SSD/HDD Storage Testberichte

WD Black SN750 NVMe SSD im Test: Schön schnell, schön günstig

Vor knapp zwei Jahren hat Western Digital mit der „WD BLACK SN700“ ein gelungenes Debut auf dem NVMe-SSD-Markt hingelegt und konnte mich mit einer äußerst guten Performance überzeugen. Dafür gab es sogar vier Sterne in der igor’sLAB Wertung. Die WD_black SN750 ist ein Hardware-Upgrade, das die Leistung der M.2-SSD im Vergleich zum Vorgänger deutlich steigert. Zum Marktstart lag der Straßenpreis für 1TB bei fast 300 Euro, mittlerweile ist die WD_black SN750 für unter 180 Euro zu haben. Wird die bereits gute SSD damit zum absoluten Kauftipp? Mal sehen.

Passend zum Produktnamen hat WD das Design der Verpackung gestaltet und so dominiert jetzt mattes Schwarz die kompakte Box, das an der Front eine Abbildung der SSD umgibt. Stolz zeichnet der Hersteller die mögliche maximale Lesegeschwindigkeit aus: 3470 MB/s. Auf der Rückseite kann im Vorschaufenster ein erster Blick auf die im Inneren enthaltene SSD geworfen werden.

WD Black SSD
WD_black SSD, Verpackung Rückseite

Die WD_black SN750 ist auf nur einer Seite bestückt, Controller und Speicherchips werden von einem Papierlabel verdeckt. Das hat mir bereits bei der SN700 nicht so gut gefallen, da die Gefahr besteht, dass sich unter der Abdeckung die Wärme staut und die SSD damit schneller warm wird, als bei freiliegenden Chips. Apropos Speicherchips: Die WD_black SN750 gibt es in vier Ausführungen, mit 250 und 500 GB sowie 1 TB und 2TB. Außerdem ist Western Digital eine Partnerschaft mit EK Water Blocks eingegangen und stattet die SSD ab Werk mit einem passiven Kühlkörper aus Aluminium aus.

WD Black SSD, Lieferumfang

Western Digital WD Black SN750 NVMe SSD 1TB, M.2 (WDS100T3X0C-00SJG0/DBRPG0010BNC-WRSN)

MindfactoryZentrallager: bestellt, wird am nächsten Werktag erwartet Filiale Wilhelmshaven: bestellt, wird am nächsten Werktag erwartetStand: 05.08.20 00:45159,92 €*Stand: 05.08.20 00:42
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CSV-Direct.deWare lagernd - versandfertig - Lieferzeit 1-3 Werktage163,50 €*Stand: 04.08.20 23:39
*Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt zzgl. Versandkosten und ggf. Nachnahmegebühren, wenn nicht anders beschriebenmit freundlicher Unterstützung von www.geizhals.de

Unter der Haube finde ich zwei TLC-Speicherchips, die auf 3D-NAND-Technologie mit 64 Layern basieren und von dem durch Western Digital selbst entwickelten und mit dem Sandisk-Team ausgearbeiteten Controller mit der Bezeichung 20-82-007011 verwaltet werden. Wesentlich griffiger ist da der Name „Spektrum“, den WD dem Controller gegeben hat. Wieso es einen Bedarf für einen solchen Controller gibt, habe ich bereits in meinem SN700-Test bereits beschrieben. Wer die Hintergrundgeschichte bereits kennt, kann gleich zu Seite 4 springen. Bei dem neuen Chip handelt es sich um eine in der Arbetisgeschwindigkeit verbesserte, aktualisierte Ausführung des ehemaligen 20-82-00700-A1 Controllers.

BauformSolid State Module (SSM)
FormfaktorM.2 2280
SchnittstelleM.2/​M-Key (PCIe 3.0 x4)
Lesen3470MB/​s
Schreiben3000MB/​s
IOPS 4K lesen/schreiben515k/​560k
Speichermodule3D-NAND TLC, Toshiba/​WD, 64 Layer (BiCS3)
TBW600TB
Zuverlässigkeitsprognose1.75 Mio. Stunden (MTBF)
ControllerSandisk/​WD, 8 Kanäle
Cache1GB (LPDDR4)
ProtokollNVMe 1.3
DatenschutzfunktionenN/​A
Leistungsaufnahmekeine Angabe (maximal), keine Angabe (Betrieb), 0.1W (Leerlauf), 0.0025W (Schlafmodus)
Abmessungen80x22x2.28mm
Herstellergarantiefünf Jahre
TriviaDer Hersteller SanDisk wurde 2016 durch Western Digital WDC übernommen. Im Jahr 2018 bekamen die meisten Modelle eine optische Überarbeitung mit Western Digital Corporate-Design. Bei den SN750 SSDs, deren MPN mit WRSN endet, handelt es sich um Produkte, die auch unter der Marke SANDISK verkauft worden sind. Die technischen Daten sind identisch.
Marktstart18.01.2019
 

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About the author

Jakob Ginzburg

Redakteur

Meistens eher im Hintergrund unterwegs und schreibe hin und wieder News sowie Reviews.

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