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PlayStation 6: Was steckt hinter RDNA‑5‑Grafik und Zen‑6‑CPU?

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PlayStation 6 mit RDNA‑5‑Grafik und Zen‑6‑CPU

Die kommenden Spezifikationen der PlayStation 6 basieren auf mehreren Leaks und Branchenberichten. Die Konsole trägt intern den Codenamen „Orion“. Es wird erwartet, dass AMD erneut als Chiplieferant fungiert, mit einem maßgeschneiderten SoC, das acht Zen‑6‑CPU‑Kerne sowie eine RDNA‑5‑GPU umfasst. Die GPU soll 40 bis 48 Compute Units enthalten, die mit rund 3 GHz takten. Dies würde sie in die Nähe aktueller High-End-Grafikkarten wie der RTX 4080 bringen, allerdings bei deutlich geringerer Leistungsaufnahme von etwa 160 W.

Der Grafikchip wird mit GDDR7‑Speicher kombiniert, der über eine 160‑ oder 192‑Bit‑Speicheranbindung angebunden ist. Die Bandbreite soll zwischen 640 und 768 GB/s liegen. Diese Architektur verspricht eine mehr als dreifache Rasterleistung im Vergleich zur PlayStation 5, bei Raytracing sogar das Sechs- bis Zehnfache. Die CPU-IPC soll durch Zen 6 deutlich gesteigert werden.

Der geplante Preis liegt laut den geleakten Informationen erneut bei rund 499 US‑Dollar. Die Massenproduktion könnte ab Mitte 2027 anlaufen, ein Release wird gegen Ende 2027 oder Anfang 2028 erwartet. Auch die Abwärtskompatibilität zu PS5- und PS4-Titeln ist vorgesehen.Zen 6 und RDNA 5 wurden bisher nicht offiziell vorgestellt, sind aber laut AMDs Roadmap für 2026 eingeplant. Sie bilden die technologische Grundlage für die PS6‑Hardware. RDNA 5 soll unter anderem fortschrittliche Raytracing-Features, FSR 4 und KI‑gestützte Frame Generation unterstützen. Dies ermöglicht sowohl eine höhere optische Qualität als auch stabile Bildraten bei komplexen Szenen. Durch den Fortschritt bei Chipfertigung und Energieeffizienz ist trotz gestiegener Leistung ein niedrigerer Stromverbrauch als bei der PS5 denkbar.

Sony habe sich bewusst erneut für AMD entschieden, um die Rückwärtskompatibilität sicherzustellen und bestehende Entwicklungstools sowie den Ökosystemvorteil beizubehalten. Neben der Hauptkonsole ist laut denselben Quellen auch ein tragbares Gerät in Planung. Es trägt den internen Namen „Canis“ und soll eine deutlich energieeffizientere APU nutzen, bestehend aus vier Zen‑6C‑Kernen und 12 bis 20 Compute Units auf RDNA‑5‑Basis. Das Gerät wird mit LPDDR5X‑Speicher ausgestattet, über eine 128‑Bit‑Anbindung. Die erwartete Performance liegt bei etwa der Hälfte der Rasterleistung der PS5, aber bei nur rund 15 W Gesamtleistungsaufnahme. Damit wäre es der leistungsfähigste Handheld von Sony seit der PS Vita.

Auch dieses Gerät soll Spiele der PS5 und PS4 nativ oder über spezielle Kompatibilitätsschichten ausführen können. Der voraussichtliche Preis wird im Bereich von 400 bis 500 US‑Dollar genannt. Marktstart ebenfalls nicht vor Ende 2027.

Noch nicht bestätigte Angaben

Alle bisher genannten Daten stammen aus Leaks, unter anderem von „Moore’s Law is Dead“ und anderen bekannten Quellen für Hardware-Insider. Die Spezifikationen basieren auf einer Präsentation aus dem Jahr 2023. Es ist nicht auszuschließen, dass Sony bis zur finalen Enthüllung der PlayStation 6 Änderungen an der Architektur, der Anzahl der GPU-Einheiten oder an der Speicheranbindung vornehmen wird.

Fazit

Die PS6 soll ab Ende 2027 eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber der PS5 bieten. Dank Zen 6‑CPU und RDNA 5‑Grafikarchitektur könnte sie bis zu dreimal so schnell in der Rasterleistung und bis zu zehnmal so schnell im Raytracing sein. Der Preis von rund 499 US‑Dollar soll beibehalten werden. Parallel dazu plant Sony offenbar ein Handheld-Gerät mit Zen 6C‑Kernen und RDNA 5‑GPU, das trotz geringer Leistungsaufnahme konkurrenzfähige Grafikleistung ermöglichen soll. Da es sich bei allen Informationen um Leaks handelt, ist eine offizielle Bestätigung durch Sony noch ausstehend.

Source: Golem 

 

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