Komplett-PCs System Testberichte

Shuttle XPC cube SH570R6 Plus Barebone im Test – Kleiner Kraftprotz mit großem Namen

Benchmarks 

Da der SH570R6 erstmal primär als Barebone verkauft wird, welcher selbst mit CPU, RAM und SSD vervollständigt werden muss, ist ein Leistungstests natürlich etwas schwierig. Shuttle hat mir aber freundlicherweise auch noch etwas Hardware ausgeliehen, die ich einfach mal als beispielhafte Empfehlung ansehen werde. Da man auch vollständige Systeme beim Hersteller kaufen kann und dort eine ähnliche Kombination angeboten wird, trifft das wohl auch schon ganz gut zu. 

Alle Tests wurden mit dem tagesaktuellem Windows 11 21H2 (Built 22000.318) und den neusten verfügbaren Treibern durchgeführt. Verbaut ist ein Intel Core i5-10600 (6 Kerne / 12 Threads, bis 4,80 Ghz), 4x 4GB DDR4 2666Mhz Arbeitsspeicher und eine 250GB Samsung 980 PCIe 3.0 SSD. 

UL PCMark 10 – Normal – Version 2.1.2532 

Ergebnis 3DM Webseite 

3DMark CPU Profile – Normal – Version 1.0 

Ergebnis 3DM Webseite 

Maxon Cinebench R23 

Blender Open Data – Alle Tests – Version 2.93.1 

Und auch die folgenden Ergebnisse für den Speicher hängen natürlich davon ab, was man selbst verbaut. Aber zumindest konnte man so schonmal testen, was für Ergebnisse mit einer High-End NVMe PCIe 3.0 SSD erwartet werden können in dem Slot. 

CrystalDiskInfo v8.13.0 / CrystalDiskMark v8.0.4 

AS SSD Benchmark – Version 2.0.7316.34247 

finalwire Aida64 – Version 6.50.5800 

Selbes gilt für die Grafikleistung, welche natürlich primär von der optional einbaubaren Grafikkarte oder der iGPU des Prozessors abhängt. Bei zukünftig noch zu testenden Mini-PCs mit fest verlöteter CPU wird dieser Abschnitt also nochmal mit Spiele-Benchmarks interessanter beziehungsweise relevanter. Damit das Shuttle-System hier aber nicht ganz leer ausgehen muss, durfte die Intel UHD 630 ein wenig schwitzen: 

3DM Time Spy – Normal – Version 1.2 

Ergebnis 3DM Webseite 

Night Raid – Normal – Version 1.1 

Ergebnis 3DM Webseite 

Da habe ich doch versehentlich einen neuen Rekord für diese CPU in beiden Benchmarks aufgestellt. Im Leaderboard für Time Spy und Night Raid liegt dieses System ein ganzes Stück vor dem Rest.  

 

Kommentar

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komatös

Mitglied

53 Kommentare 22 Likes

Boooooaaaaaaah, wenn ich Shuttle lese setzt sich bei mir immer von alleine die Hasskappe auf. Wie oft hab ich mir die Hände an den schei... Innenleben der Barebone Gehäuse geschnitten. Da war meistens nichts entgratet und man musste die halbe Inneinrichtung herausnehmen damit man Prozessor und RAM installieren konnte.

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wuchzael

Moderator

679 Kommentare 395 Likes

Schöner Artikel!

Ich hatte schon ewig nichts von Shuttle gehört, war aber echt verwundert zu sehen, dass die Dinger heute noch praktisch genau so aufgebaut sind, wie zu Sockel 462 Zeiten, wo ich meinen ersten XPC gebaut habe.

Grüße!

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Tim Kutzner

Moderator

420 Kommentare 276 Likes

Bisschen fummelig sind kleine Systeme immer, fand ich jetzt nicht übermäßig schwierig :D
Aber ja, im Vergleich zu einem ATX System ist es schon schwierig. Angst um meine Finger hatte ich aber wie gesagt nicht

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Tim Kutzner

Moderator

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Danke!
Never change a running system und so. Wenn man sich ein eigens angepasstes Mainboard für das eigene Gehäuse anfertigen kann, muss man auch den Formfaktor nicht zwingend ändert :P

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Tim Kutzner

Moderator

420 Kommentare 276 Likes

Aber das ist doch mal etwas ganz Anderes, oder? :D
In der immer länger werdenden Durststrecke an Hardware, die mal wirklich innovativ und interessant (für mich) ist, war so ein komplett neues Gebiet erfrischend. Man hat es vielleicht schon im Review der letzten AiO gemerkt, so langsam wird Asetek Wasserkühlung mit Markenname XY drauf Nummer #12634 doch etwas trocken. Und so hat es mich sehr gefreut, dass die Resonanz bei den verschienen Mini-PC Herstellern so positiv war.

Und bevor Shuttle den (Retail) Prototypen wieder zurück haben wollte kam ich nicht umhin, ihn auch mal in mein kleines Homelab zu stellen. Der Ikea-Regal Formfaktor ist jedenfalls da :D Ich habe das System jetzt nicht integriert, aber mit ESXi oder Proxmox lässt sich da bestimmt was Feines basteln.

