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Einsteiger-Tutorial: PC-Luftkühlung richtig planen und zusammenbauen

Frontseitenüfter und Festplattenkühlung

Das ist eigentlich die gebräuchlichste Variante. Hier wird sowohl die Luft angesaugt, als auch gleich für die direkte Kühlung der Festplatten genutzt. Diese Konstellation ist effizient und kommt erst dann in Schwierigkeiten, wenn alle Einschübe komplett bestückt wurden. Allerdings verschwinden die 3,5″-Festplatten immer mehr und die Montage von 2,5″-HDD und -SSD erfolgt oft auch zwischen Mainboard-Tray und Rückseite. Das ist nicht zweckmäßig, aber im Zeitalter überlanger Grafikkarten meist unerlässlich.

Betrachten wir nun einige praktische Beispiele, denn Festplattentemperaturen weit jenseits der 30° sollte man im Interesse der Datensicherheit und Haltbarkeit der Festplatten tunlichst vermeiden. Der Klassiker schlechthin: Festplatte im 3,5″-Einschub, hinter einem verbauten 12cm-Frontlüfter.

Fronteinschub per SATA-Hotswap. Die Kühlung erfolg indirekt über den darüberliegenden Lüfter. Nicht ganz so oft zu sehen, aber noch brauchbar gekühlt.

Nicht alltäglich: Seiteneinschub. Hier wird der Airflow bereits eingeschränkt und man sollte über einen zusätzlichen Bodenlüfter und auch Festplattenlüfter nachdenken.

Optimierungsmöglichkeiten

Wenn man feststellt, dass die Festplattentemperaturen zu hoch sind, sollte man notfalls über einen handelsüblichen Festplattenkühler nachdenken. Diese Kühler sind im gut sortierten Fachhandel zu beziehen, ersetzen jedoch nicht eine überlegte Planung im Vorfeld. Entweder, man nutzt einen aktiven Festplattenkühler mit Lüftern…

Aktiver Festplattenkühler mit Lüftern

… der ein passivers Modell.Passiver Festplattenkühler

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Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB als inhaltlichem Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland, deren Lizenz im Juni 2019 zurückgegeben wurde, um den qualitativen Ansprüchen der Webinhalte und Herausforderungen der neuen Medien wie z.B. YouTube mit einem eigenen Kanal besser gerecht werden zu können.

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.

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