Grafikkarten Testberichte VGA

Sapphire RX 5700 XT Nitro Plus im Test – mit weniger Gewicht sprintet es sich besser (bis an die Spitze)

Temperaturverläufe und Boost-Takt im Detail

Der Kühler agiert für seine Größe und die Lüfterdrehzahlen eigentlich perfekt und da ich die beiden BIOS-Versionen gegenüberstellen möchte, verzichte ich komplett auf die Werte des offenen Aufbaus, der eh unrealistisch ist. Der Vergleich offenbart sowohl beim Takt als auch den Temperaturen sehr große Unterschiede. Das BIOS 1 ermöglicht Temperaturen von 70 bis 71 °C, während man beim BIOS 2 zwischen 74 und 75 °C liegt. Auch wenn der Takt beim BIOS 2 leicht niedriger liegt ist diese Einstellung sicher die sinnvollere Wahl.

 

Das sieht beim Stresstest nicht anders aus, denn die Abwärme ist ja analog zur Leistungsaufnahme weitgehend gleich.

Und nun das Ganze noch einmal in nüchternen Zahlen in Tabellenform, wobei ich beide BIOS-Versionen im geschlossenen Gehäuse vergleiche:

  Anfangswert
BIOS 1 und 2
Endwert
BIOS 1
Endwert
BIOS 2
GPU-Temperaturen
37 °C 70-71 °C
74-75 °C
GPU-Takt 1994 MHz 1899 – 1932 MHz
1791 – 1823 MHz
Raumtemperatur 22 °C 22 °C 22 °C
Lufttemperatur im Gehäuse 25 °C 45 °C 44 °C

Platinenanalyse: Infrarot-Bilder

Die nachfolgende Bildergalerie zeigt alle Infrarot-Bilder für den Gaming- und den Torture-Loop jeweils im geschlossenen Aufbau, dafür aber mit beiden BIOS-Versionen als Vergleich. Die Bilder sind selbsterklärend und sprechen eine eindeutige Sprache. Und ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass die Sensor-Werte für den Speicher absoluter Nonsens sind, denn die Temperatur unter den Flip-Chip-Modulen des Speichers ist auch auf der Platinenseite messbar niedriger:

Egal, welche der beiden BIOS-Varianten, der Kühler kühlt ordentlich und ohne nennenswerte Hotspots auf der Platine.

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About the author

Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB als inhaltlichem Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland, deren Lizenz im Juni 2019 zurückgegeben wurde, um den qualitativen Ansprüchen der Webinhalte und Herausforderungen der neuen Medien wie z.B. YouTube mit einem eigenen Kanal besser gerecht werden zu können.

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.

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