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R
Rheinfels

Mitglied

52 Kommentare 28 Likes

Und für den ESXi/Proxmox-Fall im Homelab fände ich noch interessant, wie energiehungrig bzw. effizient das Mainboard ist. Mit 2 Ethernetkarten udn der Möglichkeit, eine 10Gbit im PCie Slot zu verbauen wäre ja ein wenig möglich.

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komatös

Mitglied

53 Kommentare 22 Likes

Hallo Tim, mag sein, dass die neuen Gehäuse besser aufgebaut sind. Zu meinen Anfängen in den 1990ern hatte ich mit den meisten Shuttle Gehäusen 'einschneidende' Erfahrungen gemacht. Die Verarbeitungsqualität war damals, nicht dem Preis gerecht.

Wie dem auch sei, danke für den Artikel.

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Fresh-D

Mitglied

23 Kommentare 1 Likes

@Tim Kutzner: Sind es nicht RS-232 Ports und nicht RS-323? 😉

Sonst hat sich gefühlt nichts geändert am Innenaufbau (Früher bis heute). Was ich schon immer gut fand war der Formfaktor des Mainboards (DTX). Das sieht zwar im ersten Moment komisch aus, im Vergleich zu den heutigen Mainstream Standards, aber ich finde immer noch das sich ein M-ITX+-Standard (wie Mini-DTX oder DTX) ruhig etablieren könnte.
Weil viele Leute brauchen in der Regel nur einen PCIe-Slot und haben für den Rest gerade in der heutigen Zeit, mit den ganzen M.2-Steckkarten, eigentlich keine Verwendung mehr und so könnte man irgendwann auch mal (m)ATX als Standard ablösen.
Schade ist das Shuttle, wie du das angesprochen hast, anscheinend unterschiedliche Seitenteile benutzt, obwohl dem System jeder Luftzug von aussen gut tun würde. Weil theoretisch auch der Core i9 irgendwie gekühlt werden möchte. 😄

Greetz,
Fresh-D

Edit: Jetzt erst den Autor gesehen und auch noch vergessen zu taggen. 😅

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Abductee

Veteran

251 Kommentare 40 Likes

Wie verhält sich denn das Netzteil akustisch?
Der kleine 40mm Lüfter ist ja bei den meisten FLEX-ATX Netzteilen gut hörbar.

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B
Besterino

Urgestein

6,050 Kommentare 2,789 Likes

Wer soll denn davon wohl die Zielgruppe sein?

Meines Erachtens kommt ein Built auf Basis eines DanA4 wertiger, flexibler und - wenn geizhals mit ca. 450 Euro als Preis für das Shuttle nicht lügt - je nach Ausgestaltung sogar preiswerter daher. Ok, mehr Platz für eine Graka und potentiell 2 Steckplätze (x16 +x4) und 4 statt dem ITX-Standard 2 RAM-Plätze hätte es auf der Haben-Seite…

Meine einzige eigene Real-Life Erfahrung mit Shuttle ist auch schon Ewigkeiten her und hat mich so überzeugt, dass ich nur noch komplett selber baue (außer Mini-Office-Kisten mit mal nem MUC oder so)…

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Tim Kutzner

Moderator

420 Kommentare 276 Likes

Hups, korrigiert! :D Schreibt man nicht mehr ganz so häufig von :p

Ja, die paar Löcher mehr hätte man ruhig noch stanzen können. Sei es jetzt für CPU oder GPU

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Tim Kutzner

Moderator

420 Kommentare 276 Likes

Geht im Rest unter beim Betrieb. Mir zumindest nicht störend aufgefallen und ich habe hier ein 1U-Netzteil, wo es mich stört :D

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Tim Kutzner

Moderator

420 Kommentare 276 Likes

Update 01.01.2022:

Auch einige Tage nach Release funktioniert die sonst verlinkte Preisvergleich-Box von Geizhals bei allen Modellen vom Shuttle nicht, daher hänge ich hier nochmal die Direktlinks an:

Shuttle PC-SH570R611 (300W Modell)

Shuttle SH570R6 PLUS (500W Modell)

Besonders die Variante mit 300 Watt Netzteil ist nochmal ordentlich im Preis gefallen und landet mittlerweile bei etwa 350€ ! Das macht das Ganze natürlich nochmal interessanter, da der Preisunterschied zum Selbstbau immer kleiner wird

@Besterino Da hast du mit den 450€ aber einen teuren Händler erwischt, da gibts deutlich bessere Angebote :)

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Fresh-D

Mitglied

23 Kommentare 1 Likes
Tim Kutzner

Moderator

420 Kommentare 276 Likes

Ach das ist nur das Netzteil von der Coldstorage-NAS :D
So gut wie nie an und steht in einem anderen Raum, das passt schon

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Danke für die Spende



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About the author

Tim Kutzner

Unterstützende Kraft bei den Themen Kühler, Peripherie und 3D-Druck.
Linux-Novize und Möchtegern-Datenhorder mit DIY NAS.

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