Grafikkarten Testberichte VGA

Sapphire RX 6600XT Pulse 8GB im Test – Sparsamer kann auch sinnvoller sein

Platinenanalyse und Spannungsversorgung

Bei der Platine hat man etwas gespart, sie ist deutlich einfacher gehalten als die der RX 6800 und RX 6700 XT. Gut entzerrte Hotspots sind allerdings auch diesmal ein Pluspunkt, auch wenn man auf die sehr ordentliche Eingangsfilterung mit einem richtigen LC-Filter (Tiefpass) verzichtet und nur auf Längsspulen (Drosseln) und Sicherungen setzt. Mit einem 35217 von International Rectifier setzt Sapphire auf einen eher durchschnittlichen PWM-Controller, der die 6 Phasen für VDDC_GFX der RX 6600 XT ansteuert und die beiden Phasen für VDD_SOC generiert.

Die eher günstigen DrMOS NCP302155 von ON Semi (55 Ampere max.) bieten zwar keine echte MOSFET DCR, jedoch zumindest eine Temperatur-Schutzschaltung und einen Auslese-Ausgang. Man nutzt sie übrigens für alle Regler bis auf SoC und VDDCI, da kommen etwas kleinere NCP302145 mit 45A zu Einsatz. Der Spannungsspielraum bei VDDC_GFX liegt zwischen 0.7 und maximal 1.2 Volt, wobei der Maximalwert ohne spezielle Firm- und Software vom Endanwender eh nie überschritten werden kann. Das kann man erst einmal so lassen, zumal der DrMOS NCP302155, also die Kombination aus MOSFET Treiber, High- und Low-Side MOSFET in einem Package, auch recht effizient und kühl zu Werke geht.

Parallel dazu arbeitet noch ein NCP 81022N von On Semi für die Erzeugung anderen Teilspannungen wie VDD_MEM und eine Phase für VDDCI_MEM, so dass sich in der Summe insgesamt 10 Phasen für die verschiedenen Hauptspannungen ergeben, die allesamt mit den gleichen DrMOS bestückt sind.

Zur Eingangsglättung nutzt man jeweils eine Spule mit 470 mH für den 8-Pin und den PEG Motherboard-Slot. Außerdem sieht man die vier 2 GB großen GDDR6 Speichermodule mit den 16 Gbps von Samsung. Mehr Aufreger gibt es nicht.

 

Kühler und Demontage

Die Front wird geprägt von den zwei 8,7-cm-Lüfter-Modulen mit jeweils 8 Rotorblättern, die recht leise agieren. Mehr Besonderheiten gibt es von oben erst einmal nicht zu beobachten. Das Auseinandernehmen ist simpel, wenn man ein paar simple Regeln befolgt und ordentliche Schraubendreher besitzt.

Nach dem Abschrauben der oberen Abdeckung über die Backplate und der GPU-Schrauben lassen sich auch der Kühler und die Abdeckung recht einfach entfernen. Man muss nur das Lüfterkabel abziehen. Die sehr soften Pads auf den Speichermodulen und den VRM erledigen Ihren Job, sind aber nicht aus dem obersten Regal und kleben dafür wie die Hölle. Wir sehen insgesamt drei vernickelte 6-mm-Heatpipes aus Kupfer-Komposit-Material, die oberhalb der GPU am Kupfer-Heatsink angebracht wurden. Der Speicher wird über die 2 mm dicken Pads aus dem eher billigen Regalfach gekühlt, die Spannungswandler am Kühler auch.

Rückseitig findet man noch eine Backplate aus Leichtmetall, dazu leider keine Pads hinter den Speichern und den Spannungswandlern für eine passive Kühlfunktion. Schade.

 

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konkretor

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Wenn's um Radeon Karten von AMD geht gibt's kein weg an Sapphire vorbei. Da gibt's immer gute Versionen anders wie bei Asus...

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RedF

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Das wäre meine Wunschkarte für den Kinder PC.

