Allgemein Gehäuse Testberichte

THERMALTAKE The Tower 500 im Test – Flexibles Mid-Size Showcase mit ordentlich Airflow und dem nötigen Durchblick

Nach dem Tower 900 für umfangreiche Custom Loops und dem Tower 100 für kleine ITX-Systeme bringt Thermaltake nun endlich den Tower 500 heraus, der alles was dazwischen liegt bedienen soll. Im Tower 500 haben fette Tower-Kühler oder ein kleiner Custom Loop Platz und werden dank der drei Glaswände hervorragend zur Show gestellt. Ob das Gehäuse mehr ist als nur Schall und Rauch, lest ihr im Test.

Unboxing

Ohne großes Gerede gehen wir direkt ins Eingemachte. Das Gehäuse kommt in einem schicken Umkarton.

Durch die ungewöhnlichen Abmessungen wirkt der Tower zunächst irgendwie kleiner, als er wirklich ist.

Die Seitenteile können „umgekehrt“ werden, wodurch das Sichtfenster und das Lüftergitter die Position tauschen (wichtig für den Einbau eines Radiators).

Das gesamte Heck ist eine riesige Öffnung!

Auch der Deckel besteht praktisch nur aus einem Gitter. Hitzestau? Nein, danke!

Der Gittereinsatz lässt sich durch Drücken öffnen wie ein Tankdeckel und kann somit ohne Werkzeug ganz einfach entfernt werden. Ein tolles Feature, aber durch das vertikale Mainboard-Layout auch definitiv nötig.

Mit einem beherzten Ziehen lässt sich dann auch der komplette Deckel vom Gehäuse nehmen.

Ist der Deckel weg, können auch die Seitenteile einfach nach oben hinausgezogen werden. Dass jede einzelne Öffnung mit einem Staubfilter versehen ist, dürfte anhand der Bilder ja schon aufgefallen sein.

Die Rückwand wird unten eingehakt und oben mit zwei Thumbscrews fixiert.

Das Inlay lässt sich ebenfalls entfernen, was die Montage der Komponenten und Festplatten deutlich einfacher gestaltet.

Ein Blick von oben offenbart die Position des Mainboard I/Os.

Aber damit ist die Demontage noch längst nicht abgeschlossen. Auch der doppelte Boden lässt sich in zwei Teilen entfernen.

Hier finden leider nur zwei 120er respektive ein 240mm Radiator Platz, da hätte man mit 2-3cm mehr Gehäusebreite easy auch einen 360er reinbekommen.

Alles demontiert und fertig für den Einbau der Komponenten.

 

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weedeater

Veteran

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Schöner Test @wuchzael
Ist zwar als "Air"-Flow-Gehäuse gedacht, könnte mir aber vorstellen, dass Leute, die gerne Wasser-Spiele veranstalten, nicht sehr begeistert sein.
Wenn ich so lese, was manche an Monster-Radiatoren einbauen, sehe ich da schwarz für diese Fraktion.
Aber einige nette Ideen vorhanden, kann man sicher nicht meckern. Vor allem das komplett zerlegen zu können hat schon was, wenn man große Hände hat.
Persönlich mag ich aber lieber die Standart-Gehäuse, da muss ich nicht zwingend um die Ecke denken ;)
Könnte in meinem (900er BeQuiet) auch das MB in dieser Richtung einbauen, was ich mir auch kurz überlegt hatte. Aber eben nur kurz.

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RX480

Urgestein

960 Kommentare 498 Likes

Mit ner größeren Graka wäre das sogar Pflicht, weil sich sonst die Graka und Lüfter der AiO um die Frischluft aus dem Boden streiten.
und es wäre vor Allem auch günstig für die GPU-Temp.

btw.
Ich verstehe immer net, warum sich alle Leute Sorgen um den kleinen Wattverbraucher CPU machen aber den großen Wattverbraucher GPU
nur "irgendwie" rein basteln.
Gut, das Platz für 2x AiO´s vorhanden ist.
z.Bsp.
280er Eisbär (oben)+ 360er Eiswolf 2 + 2xLü. im Boden = 5x Intake + 2x Outtake
(EB+EW als gemeinsamer Loop; ob man im Boden noch nen 240er Radi reinsteckt, hängt vom angestrebten Powerlimit ab,
würde vermutlich keine extra Pumpe brauchen
)

Wer jetzt net gerade highFps-Gaming favorisiert wird ganz selten bei der CPU über 65...80W kommen.
Aber die Graka wird am Anschlag mit 200...250...300W+ betrieben. (in so ein teures Gehäuse sollte schon ne 6900 passen)

Bsp. Watts CPU+GPU beim Spielen:

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Xaero82

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Vielen Dank für den lesenswerten Testbericht. Ich selbst besitze ein Tower 100 und vermisse die Möglichkeit eine 240/280 AIO einzubauen. Darüberhinaus bekommt mir die GPU etwas zu wenig Frischluft. Ansonsten bin ich mit der kleineren Variante sehr zufrieden.
Der Tower 500 wäre mir etwas zu groß. Für meine Zwecke wäre ein Mittelding aus Tower 100 und Tower 500 ideal.

