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Nvidia GeForce RTX 2080 und RTX 2080 Ti im Test – Gaming, Turing-Benchmarks und neue Erkenntnisse

So schön und beeindruckend das neue Feature auch ist, leider gibt es bisher noch keine final veröffentliche Software, die man für die Leser hätte testen können. Deshalb greifen wir auf eine Demo zurück, die uns Nvidia zur Verfügung gestellt hat.

Diese wurde in Ultra- und WQHD mit DLSS ausgeführt und Dank eines Bugs konnten wir diese in WQHD auch ohne DLSS ausführen. So war es möglich, auch eine GeForce GTX  1080 mitzutesten. Nur sind sechs bis acht FPS nichts, was man auch noch annähernd und mit extrem viel gutem Willen als flüssig bezeichnen und als Video aufzeichnen könnte.

 

 

Endgültige Schlüsse in Bezug auf Performance und Qualität kann man aus dieser sehr speziellen Demonstration des Raytracing sicher noch nicht ziehen, aber es war zumindest ein erster Eindruck, in welche Richtung die Reise einmal gehen könnte. Und ja, auch ich war und bin immer noch beeindruckt.

Dazu kam das aktuelle Top-Modell von MSI, eine GeForce RTX 2080 Ti Gaming X Trio zum Einsatz, die ich in Kürze auch in einem Einzeltest detailliert unter die Lupe nehmen werde. Die Aufgabe war mehr als anspruchsvoll und es bedarf wirklich einer guten RTX 2080 Ti, wenn man Performance erwartet.

Die WQHD-Sequenz mit DLSS schafft es sogar, an den berühmten 60 FPS zu kratzen, allerdings auch t mit einem Rückgang auf 45 FPS, wenn die Reflexionen dann doch sehr zahlreich sind (z.B. wenn der Aufzug nach unten fährt).

Die 4K-Demo mit DLSS liegt im gleichen Run eher bei 35 und 26 FPS. Das zusätzliche Video ohne DLSS ist mit 2560 x 1440 erstellt, jedoch systembedingt automatisch auf 4K hochskaliert worden. Es scheint eine halbierte Bildrate pro Sekunde im Vergleich zum QHD mit DLSS zu besitzen. Es ist jedoch nicht bekannt, welche Art von Antialiasing die Demo in Abwesenheit von DLSS anwendet. Hier sollte man dann dem Bug auch nicht zu viel Gewicht beimessen.

 

Wir wollten eigentlich einen Bildvergleich machen, aber es ist fast unmöglich, in dieser Demo zwei völlig identische Bilder zu erhalten. Da die Rendering-Geschwindigkeiten je nach Sequenz unterschiedlich sind, bewirkt ein fertiges Bild immer, dass die Strahlen mit einem kleinen Versatz fallen. Es wird natürlich notwendig sein, später die Spiele auch mit Raytracing zu testen, um eine bessere Vorstellung von den realen Fähigkeiten der GeForce RTX zu bekommen, aber auf den ersten Blick betrachtet, wird es wohl eh nicht notwendig sein, über die WQHD -Auflösung hinauszugehen…

 

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About the author

Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB als inhaltlichem Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland, deren Lizenz im Juni 2019 zurückgegeben wurde, um den qualitativen Ansprüchen der Webinhalte und Herausforderungen der neuen Medien wie z.B. YouTube mit einem eigenen Kanal besser gerecht werden zu können.

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.

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