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T
Toacon

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Und bei mir wärs der zweit PC :)

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arcDaniel

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718 Kommentare 288 Likes

Bin ech am überlegen eine solche zu kaufen. Habe zwar einen 4K Monitor allerdings kann ich mit Upscaling und leicht reduzierten Details leben. Zudem benötige ich maximal 60fps... sollte doch ok sein. Und der Preis ist zwar sehr teuer, für den aktuellen Markt aber irgendwo ok

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Megaone

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Das gehype um die AMD Karten wird mir ewig ein Rätsel bleiben. Das Ding ist langsamer als eine alte 2070 super/2080 super. No DLSS und RTX testen wir erst gar nicht weil AMD es ja nicht kann. Mit ersterem vollbringt meine alte 2080 super in meinem Zweitrechner am 4k TV mittlerweile wahre Wunder. Bei allem notwendigen Respekt, aber Fähigkeiten von Karten komplett auszublenden verzerrt (positiv formuliert) aus meiner Sicht das Bild.

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RX480

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290 Kommentare 175 Likes

Setz mal bitte Deine olle 2080 SUPER auf 100W und poste mal einen TS-Score.
(das ist für mich schon in Ordnung, wenn Igor net olle Grakas mit angehängtem Kraftwerk z.Vgl. dazunimmt, ...
falls doch für Dich interessant, dann schau Dir mal die minFps bei CB an)

[email protected] kommt mit seiner 6600-Hellhound auf 9,5k= STOCK, wenn Das net effizient ist!? (x)
Bin mal gespannt, wie sein UVing-Guide ausschaut.(hatte wohl am WE noch net genug Zeit)

(x) für Rastergames am HTPC klingt das optimal für mich

@arcDaniel
Wenn das FSR-Tool von Steam mal irgendwann ordentlich funzt, wirds mit dem Scaling auch noch einfacher.
Bzw. verspreche ich mir auch noch von der INTEL-Supersampling -Lösung mit DP4a gute Ergebnisse.
(sollte ja demnächst mal OpenSource werden)

in the meantime, mal ein Schnappschuss von MYST mit [email protected] mit meiner 6800 am [email protected] 57fps

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Klicke zum Ausklappem
S
Sternengucker80

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Wäre eine schöne Karte für meinen HTPC. Vielleicht, wenn die Preise mal wieder normal sind.

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Megaone

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130 Kommentare 89 Likes

Interessiert mich nicht. Ich will spielen in bester Qualität. Unter dem Aspekt wäre eine integrierte Graka Winner of the Year. Ausserdem ging es schwerpunktmäßig um die Unfähigkeit der aktuellen AMD Generation bezüglich RTX und diverser anderer Technologien. Aber so what, wenn denn der Verbrauch und die Effezienz das Maß aller Dinge sind. Das AMD Fans gerne auf den RTX/DLSS Vergleich verzichten ist schon Nachvollziehbar.

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RX480

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290 Kommentare 175 Likes

Du bist anscheinend im falschen Thread!? ...(x)

Mach doch einen super duper olle Grakas -Thread auf.
Da bekommste sicher von Kraftwerksbesitzern ordentlich Klicks.

(x) Igor verfasst nen Review zu "Weniger ist Mehr"
und
Da passen dumb Comments von 300W-Usern gar net in die moderne Zeit! ... meint GRETA

btw.
Nach m.E. eeh keine gute Wahl, ne 2080 Super für 4k anzuschaffen, weil Das ne 2080Ti viel effektiver kann.
Da war wohl der Geldbeutel net prall genug?

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RedF

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1,504 Kommentare 556 Likes

Davon mal abgesehen steigt man ja nicht von einer 2080 auf eine 6600XT oder eine 3060 um.

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Danke für die Spende



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About the author

Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB als inhaltlichem Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland, deren Lizenz im Juni 2019 zurückgegeben wurde, um den qualitativen Ansprüchen der Webinhalte und Herausforderungen der neuen Medien wie z.B. YouTube mit einem eigenen Kanal besser gerecht werden zu können.

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.

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