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Neue Caching-Methode soll Google Chrome 2020 beschleunigen

Google arbeitet stetig daran, die Geschwindigkeit ihres Webbrowsers zu verbessern. Diesmal soll eine neue Back-Caching-Methode dabei helfen, gewisse Daten im Speicher zu behalten, selbst wenn man die Seite bereits verlassen hat.

Googles Äußerung

A back/forward cache (bfcache) caches whole pages (including the JavaScript heap) when navigating away from a page, so that the full state of the page can be restored when the user navigates back. Think of it as pausing a page when you leave it and playing it when you return.

Überblick

Google gibt an, dass dieses Feature die Performance im mobilen Chrome bis zu 19 Prozent besser ausfallen könnte. Im Desktop-Bereich sollen es immer noch gute 10 Prozent Mehrleistung sein, wenn Chrome auf die neue Caching-Methode zurückgreift. Das Ganze beschleunigt nicht das grundsätzliche Laden einer Seite, sondern hilft vor allem bei der Reaktionsfreudigkeit beim Vorwärts- und Rückwärtsbefehl, wenn die Seite bereits besucht wurde. Laut Google wird dabei nicht die Standard WebKit-Implementierung verwendet, da diese nicht kompatibel zu Googles Multiprozessarchitektur ist. Zudem muss Google sicherstellen, dass JavaScript „einfriert“ und nicht im Hintergrund weiterläuft. Wenn JavaScript im Hintergrund laufen würde, wäre das ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Firefox und Safari verwenden solch eine Methode bereits, jedoch in einer anderen Art und Weise. In einem Nutzertest ist Firefox noch minimal schneller als Chrome, aber nicht so viel schneller, dass man einen großen Unterschied merken würde. Die Änderung erhöht die RAM-Nutzung von Chrome, dennoch will Google dieser Erhöhung mit „intelligenteren Regeln“ entgegenwirken. Im unten verlinkten Video erkennt man relativ schnell den Nutzen dieser Technik.

Google will die Implementierung noch dieses Jahr fertigstellen und nächsten Jahr den Nutzern zur Verfügung stellen.

Quelle: Google

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About the author

Paul Stanik

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