CORSAIR HS65 Wireless im Test – Solides Mittelklasse-Gaming-Headset zum Oberklasse Preis

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Als ich letztes Jahr das CORSAIR HS65 Surround testete, war ich hin- und hergerissen. Einerseits hat es in Bezug auf die Verarbeitung wirklich nichts falsch gemacht, andererseits fand ich den Klang und die Ausstattung zum aufgerufenen Preis etwas ernüchternd. Warum ich bei der kabellosen Variante des HS65 zu einem ähnlichen Fazit komme, lest ihr im (den ganzen Artikel lesen...)
 
Selten so einen dumpfen und pumpenden Mikrofon-Sound gehört....
Einfach unterirdisch... :D

Durchgefallen !
 
Selten so einen dumpfen und pumpenden Mikrofon-Sound gehört....
Einfach unterirdisch... :D

Durchgefallen !
Das verstehe ich immer nicht, für mich als unwissender sind diese kleinen Micros doch das billigste an dem ganzen Headset.
Kann man da als hersteller nicht eifach die 3€ teurere/bessere variante einbauen?
 
Wenn das Asiaten mit ihren Piepsstimmen testen (ok, nicht rassistisch gemeint!!!), dann kommt genau das raus :D
 
Für eine Casual-Session im Discord geht das schon klar, aber für eine klare Verständigung im Pro-Gaming Sektor würde ich das HS65 Wireless nicht empfehlen.

Womit es für >90% der Leser hier natürlich unbrauchbar ist!

Der Sound ist, wie schon beim kabelgebundenen Bruder, stark auf „Gaming“ optimiert,

Sagen wir es doch einfach, wie es ist: irgendwie hat man es geschafft, unter dem Begriff "Gaming" eine Nische zu etablieren, in der man einfach behaupten kann, der miese Klang eines technisch minderwertigen und grotesk überteuerten Produktes wäre sogar bewusst so gewählt, um dem "Pro-Gamer" (der sich dafür hält) einen Vorteil zu verschaffen...

Die eigentliche Tragik liegt ja m. E. darin, dass man selbst billige Kopfhörer-Hardware dank aktiver Technik und integriertem DSP zu halbwegs ordentlichen akustischen Leistungen prügeln kann. Man muss halt "nur" Aufwand in die Abstimmung investieren. Aber da hört der Spass dann doch auf, denn das wären ja: Kosten! Soll der Anwender gefälligst selbst an ein paar Reglern der EQ-Software herumspielen, bis es gefällt, ganz gleich, wie sich das Ergebnis objektiv einordnet.

Am Freitag kam bei mir der gebraucht gekaufte - aber praktisch neuwertige - Audeze Penrose an. Dem Kopfhörer merkt man an, dass die Firma ihre Wurzeln im Hifi-Segment hat (ich besitze einen LCD-2), und der ganze "Gaming-Kram" erst erlernt werden musste. Dafür ist es ganz gut gelungen, und taugt sehr gut auch zum Musikhören.

Auch beim Penrose gibt es übrigens Kritik an der Qualität des Mikrofons, teils durch Sprachaufnahmen nachvollziehbar belegt. Für mich persönlich (Sub-Casual-Gamer) ist vor allem wichtig: man kann es abnehmen! Ich habe es trotzdem mal mit dem Handy und mit dem PC getestet. Es ist ein bisserl leise, aber in der Qualität hervorragend. Und seither frage ich mich, woran diese unterschiedlichen Ergebnisse liegen.

Kann es sein, dass Mikrofone auch so ein typisches "Gaming-Feature" sind? Man muss es halt auf dem Papier und vor allem auf den Produktfotos erfüllen, aber in der der Realität ist es einfach scheiß egal, weil es kaum einer überhaupt nutzt?
 
Gibt es bei den Micros auch eine abstimmung vom hersteller? Oder macht alleine das Modell den Klang?
 
Tut mir leid, ich nochmal...

Weil ich genau die letzten Wochen ein wenig das Thema "Spielen" und "Kopfhörer" beackert habe, und es ein paar Überschneidungen gibt, kotze ich meine Ergüsse halt mal hier in den aktuellen Thread!