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FfFCMAD

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392 Kommentare 66 Likes

Ich benutze die beiden Vorgaenger. Geile Teile. In dem Großen habe ich zwei Radiatoren drin, das rennt wie Sau

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neroqx

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3 Kommentare 2 Likes

Schöner Bericht und schönes Case!

Was ich noch vermisse sind Bilder von der Rückseite. Sowohl in der Galerie, als auch im Bericht ist nicht zu sehen wie das Case im fertigen Zustand von hinten aussieht und wie die Kabelführung verläuft.

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garfield36

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1,071 Kommentare 231 Likes

Ich habe mal meine Grafikkarte (MSI GeForce RTX 3090 Gaming X Trio) senkrecht in ein Gehäuse eingebaut. Empfehlenswert ist sowas nicht. Die Hotspot-Temperatur lag um 15°C höher als beim üblichen waagrechten Einbau.

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Chismon

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51 Kommentare 33 Likes

Sehr schickes, schlichtes und funktionell (genug) anmutendes Gehäuse :love:, das wäre genau mein Fall, auch wenn ich aktuell keinen Bedarf sehe mein uraltes ThermalTake Chaser MK-I Gehäuse zu ersetzen (das Geld liegt ja nicht auf der Straße und unnötig - da wenig nachhaltig - wäre es zudem).

Wenn ich mir einen Zweit-PC anschaffen würde, dann würde es in jedem Fall wieder ein ThermalTake Gehäuse werden (für mich bleiben die der Referenz-Gehäusehersteller) :), egal wie viel Hype um Corsair, Fractal Design, LianLi, etc. aktuell medial vielerorts gemacht wird (womit ich natürlich nicht aussage, dass diese schlecht sind).

Falls möglich würde ich aber eine leicht größere Version wählen (falls irgendwann in Planung bei ThermalTake; vielleicht nimmt sich der Hersteller ja dem seitens des Autor gemachten Vorschlag mit den wenigen cm mehr für die 360er Radiator Option an), besten Dank auch für den klasse Artikel/Test (y).

Ein wenig erinnert mich das Design des Gehäuses (in weiß) an den Ultimaker 2 (3-D Drucker).

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Gurdi

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1,223 Kommentare 738 Likes

Super Test, das Gehäuse wird in meiner engere Auswahl kommen. Ich werde gegen Herbst meinen HTPC zum Showcase umbauen und da wäre das Gehäuse perfekt.

Ja das ist leider immer ein Problem an diesem Aufbau was mich auch lange davon abgehalten hat.

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R
RohrPostPonny

Neuling

2 Kommentare 0 Likes

Ist es möglich, ein Vertical Mount in das Gehäuse zu bauen, so das die GPU komplett zu sehen ist?

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garfield36

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1,071 Kommentare 231 Likes

Bei mir steht demnächst eine Übersiedlung in ein neues Gehäuse an. Vorher muss ich aber noch etwas an der Bodenkonstruktion ändern. Der wabbelige Staubfilter unten geht ja gar nicht. Um ihn abzunehmen muss man erst das Gehäuse kippen bzw. umlegen. Werde da eine Art Schubladenkonstrukt anbringen und dann einen Filter mit starrem Rahmen darin einschieben.

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F
Furda

Mitglied

34 Kommentare 21 Likes

Weshalb ist es schlecht, dass die AIO mit den Schläuchen unten montiert werden musste? Ich hätte sie auf jeden Fall nur so montiert.

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garfield36

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1,071 Kommentare 231 Likes

Nach den Tests und Kommentaren die ich gelesen habe, ist der Einbau in der Front/Seite, mit den Schlauchanschlüssen unten, die bessere Variante.

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Gurdi

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1,223 Kommentare 738 Likes

Bei einer AIO sollte der Radiator immer überhalb der zu kühlenden Komponente liegen, ansonsten nimmt die AIO mit der Zeit schaden und/oder kühlt schlecht.

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garfield36

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1,071 Kommentare 231 Likes

Auch wenn die Schläuche unten sind kann der Radiator über den Kühlkörper ragen. Das heißt also die Luft steigt im Radiator zum oberen Ende. Und wenn der Kühlkörper unterhalb des oberen Radiatorendes montiert ist, ist alles paletti. Gibt dazu genügend Beiträge im Netz.

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FfFCMAD

Veteran

392 Kommentare 66 Likes

Die Ein/ Auslaesse am Kuehlblock/ der Pumpe aber dann moeglichst auch nach Oben. Bei einigen Wasserkuehlungen ist das auch so angegeben (Fenster nach oben etc)

Das ist im Prinzip logisch/ Physik. Die Pumpe darf keine Luft ziehen.

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About the author

Alexander Brose

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