aber in 5 Posts,zweimal ausfallend gegenüber Carcasse zu werden ist dann doch leicht drüber !
Es gibt einen Unterschied,über andere eine kleine Stichelei loszulassen oder ihn wie Du, mit Schimpfwörtern anzupampen.

Denke mal drüber nach...

Wir kriegen hier alle ab und an eine nett gemeinte Breitseite...
Damit sollte man in unserem Forum klar kommen.
 
Da meint man es gut und schreibt einen Post um die Kundenunfreundlichkeit von Händlern herauszustellen und dann wird der Post nicht mal richtig gelesen und man wird als unfähig dargestellt.

Das ist für mich das entscheidende!

Und damit hat Carcasse mit dem "anpampen" begonnen. Dann muss er sich gefallen lassen auch angepamt zu werden.
 
Ich schaue tatsächlich als erstes beim Hersteller in Sachen Garantie und wende mich an den - der hat nach meiner Erfahrung einfach das höhere Interesse an meiner Zufriedenheit als „seine“ Händler und auch mehr Manövriermasse in Sachen Kulanz, gerade bei Produkten, die man regelmäßig nur austauscht/ersetzt.

Nur wenn der Hersteller mich ausdrücklich an den Händler verweist, gehe ich an den ran.

So bei mir zuletzt mit SSDs: Samsung hat einfach gesagt „schick an unseren RMA-Partner“ und der hat mir problemlos für die defekten zwei neue geschickt. ADATA hingegen wollte, dass ich mich an den Händler wende - der mir dann ebenso problemlos mein Geld ohne jeden Abzug zurückerstattet. Aber beides fein für mich und beides deutlich nach Ablauf der 24 Monate. Glaub die Rückerstattung war der schlechtere Deal für den Hersteller, denn für den Betrag bekomme ich heute was deutlich Besseres. Hatte also quasi 3+ Jahre Nutzung gegen entgangene Zinsen.

Erste Maßnahme ist aber immer für mich zu schauen, wie lange der Hersteller hinter seinen Produkten steht und darauf achte ich grad. schon bei der Produktwahl. Händler hingegen wähle ich fast ausschließlich nach Preis und Service innerhalb der ersten 2-4 Wochen (gesetzliche bzw. manchmal auch freiwillig längere Widerrufsfrist) - danach „kennt“ der mich im Zweifel eh nicht mehr und ich muss selbst auch nachschauen, wo ich den Kram eigentlich gekauft hatte. ;)
 
Nun ja, ich kann Dir in keinem Punkt widersprechen, Du machst das wahrscheinlich schon ganz richtig so.

Aber eigentlich widerspricht das dem Deutschen Verbraucherrecht. Außerdem erfordert es gute Englischkenntnisse, was gerade bei uns älteren nicht ganz selbstverständlich ist, denn das Computerenglisch unterscheidet sich vom Oxford-Englisch das zu meiner Schulzeit unterrichtet wurde doch gewaltig.

Das ist ja der Grund warum ich das ganze hier überhaupt beschrieben habe.

Aber was solls, habe eh schon neuen RAM gekauft. Bin ja gespannt wie lange die Abwicklung beim Hersteller dauert. Der Service MA mit dem ich Kontakt hatte sprach von 3-4 Wochen Bearbeitungszeit.
 
Nun ja, ich kann Dir in keinem Punkt widersprechen, Du machst das wahrscheinlich schon ganz richtig so.

Aber eigentlich widerspricht das dem Deutschen Verbraucherrecht. Außerdem erfordert es gute Englischkenntnisse, was gerade bei uns älteren nicht ganz selbstverständlich ist, denn das Computerenglisch unterscheidet sich vom Oxford-Englisch das zu meiner Schulzeit unterrichtet wurde doch gewaltig.

Das ist ja der Grund warum ich das ganze hier überhaupt beschrieben habe.

Aber was solls, habe eh schon neuen RAM gekauft. Bin ja gespannt wie lange die Abwicklung beim Hersteller dauert. Der Service MA mit dem ich Kontakt hatte sprach von 3-4 Wochen Bearbeitungszeit.
Ist das so? Mir ist nur bekannt, dass dort eine gesetzlich Gewährleistung geregelt wird.
Optionale, privatvertragliche Garantien und Kulanzen sind m.W.n. gesetzlich nirgends geregelt und daher finde ich den Vorschlag von @Besterino gut - mache ich auch immer so.
 
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