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Nvidia GeForce RTX 2060 FE im Test – setzt diese Karte neue Maßstäbe in der Mittelklasse?

Die GeForce RTX 2060 könnte gut geeignet sein, dies bisher negativen Meinungen zum P/L-Verhältnis der Turing-Karten zu ändern. Sie liegt mit der UVP sogar noch unter dem damaligen Startpreis der GeForce GTX 1070 und trotzdem ist sie schneller als eine GTX 1070 Ti. Sie erreicht eher die GeForce GTX 1080. Wir konnten diese Karte bereits größenteils testen, den Bericht lest Ihr hier...

Leistungsaufnahme

Auch bei der Leistungsaufnahme muss ich diesmal etwas improvisieren und auf die Daten meines US-Kollegen zurückgreifen. Deshalb muss ich auch auf einige Teilbereiche wie z.B. CAD, Multimonitor und andere verzichten und kann leider auch nicht die Qualität der Spannungsversorgung einschließlich der Spikes überprüfen. Trotzdem sollten die verfügbaren Werte einer USB-Riser-Card genau genug sein, um sich ein erstes Bild zu verschaffen.

Mit atwas über 10 Watt im Idle liegt man zudem auch wieder gut mit im Rennen. Beim Gaming-Loop und beim Torture-Loop werden jeweils umd die 158 Watt erreicht, also nur unwesentlich mehr, als Nvidia als TBP mit 160 Watt angibt. Das ist somit eine Art Punktlandung wie schon bei der GeForce RTX 2070, RTX 2080 und RTX 2080 Ti und zeigt einmal mehr, wie restriktiv Nvidia sich an diese Vorgaben hält.

Die Einhaltung der Spezifikationen für den PCI-Express Motherboard-Slot ist ebenfalls gegeben, selbst im Rahmen möglicher Messungenauigkeiten. Das kann man also beruhigt so stehen lassen:

Temperaturen, Lüfterdrehzahlen , Geräuschentwicklung

Da Messungen im offenen Aufbau eher praxisfremd sind, kann ich auch diesmal wieder nur die Hälfte der Wahrheit abbilden und muss mich mit den wenigen verfügbaren Werten begnügen. So wird die Karte laut Chris‘ Messungen im Gaming- und im Torture-Loop knapp 70°C heiß und die Lüfterdrehzahlen liegen im offenen Aufbau dabei knapp unter 1700 U/min, was deutlich hörbar sein dürfte. Die Messungen im Akustik-Labor und das Sound-Spektrum müssen ebenfalls erst einmal mangels Sample entfallen.

Betrachten wir zunächst die Taktraten im Gaming-Loop und im Diagramm, die leider nur im offenen Aufbau ermittelt werden konnten:

Die dazu korrespondierenden Lüfterdrehzahlen zeigt uns nun die letzte Bildergalerie:

Aber aufgeschoben, ist ja nicht aufgehoben. Schauen wir mal optimistisch auf die nächste Woche.

 

 

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Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB als inhaltlichem Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland, deren Lizenz im Juni 2019 zurückgegeben wurde, um den qualitativen Ansprüchen der Webinhalte und Herausforderungen der neuen Medien wie z.B. YouTube mit einem eigenen Kanal besser gerecht werden zu können.

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.

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