Reviews PNY GeForce RTX 2080 Ti XLR8 im Test - mit 300 Watt Limit, Referenz-Platine und genügend Vernunft

Igor Wallossek

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Man kann es mit dem Power Limit bis zu den maximal erlaubten 380 Watt treiben, oder sich in vornehmer Bescheidenheit entspannt zurücklehnen. Und dies immer mit dem Wissen, dass das letzte Watt aus der Dose nur zu noch mehr Hitze und Lärm führt, aber nicht wirklich zu mehr Gaming-Performance. Und so lässt PNY die GeForce RTX 2080 Ti XLR8 ab Werk mit 260 Watt laufen und legt auch den Rest der Karte dementsprechend günstiger aus.

Damit entstand natürlich keine Super-OC-Karte (die es bei den RTX eh nicht mehr gibt) und auch kein 1.8-Kilo schwerer Kühlprotz, sondern ein ausgewogener Kompromiss aus Aufwand, Nutzen und am Ende auch wohl auch Kosten. Es geht sicher auch größer, schwerer und optisch noch brutaler - nur will das nicht wirklich jeder. Es gibt sicher so Einiges, was diese Karte nicht kann, nur bezahlt man es eben auch nicht mit. Und genau da fängt sie wieder an, auch interessant zu werden.



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Danke für den Test, eine Bestätigung mehr! (y)
 
toller Artikel und genau mein Ding (wenn auch nicht aktuell in meiner Preisklasse/Budget :rolleyes:). Meine Frage an die "Kenner": macht PNY das meistens so mit ihren Karten? Oder ist der Stil eher ein "Ausrutscher"? Wäre für mich z.B. interessant, ob man Hersteller schon fast in Schubladen sortieren könnte, was deren Kartendesign etc. angeht.
 
PNY ist ziemlich zurückhaltend mit der ganzen XLR8-Serie - seit Jahren. Als Lohnfertiger für Nvidias Quadros hat das ja auch irgendwie Tradition :)
 
Diese Karte hatte ich als Alternative zur Windforce im Auge, leider darf man laut PNY den Kühler nicht wechseln, dann erlischt die Garantie.
 
@ Igor: nuja, statt des mondänen Paris-New York isses nun Parsippany-Bordeaux, da geht schon mal was flöten ;)
 
Komisch das mich so eine Karte eher triggert als ein "Bolide". Zeigt, das der Hersteller sich schon irgendwie In einem gewissen Maße, Gedanken beim Entwurf gemacht hat.
 
PNY ist weniger aufs Gaming-Bling-Bling fokussiert. Kommt wohl von dem ganzen Workstation-Zeug :D
 
Warum verkaufen die nicht gleich des Teil ohne Kühler? Könnte die Kosten weiter senken und alle Fullcover Hersteller bieten immer Kühler für die Referenzplatinen an. So bekäme man die Karte günstiger und hat die freie Auswahl der Kühllösung!
Mal ernsthaft der Kühler landet doch beim Umbau über kurz oder lang eh in der Tonne. Wäre die Beste Lösung...
 
Nvidias Rules...
 

Echt? Immer noch? Ich erinnere mich noch an eine Titan, die durfte man nicht mit Fullcover kaufen, da hat Gigabyte den direkt dazu gelegt inkl. Umbauanleitung.....

Hallo liebe Hersteller: Legt bitte die Single Slotblende bei! Kostet bestimmt nicht die Welt! Und führt ein Cashback ein, wer der Umwelt zu liebe den Kühler unbenutzt und schön verpackt zurück schickt, der bekommt nen Bonus...

/Ironie an ...Na ist doch Kupfer, Alu usw. Wiederverwendung wäre doch Super! Geld gespart und Umwelt gesvhont, DA kann doch auch NVIDIA nicht's gegen Sagen oder sind das Umweltsäue??? Ach ja durch das zurück senden gibbet die Kundendaten noch gratis dazu /Ironie aus
 
Zurückschicken dürfte für die Hersteller wohl teurer werden, als die Dinger direkt neu zu verbauen. Ist zwar nur eine kleine Sache, aber wir Menschen verballern ganz schön viele Ressourcen völlig unnötigerweise.
 
Muss ich dir leider recht geben...
 
Gibt es zufällig schon eine Vergleichsliste aller bisher getesteten Karten?
Neben Leistung und Preis würde mich da auch interessieren wie die Karten bezüglich Lautstärke abschneiden.

MfG
Mr. J
 
Wenn ich noch ein paar durchhabe, kommt eine RTX Micropage mit direkter Vergleichbarkeit
 
Oh super, da freue ich mich schon drauf.

MfG
Mr. J
 
Sehr guter Testbericht!

Ich habe schon öfter gelesen, dass es einen Gate-Driver nicht bräuchte, aber so ganz richtig ist das nicht. Mosfets werden nicht leistungslos angesteuert, vielmehr brauchen neue Device Typen keine dauerhaft fließende Steuerspannung. Die externe PWM Überwachung entfällt damit, weil die Leistungsstufen dauerhaft über interne Filter- und Bypasskondensatoren (Verdrahtungsinduktivität des Layouts) reguliert werden können. Die Direct gate driver benötigen im Gegenzug dafür ein aufwendigeres Platinenlayout und mehr Bypass Kondensatoren, was auch den Preis nach oben jubelt.

Trotzdem hebt sich dein Test mal wieder von der Masse ab und deine Bilder+Erläuterungen sind einfach erste Sahne!
 
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