Arbeitsspeicher Hardware System Testberichte

Gelungener erster Wurf? – Acer Predator Talos DDR4-3600 CL18 2x 8 GB Arbeitsspeicher-Kit | Test mit Benchmarks und Teardown

Sehen wir uns nun endlich die Performance an, zunächst in den synthetischen Benchmarks AIDA64 Cache & Memory in der Version 6.32.5600 und Geekbench 3 Version 3.4.3. Alle Benchmarks wurden drei mal durchlaufen und anschließend der Durchschnitt aus den Ergebnissen gebildet.

Die Lese- und Schreibgeschwindigkeiten skalieren nahezu linear mit der Taktrate, weshalb hier keine großen Überraschungen zu verzeichnen sind. Auch im Gear 2 bei DDR4-3800 kann sich hier das Intel System noch von der XMP-Konfiguration absetzen. Das komplett manuelle Setting auf der AMD-Plattform kann hier entsprechend seinen Vorteil bei den Timings noch nicht ausspielen. Das Kontrollmuster sortiert sich wie seine Taktrate auch hinter der DDR4-4400 Konfiguration ein.   

Copy- und Latenz-Tests sind bekanntlich relativ eng miteinander verwoben, da mit geringen Latenzen schneller zwischen Schreiben und Lesen gewechselt und damit auch mehr kopiert werden kann. Auf der Intel Plattform ist die Konfiguration mit DDR4-3800 und Gear 2 nahezu 5 ns hinter seinen Mitstreitern der selben Plattform. Hier zeigt sich schön das uncanny valley der Latenz auf Rocket Lake zwischen DDR4-3733 und DDR-4000 – man bleibt lieber entweder darunter und im Gear 1 oder im Gear 2 darüber. 

Das B-Die Kit kann mit seinen natürlich straffen Timings bei der Latenz Punkten, verliert aber aufgrund der Taktrate und lockeren restlichen Timings gegen die DDR4-4400 Konfiguration deutlich im Copy. Auf der AMD Plattform sind die Verbesserungen von einem Setting zum nächsten relativ gering, aber dafür stetig. Mit dem manuellen DDR4-3800 1:1 Setting lässt sich sogar die Gear 2 Latenz des 11700K mit selber Taktrate einholen. 

Geekbench 3 ist bekanntlicherweise ein guter allround Benchmark und relativ verlässlicher Indikator für Performance in real-world Applikationen. Geringer Latenzen und höhere Taktraten tragen hier nahezu gleichermaßen zum Ergebnis bei und tragen damit die DDR4-4400 Einstellung nahezu bis zur 10000 Punkte Marke. Rocket Lake ist wahrhaftig ein Raketen-Booster für die Arbeitsspeicher-Performance. Auf der AMD-Plattform kann das Talos-Kit mit manuellen Timings sogar noch das B-Die Kontrollmuster überholen.

Lade neue Kommentare

Gurdi

Urgestein

1,001 Kommentare 513 Likes

Wow die Differenzen in Cyberpunk sind schon heftig zwischen den Profilen.

Antwort 1 Like

RX480

Mitglied

38 Kommentare 16 Likes

Könnt Ihr bitte mal noch den Stromverbrauch der CPU in CP2077 messen?

Wäre mal interessant ob Gear2 trotz OCen sparsamer/gleichhungrig beim RKL ist.(vgl. mit Gear 1)

Antwort Gefällt mir

Gurdi

Urgestein

1,001 Kommentare 513 Likes

Also CP brauch ordentlich CPU Leistung, mein 5900er zieht da perma 100 Watt.

Antwort Gefällt mir

RX480

Mitglied

38 Kommentare 16 Likes

Jo,
jetzt werden schon die AiO`s mit Push+Pull ausgeliefert:
(könnte bei mir noch 2x140er außen draufsetzen als Pull... momentan aber net erf. mit dem [email protected])

Antwort Gefällt mir

skullbringer

Veteran

152 Kommentare 127 Likes

hab das mal interessehalber mit HWinfo rausgemessen, Resultat fällt aber aus wie ich es mir schon gedacht hatte: maximal 2 W Unterschied zwischen dem selben RAM Setting in Gear 1 vs. Gear 2

Also letztendlich innerhalb der Messtoleranz, zumal ich auch nicht genauer mit Hardware auf den 12 V Schienen messen kann.

Antwort 2 Likes

RedF

Urgestein

839 Kommentare 280 Likes

Ohne Plastik sehen sie wirklich besser aus. Mit wirken sie einfach nur billig.

Antwort Gefällt mir

Danke für die Spende



Du fandest, der Beitrag war interessant und möchtest uns unterstützen? Klasse!

Hier erfährst Du, wie: Hier spenden.

Hier kannst Du per PayPal spenden.

About the author

Xaver Amberger (skullbringer)

Werbung

Werbung