Grundlagenartikel Grundlagen GPUs: Leistungsaufnahme, Netzteilkonflikte & andere Mythen | 2014 und 2020

Igor Wallossek

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Wer viel misst misst Mist. Diese Regel gilt, solange man sich nicht aktiv mit den Umständen und Erfordernissen auseinandersetzt und auch nicht bereit ist, viel - meist private - Zeit in deren Ergründung zu investieren. Ich hatte 2014 begonnen, mich intensiver mit der Leistungsaufnahme von Grafikkarten zu beschäftigen und um eine wirklich gute Lösung zu finden. Auf diesem Weg bin ich zudem auf so manche interessante Erkenntnis und auch auf Dinge gestoßen, die ich so nicht vermutet hätte.

Diesen Artikel schrieb ich damals vor 6 Jahren schon bewusst in der Ich-Form, denn er schildert den ganz persönlichen, doch recht steinigen Weg hinter dem, was man in Reviews dann als fertiges Resultat sieht. Eigentlich wollte ich 2014 ja nur die Messung der Leistungsaufnahme der bei uns getesteten Grafikkarten verbessern und habe deshalb überlegt, wie man von albernen Steckdosenschätzungen mit zumindest überschaubarem Aufwand wegkommt und belastbare Ergebnisse erzielen kann. Was sich dann daraus entwickelt hat... Doch beginnen wir mal beim "Urschleim"...



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The Doctor

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Wow, so ein schöner und interessanter Artikel! Klasse und vielen Dank für den Artikel und natürlich die Lebenszeit die du für uns opferst. ;)
6 Jahre und mehrere Besuche bei diversen Herstellern um alles zu verstehen. Respekt.
 

Besterino

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Dafür lieben wir den Igor. :)

Was ich mich frage:warum haben die Verbraucher selbst (die Grafikkarte) eigentlich keine Komponenten an Bord, damit die Schnittstelle zum Netzteil „entlastet“ wird, also z.B. Spitzen geglättet, Maximallasten definiert und eingehalten werden usw.? Die Hersteller selbst müssten doch eigentlich am besten das Verhalten und den Bedarf kennen und entsprechend auch „mitigieren“ können? Zu teuer?
 

Igor Wallossek

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Mittlerweile haben sie wenigstens Längsspulen in den einzelnen 12V-Rails. Trotzdem ist das nur eine kosmetische Lösung. Hier müssten echte LC-Glieder mit schnellen Caps drauf, nicht nur Drosseln.
 
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igor:
I) sehe das bild am ende der ersten seite und frage mich: kann das außer dir noch wer bedienen? oder brauchts dann 2 jahre übung?

II) Zitat bei den Caps:
Bei 20 Ampère fallen dann inkusive Selbstentladung ca. 0,25 Volt ab, was einer Welligkeit von etwa 2,1 Prozent entspricht und eine Verlustleistung von rund acht Watt ergibt. Laut Datenblatt sind 2,88 Ampère (rms) bei 5000 Stunden vorgesehen. Das passt also bestens, denn man wird solche Maximalwerte im Leben nicht erreichen.

Also 20A Spitze von der Grafik, im Datenblatt aber eine Lebensdauer von 2,88A Dauer(=Effektiv)"leistung" für 5000 Stunden, oder wie? und wie passt das? E-tech war nie so ganz meins.
 
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Igor Wallossek

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Es geht um die Ripple-Ströme. Das ist ein Maximalwert und es ist ja nicht nur ein einzelner Cap verbaut, der alles puffert. Die MTBF ist das, was man garantiert, aber oft viel höher liegt.

igor:
I) sehe das bild am ende der ersten seite und frage mich: kann das außer dir noch wer bedienen? oder brauchts dann 2 jahre übung?
Wenn man alles selbst zusammengestöpselt hat und die Software dem eigenen Gehirn entspringt, ist es eher easy ;)
 

LukS

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Einer der besten Artikel zur Leistungsaufnahme der PC Teile und über Netzteile den ich je gelesen haben! 👏
Danke dafür!
 
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