Zunächst hätte ich die Bitte, dem Leser in zukünftigen Tests ein paar Handreichungen zur Einordnung gewisser technischer Daten zu machen. Schauen wir uns einfach mal einen Auszug aus den Daten des getesteten Corsair an:

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Mich würde es jetzt wirklich brennend interessieren, welche Aussagekraft die Impedanz bei einem drahtlosen Kopfhörer hat?!

Und ebenso könnte man die Angabe des Frequenzbereiches erläutern. In Tests anderer "Fachpublikationen" wird manchmal lobend erwähnt, wenn ein Gerät einen größeren Frequenzbereich bis z. B. 40 oder 50KHz aufweist...

Mich würde eher die Qualität, Latenz und Bandbreite der kabellosen Übertragung interessieren. An anderer Stelle wird hier bei Monitoren über 1 oder 2 Millisekunden mehr oder weniger bei der Pixelresponsetime philosophiert, dass aber die Latenz kabelloser Headsets bei guten Modellen um die 30ms, bei anderen aber 60ms beträgt, erfährt man nicht. Kaum auszudenken, was das im kompetitiven Shooterspielen für Auswirkungen hätte, wenn ich den Gegner 30ms früher oder später höre...! In der Zeit geht ein @FritzHunter01 nämlich locker ein Bier aus dem Keller holen!

Im Test wird beim Corsair auf eine Messung des Frequenzgangs verzichtet mit dem Argument, das kabellose Model klänge (subektiv) gleich. Ich merke an, dass ich das auf einer technisch orientierten Seite für eine wackelige Argumentation halte. Zum einen handelt es sich beim kabelgebundenen Modell ja im wesentlichen um ein passives Gerät, das durch einen entsprechenden externen Verstärker mit entsprechenden Abhängigkeiten betrieben wird, während der hier getestete Kopfhörer aktiv durch einen integrierten Verstärker angetrieben wird, den man nicht umgehen kann, und durch den potentiell auch Sounding betrieben wird. Außerdem ist im Kopfhörergehäuse ein Akku und eine Platine verbaut, was zusätzlich Platz im Gehäuse braucht und ebenso potentiell die Akustik beeinflusst.

Das übrigens ist - nebenbei bemerkt - ein Plädoyer für die Messung des Frequenzgangs beider Seiten!

Und schließlich wirft der Hinweis auf die Bluetooth-Fähigkeiten bei mir zusätzliche Fragen auf: wie verhält es sich denn in der Praxis? Ich habe mir für meine VR-Brille von Anker die Soundcore VR P10 geholt. Die verbinden sich parallel mit dem Dongle und per Bluetooth mit dem Handy. Klingt toll. Nur wenn man dann während eines Online-Rennens auf einmal von der Freundin angerufen wird, und man dann die Spiel- und Motorgeräusche nicht hört, weil der eine Eingang stummgeschaltet wird, ist das gar nicht mehr so toll.

Mein neuer Audeze Penrose dagegen macht das anders: da hört man einfach beides parallel.
 
Zuletzt bearbeitet :
Ich kann den Einsatz von diesem ganzen Headset Kram ausser in Großraumbüros überhaupt nicht Nachvollziehen.

Warum nimmt man nicht einen vernünftigen Kopfhörer und stellt ein externes Micro dazu. Beides hält doch, eine vernünftige Auswahl vorrausgesetzt, ewig. Selbst die billigen Micros in den Kameras taugen meist mehr als die in den meisten Headsets.

Immer wenn es mir gelingt, meist nach Jahren, einen meiner Zockerkumpel von so einer Kombi zu überzeugen, tun sie so als hätten sie es erfunden und nehmen nichts anderes mehr.

Aber der Weg dahin scheint weit.

Ich nehme zum zocken ja meine Wharfedale Lintons an einem Rotel RA 1572 MK2. Aber wenn ich Nachts mal umschalte auf meinen DT990pro von Beyer oder einer meiner Hifimänner an einem Topping A30 Pro weiss ich definitiv warum.

Leistung satt, kein Rauschen und Musikgenuss in absoluter High-End-Qualität dank Oratory. Und nicht dauerhaft irgendwas vorm Mund, was ständig neu justiert werden muss und beim Essen und trinken stört.

So ein Setup liegt mit einem SC430 Micro bei 420 Euro und löst dauerhaft alle Probleme. Alternativ kann ich für 70 Euro weniger einen K5Pro ESS nehmen, dann hab ich kaum weniger Leistung aber noch einen Top Dac an Board.

