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Noctua NH-U12A im Test – Österreichs Luftkampf gegen den Ryzen 9 und den Core i9 | Die neue Kühlerreferenz

Vergleichen wir nun zunächst die Werte auf der Intel-CPU im Bereich von 65 bis 245 Watt Abwärme. Die grau gepunktete Linie steht für die Werte, die ich mit der Alphacool Eisbär Aurora 360 mit der gleichen Lüfterkurve, jedoch drei Lüftern auf dem 360er Radiator erreichen konnte. Insofern scheint der Vergleich vielleicht etwas unfair, aber man sieht ja auch, dass Push-Pull mit zwei Lüftern jetzt nicht so viel besser performt als der Aufbau mit nur einem der Lüfter.

Bis ca. 155 Watt ist der Unterschied wirklich marginal und er wird erst bei deutlich höheren Verlustleistungen signifikant größer. Bei Messungen bis maximal 125 Watt und einem einfachen Delta zur Raumtemperatur fällt der Unterschied dann mit Sicherheit bereits in den Bereich möglicher Messtoleranzen. Da ich generell mindestens 30 Minuten warte, bis die finalen Werte stehen und die Raumtemperatur dabei weitgehend konstant gehalten werden kann, sind die hier sichtbaren Werte ein reiner Laborwert.

Der Umkehrschluss klingt dann nur allzu logisch: der Privatanwender wird es kaum bemerken und kann auf den zweiten Lüfter eigentlich verzichten, wenn er die Grenze von 125 Watt nicht überschreitet. Doch auch bei höheren Verlustleistungen muss man den Sinn einer Push-Pull-Bestückung noch hinterfragen, denn es ist ja mit zwei Lüftern auch etwas lauter.

Zur Lautstärke komme ich gleich noch, denn diese Geräuschemission hat ja die Ursache in den Lüftern und den jeweiligen Lüfterdrehzahlen. Wenn wir uns nun beide Kurven einmal ansehen, dann laufen sie solange fast schon parallel nebeneinander her, wie das Drehzahlmaximum noch unterschritten wird. Da meine Kurve ab ca. 75 °C bereits auf das Maximum ausgelegt ist, um später noch genügend Reserven für sommerliche Dachkammer-Temperaturen zu simulieren, ist der Kurvenverlauf nur logisch. Allerdings reden wir hierbei schon von extrem hohen Verlustleistungen von fast 250 Watt.

 

Betrachten wir nun noch abschließend die Geräuschemission, also das, was man umgangssprachlich so oft als Lautstärke bezeichnet. Bis ca. 125 Watt bleibt das System fast schon flüsterleise und es wird auch bei fast 250 Watt nicht wirklich laut. Die souveräne Kühlung erkauft man sich mit eher moderaten 41.6 dB(A), was auch noch nicht wirklich viel ist und den Vergleich zu kleineren Wasserkühlungen oder gar geschlossenen Kompaktwasserkühlungen wirklich nicht scheuen muss.

Noctua NH-U12A

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Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB als inhaltlichem Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland, deren Lizenz im Juni 2019 zurückgegeben wurde, um den qualitativen Ansprüchen der Webinhalte und Herausforderungen der neuen Medien wie z.B. YouTube mit einem eigenen Kanal besser gerecht werden zu können.

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.

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