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Nie wieder Tearing: Neuer NVIDIA Treiber unterstützt Ultra-Low Latency Mode unter G-SYNC

Nach über 10 Jahren verabschiedet sich NVIDIA von der „Maximum Pre-Rendered Frames“-Funktion im hauseigenen Grafikkartentreiber. Stattdessen wird nun der Ultra-Low Latency Modus eingeführt, mit dem Tearing unter VSYNC der Vergangenheit angehören dürfte.

Im Control Panel findet sich nun ein neuer Eintrag, der es erlaubt, den Low Latency Modus auf “Ultra” zu setzensetzen. Damit werden zu verarbeitende Frames gerade noch rechtzeitig in die Warteschlange stellt, damit der Grafikprozessor mit dem Rendern beginnen kann. Dies reduziert zwar die Latenzzeit, hat aber auch den Nachteil, dass Spieler immer noch Artefakte wie Bildrisse (Tearing) wahrnehmen können.  Das Einschalten von VSYNC verhindert wiederum Tearing erhöht jedoch gleichzeitig die Latenz der zu verarbeiteten Bildschirminhalte.

 

Mit dem neuen Treiber ermöglicht NVIDIA die Nutzung des Ultra-Low Latency Modus in Verbindung mit einem G-SYNC-fähigen Bildschirm. Das resultiert in höheren Frameraten und ein Spieleerlebnis komplett ohne Tearing, trotz eingeschaltetem VSYNC.