Die ganzen Headsets fallen doch eh bei regem Gebrauch kurz nach der Garantie auseinander oder sind aus anderen Gründen unbrauchbar. Ersatzteile sind in der Regel teuer, wenn sie den überhaupt zu bekommen sind.

Ausserdem rätsele ich ernsthaft seit Jahren wieso ein Kopfhörer oder Headset Kabellos sein muss. Gerade unter anbetracht all der Nachteile, die dies so mit sich bringt?
 
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Ich kann den Einsatz von diesem ganzen Headset Kram ausser in Großraumbüros überhaupt nicht Nachvollziehen.

Warum nimmt man nicht einen vernünftigen Kopfhörer und stellt ein externes Micro dazu. Beides hält doch, eine vernünftige Auswahl vorrausgesetzt, ewig. Selbst die billigen Micros in den Kameras taugen meist mehr als die in den meisten Headsets.

Ich sagte es ja bereits: das ist diese merkwürdige Gaming-Nische. Es muss halt irgendwie kantig aussehen, dann unbedingt noch irgendein Raubtier optisch angedeutet, und die Umgebung muss mit RGB-Geflacker in den Wahnsinn getrieben werden. Ohne kann man ja nicht ernsthaft spielen, ODER?

Ich nehme zum zocken ja meine Wharfedale Lintons an einem Rotel RA 1572 MK2.

Schööön!

In meiner "Viert-Anlage" betreibe ich die kleineren Wharfedale Denton, die sich einfach optisch saugut des im Stile der späten 60er-Jahre eingerichteten Raumen machen. Mit Hilfe eines versteckten MiniDSP sind die an die lausige Raumakustik (ehemalige Küche, gefliest) und den fett außermittigen Hörplatz angepasst (Laufzeit!), und außerdem ein bisserl in den Höhen aufgepeppt, ohne klangen sie mir ein wenig zu dumpf.

Ein Argument für spezielle Gaming-Headsets hätte ich aber doch: sie sollten bequem sein. Das gilt im Prinzip natürlich für alle Kopfhörer. Aber z. B. meinen Audeze LCD-2 könnte ich mir nicht ein paar Stunden zum Simracing aufsetzen. Ein Album lang trage ich den aber schon mal. Man kann z. B. gegen die Steelseries einiges vorbringen, aber die merkst Du einfach nicht auf dem Kopf, auch nach 3 Stunden nicht.


Edith sagt: ich "muss" beim Spielen Kopfhörer benutzen, da der Sound sonst über den AVR käme. Das wäre dann zwar fetter 5.1 Sound, aber leider mit hörbarer Latenz durch den DSP im AVR, und die stört wirklich.

Parrot
 
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Ich sagte es ja bereits: das ist diese merkwürdige Gaming-Nische. Es muss halt irgendwie kantig aussehen, dann unbedingt noch irgendein Raubtier optisch angedeutet, und die Umgebung muss mit RGB-Geflacker in den Wahnsinn getrieben werden. Ohne kann man ja nicht ernsthaft spielen, ODER?
a
Ich befürchte, da ist was wahres dran. Meine mittlerweile Ü40 Spielekumpels sehen mit Ihren blinkenden Teilen auch immer aus, als hätten sie sich für einen Kindergeburtstag als Space Invader verkleidet.

Aber so what,

wenn es spaß macht.

Wenn es denn wenigstens nicht auf dem Niveau von Raumpatrouille wäre.....
 
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Man kann z. B. gegen die Steelseries einiges vorbringen, aber die merkst Du einfach nicht auf dem Kopf, auch nach 3 Stunden nicht.
Nicht auf meinem Kopf (Hutgröße 64+), die drücken leider alle.

