Grafikkarten Praxis Testberichte VGA

NVIDIA PCAT im Test – Komfortable Leistungsaufnahmemessung und Datenerfassung von der Frame Time bis hin zu Systemdaten

Zunächst lasse ich den Benchmark-Run laufen und protokolliere Frame-Time, PCAT-Daten und die Systemdaten wie CPU-Takt, -Auslastung und -Package-Power  mit NVIDIA FrameView, lasse also das volle Log-File schreiben. Damit habe ich natürlich noch keine Grafiken mit einer detaillierten Auswertung, das geschieht dann in größeren Excel-Shots mit tonnenweise Makros. Da sich Excel aber samt VBA schlecht für umfangreiche Berechnungen lohnt, lasse ich zunächst alle Log-Files über meinen Interpreter laufen, der mir die Datensätze für Excel generiert und gleichzeitig alle aufwändigen Berechnungen bis hin zu Extra- und Interpolation der Grafikdaten (gemeinsame Timeline aller Karten, egal wie viele Frames gerendert wurden) abnimmt. Natürlich werden für die Ermittlung der weiterführenden Ergebnisse und Auswertungen auch alle Rohdaten in voller Auflösung verwendet.

Die FPS-Verläufe sind klar, die Balken spare ich mir an dieser Stelle einfach einmal, die Geschichte mit den Perzentilen habe ich ja auch schon mehrmals erklärt.

Interessanter sind da schon die Frame-Time-Verläufe. Sauber interpoliert, liegen diese Daten auch fein säuberlich auf einer gemeinsamen Zeit-Achse.

Passen dazu werden auch die Leistungsaufnahme-Werte entsprechen in die gemeinsame Zeitachse skaliert. In diesem Fall sehen wir die Werte für die jeweilige Grafikkarte auf allen Rails. Da muss man auch nicht mit unklaren Größen wie ASIC herumspekulieren, das ist die Gesamtleistungsaufnahme, also die Board-Power.

Will man es noch genauer, dann kann man sogar für jede einzelne Karte die Frame Time zusammen mit der jeweiligen Leistungsaufnahme auf einer gemeinsamen Zeitachse abbilden. Das ist jetzt schon Mess-Luxus pur. NVIDIA löst das etwas granulärer als mein Messaufbau mit den MCU-kontrollierten Modulen, spart sich aber die viel aufwändigere Zusammenführung riesiger Datensätze über den Ethernet-Timestamp. Das reicht für die visuelle Darstellung und einen recht genauen Mittelwert schon völlig aus:

Genau  diese Zusammenfassung ermittle ich aus den nicht interpolierten Rohdaten und kann sogar die Leistungsaufnahme der GPU mit und ohne CPU  darstellen und vergleichen.

Und für die ganz Detailverliebten unter den Lesern gibt es nun die Gretchenfrage des Tages: wie effizient ist eine Karte eigentlich? Genau dafür gibt es für genau dieses spezielle Spiel eine über die Laufzeit gemittelte Berechnung der Leistungsaufnahme in Watt, die man für einen gerenderten Frame im Mittel aufbringen muss. Schöner geht es doch eigentlich gar nicht mehr, oder doch?

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About the author

Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB als inhaltlichem Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland, deren Lizenz im Juni 2019 zurückgegeben wurde, um den qualitativen Ansprüchen der Webinhalte und Herausforderungen der neuen Medien wie z.B. YouTube mit einem eigenen Kanal besser gerecht werden zu können.

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.

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