Reviews Arctic Alpine AM4 Passive im Test - Physik vs. Traum vom leisen (aber schnellen) PC 1:0

Igor Wallossek

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Preislich ist der Arctic AM4 Passive als geschwärztes Stück Strang-Aluminium mit seinen ca. 12 Euro Straßenpreis eine sehr verlockende Option, kleinere PCs so ziemlich lautlos kühlen zu können. Doch bisher war die böse Physik ja immer die Spielverderberin größerer Projekte, weil sie sich nun mal nicht so einfach aus den Angeln heben lässt.

Arctic möchte bestenfalls 47 Watt damit problemlos abführen können, sieht aber real eher 35 Watt als Ziel, um z.B. APUs wie den Ryzen 5 2400 GE noch sicher kühlen zu können. Genau da aber bin ich hellhörig geworden, denn ich bin seit Langem auf der Suche nach etwas passendem gewesen. Also habe ich auch die Zeit investiert, das gute Stück mal zu testen....



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Dezor

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Schöner Test (wie immer). Dass es nicht für einen Gaming-PC reicht, hatte ich mir gleich gedacht. Aber für einen Office-PC eine gute Alternative.

Im Büro freue ich mich immer, wenn mein Nachbar Feierabend macht und seinen PC herunterfährt. Mein MacBook Pro arbeitet immer komplett passiv, was im Büro definitiv sehr angenehm ist.
 

Derfnam

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Danke für den Link, Dezor. Mir fiel nicht mehr ein, wie dieses Hamsterrad hieß :)
 

zeibach

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Passiv-Kühlung klingt vom Prinzip her interessant, aber letztendlich ist trotzdem ein Luftstrom für eine effiziente Kühlung nötig.
Da vertraue ich lieber auf einen leisen Tower- oder Topblow-Kühler mit vielen Lamellen und Heatpipes, also definitiv nicht den Stock-AMD, und schaue dann, dass ich über die Lüftersteuerung möglichst niedrige Drehzahlen und einen Zero-Mode einstelle.
 

Dezor

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Es kommt darauf an, wie hoch die Abwärme ist. Eine aktive Kühlung ist nicht immer notwendig. Allerdings würde ich persönlich auch lieber leise Lüfter als übermäßig hohe Temperaturen bevorzugen. Ein leiser Lüfter alleine kostet aber teilweise schon mehr als dieser Kühler.

Und eine passive Kühlung ist nicht nur lautlos sondern saugt auch keinen Staub an und ist im industriellen Einsatz im 24/7-Betrieb vorteilhaft. Denn wo kein Lüfter ist, da kann auch kein Lüfter ausfallen ... (nein, mir ist noch kein Lüfter kaputt gegangen, aber billige fangen teilweise an zu rattern)
 

KalleWirsch

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Das man eine Desktop-CPU passiv kühlen kann ist schon ein krasses Szenario (für heutige Verhältnisse; früher war das mal normal.)
Aber für einen Office PC gar nicht so abwegig. Das hat was!

@Igor Wallossek: Wo kommt bei dem Mainboard die M.2 SSD hin? Unter den Chipsatz-Kühler? Kann das was taugen?

Mit M.2 passt das Ganze vielleicht sogar in ein Chieftec IX-01b (https://www.igorslab.de/2013/11/21/chieftec-ix-01b-review-test-praxis/). Eventuell dann doch wieder aktiv gekühlt: z.B. mit einem Noctua NH-L9a-AM4. Hinter den Monitor geschraubt wäre das genau meine Kragenweite.

Der Bauvorschlag von damals treibt mich schon ewig um.
 

Igor Wallossek

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Die M.2. wird auf der Platinenunterseite befestigt. Etwas tricky, aber es passt schon. Ansonsten: schönes Board :)
 
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