Klanglich liegt das HS65 Wireless exakt auf dem Level des HS65 mit externem Dongle. Das Problem sind die verbauten Treiber. Und zeitlich lohnt sich hier der Aufwand der mehrstümdigen Messung nicht, weil es nun mal subjektiv gleich klingt. Hintergrund: Ich teste hier eine gewisse CPU und da ich im Gegensatz zu so manchem Kollegen keine alten Werte nehme und interpoliere, muss ich ALLES neu benchmarken. Anderes AGESA, neue Chipsatztreiber, Spielepatches - das kann ich vor mir nicht verantworten. Ich schaffe am Tag keine zwei CPUs mit Workstation. 10 Stück in 7 Tagen sind dann schon sportlich, zumal ja AMD am Start ist. Muss man jetzt nicht kommentieren. Aber Kommendozeileneingaben, wo man bis zu 52 Minuten warten muss, sind nichts, was den Flow beschleunigt. Von den Anleitungen mal abgesehen... :(
 
Ich denke mal, das man oft besser beraten ist, sein KH der Wahl zu nutzen
und zusätzlich ein Tisch- oder Strippen-Micro (Boompro oder ähnliches).
Das spart Geld und Nerven und kann oft "besser" überzeugen.
Mit Strippe am KH gibt es auch keine Latenzen.

PS: Sorry, bei der oder ähnliche "Messkurve" greife ich noch lieber zum Superlux HD 330 Pro oder HD 660 Pro
 
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Tut mir leid, ich nochmal...

Weil ich genau die letzten Wochen ein wenig das Thema "Spielen" und "Kopfhörer" beackert habe, und es ein paar Überschneidungen gibt, kotze ich meine Ergüsse halt mal hier in den aktuellen Thread!

Zunächst hätte ich die Bitte, dem Leser in zukünftigen Tests ein paar Handreichungen zur Einordnung gewisser technischer Daten zu machen. Schauen wir uns einfach mal einen Auszug aus den Daten des getesteten Corsair an:

Anhang anzeigen 23871

Mich würde es jetzt wirklich brennend interessieren, welche Aussagekraft die Impedanz bei einem drahtlosen Kopfhörer hat?!

Und ebenso könnte man die Angabe des Frequenzbereiches erläutern. In Tests anderer "Fachpublikationen" wird manchmal lobend erwähnt, wenn ein Gerät einen größeren Frequenzbereich bis z. B. 40 oder 50KHz aufweist...

Mich würde eher die Qualität, Latenz und Bandbreite der kabellosen Übertragung interessieren. An anderer Stelle wird hier bei Monitoren über 1 oder 2 Millisekunden mehr oder weniger bei der Pixelresponsetime philosophiert, dass aber die Latenz kabelloser Headsets bei guten Modellen um die 30ms, bei anderen aber 60ms beträgt, erfährt man nicht. Kaum auszudenken, was das im kompetitiven Shooterspielen für Auswirkungen hätte, wenn ich den Gegner 30ms früher oder später höre...! In der Zeit geht ein @FritzHunter01 nämlich locker ein Bier aus dem Keller holen!

Im Test wird beim Corsair auf eine Messung des Frequenzgangs verzichtet mit dem Argument, das kabellose Model klänge (subektiv) gleich. Ich merke an, dass ich das auf einer technisch orientierten Seite für eine wackelige Argumentation halte. Zum einen handelt es sich beim kabelgebundenen Modell ja im wesentlichen um ein passives Gerät, das durch einen entsprechenden externen Verstärker mit entsprechenden Abhängigkeiten betrieben wird, während der hier getestete Kopfhörer aktiv durch einen integrierten Verstärker angetrieben wird, den man nicht umgehen kann, und durch den potentiell auch Sounding betrieben wird. Außerdem ist im Kopfhörergehäuse ein Akku und eine Platine verbaut, was zusätzlich Platz im Gehäuse braucht und ebenso potentiell die Akustik beeinflusst.

Das übrigens ist - nebenbei bemerkt - ein Plädoyer für die Messung des Frequenzgangs beider Seiten!

Und schließlich wirft der Hinweis auf die Bluetooth-Fähigkeiten bei mir zusätzliche Fragen auf: wie verhält es sich denn in der Praxis? Ich habe mir für meine VR-Brille von Anker die Soundcore VR P10 geholt. Die verbinden sich parallel mit dem Dongle und per Bluetooth mit dem Handy. Klingt toll. Nur wenn man dann während eines Online-Rennens auf einmal von der Freundin angerufen wird, und man dann die Spiel- und Motorgeräusche nicht hört, weil der eine Eingang stummgeschaltet wird, ist das gar nicht mehr so toll.

Mein neuer Audeze Penrose dagegen macht das anders: da hört man einfach beides parallel.
Oh man, jetzt werde ich hier wieder mit reingezogenen 🤪😂😱😳

Aber Recht hat der Kollege, 30 ms Sound-Verzögerung wäre in der Tat der Gang in Keller, auf den Dachboden des Nachbarn und Windelwechseln beim Sohnemann…

Eine durchschnittliche Werbepause auf Pro 7 geht schneller vorbei. Die wiederum reichen würde, um ganz Frankreich zu besetzen… 😱😂😂😂😂 das war ein Witz!!!

Als ich nach der Werbung in Paris angerufen haben - war besetzt… 😳

Die meisten wireless Headsets können zwar gut Sound wiedergeben, aber die Micros klingen dafür wie Blechbüchsen. Das liegt an der Bandbreite der Übertragung. Mein GSP 670 ist via Dongle nicht besonders fix. (HS80 ist da deutlich besser dank Slip-Stream)

Der initiale Ton vom PC kommt beim GSP 670 verzögert und nur unvollständig an. (Die Verbindung ist nicht synchronisiert, die öffnet sich erst mit einem ersten Signal.)

Wenn die Verbindung dann steht, ist sie subjektiv betrachtet verzögerungsarm. Via Bluetooth ist es ähnlich…

Mich würde interessieren, wie man das messen kann? Vermutlich geht das mit LDAT… muss ich mir mal anschauen. Das hat aktuell aber keine Prio bei mir…

Erstmal kommt der Corsair Flex OLED, das Sharkoon M30 und der MPG321UR-QD dran…

Kleiner Tipp:

Zum Zocken empfehle ich das SGH50 😎
 
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Na, in der Folge der Qualifikationen (Mittelklasse Headset zum Oberklassen Preis) kann man eigentlich schon aufhören. Schon fast so wie mit vielen "Gaming" Chairs; schlechte Qualität, nicht gut durchdacht, also => Gaming Label drauf, Preis hoch, und schon kaufen es die Leute.
 
Nicht auf meinem Kopf (Hutgröße 64+), die drücken leider alle.

Da markieren wir wohl das jeweilige Ende der Fahnenstange. Damit ein Kopfhörer auf meinem Papageienköpfchen nicht wackelt, muss ich normalerweise die Bügel immer vollständig reinschieben.

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Meine Kopfform war schon in der Bundeswehr ein Problem, weil offenbar ein wenig außer der Norm. Irgendwie gab es keine ABC-Schutzmasken, die bei mir wirklich dicht abschlossen, und das war echt blöd, weil ich in meiner Einheit noch ein Zusatzausbildung ABC-Schutz (oder so ähnlich) bekam, und man da dauernd in mit Tränengas gefluteten Räumen sportliche Aktivitäten machen musste...

Klanglich liegt das HS65 Wireless exakt auf dem Level des HS65 mit externem Dongle. Das Problem sind die verbauten Treiber. Und zeitlich lohnt sich hier der Aufwand der mehrstümdigen Messung nicht, weil es nun mal subjektiv gleich klingt. Hintergrund: Ich teste hier eine gewisse CPU...

Gut, andere Prioritäten.

Ich habe mich einfach von diesem Artikel hier leiten lassen.

Nach über 40 Jahren Hörerfahrung, der Arbeit hinter und vor der Bühne, semi-professionellen Aufzeichnungen von Live- und Studio-Musik sowie unzähligen Konzertbesuchen über viele Genres hinweg traue ich mir durchaus zu, Headsets und Kopfhörer auch subjektiv beurteilen zu können. Da gibt es sicher auch viele Kollegen, die das noch besser können als ich, aber leider auch so manche Publikation, wo Hand- und Ohr-Auflegen die Erfahrung und das Können ersetzen und die meisten Leser dann kaum in der Lage sind, das eine vom anderen zu trennen. Da bleibt am Ende wirklich nur die gnadenlose Messung, die man der subjektiven Beurteilung zu Grunde legt.

...

Trotzdem ist jetzt noch einmal Eure Schwarmintelligenz gefragt! Verbesserungen und Technikempfehlungen sind natürlich immer noch gern gesehen, also traut Euch ruhig. Es kann am Ende des Tages ja nur besser werden (und wohl leider auch noch teurer). Oder ich lasse es erst mal so, denn es gibt ja noch jede Menge anderer Baustellen.
 
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