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MWC abgesagt: GSMA will das Coronavirus nicht verbreiten

Am Ende entschied sich also Veranstalter GSMA doch noch dazu, den diesjährigen Mobile World Congress abzusagen. Im Vorfeld hatten sich immer mehr Aussteller und Besucher abgemeldet, um das Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus zu minimieren.

In einer Stellungnahme ließ sich John Hoffman, CEO hinter der Messe zitieren, dass die weltweite Sorge wegen des Ausbruchs der Coronavirus-Erkrankung es für die GSMA unmöglich machen, an der Messe festzuhalten. Damit wiederspricht die Messe der eigenen Meldung vom vergangenen Wochenende, in der es hieß, man wolle an der Veranstaltung festhalten.

Die Mobilfunk-Anbieter-Vereinigung (GSMA) hat im Vorfeld mit Schutzmaßnahmen versucht die Bedenken der Teilnehmer zu zerstreuen. Reisende aus den besonders betroffenen Provinzen Chinas hatten von vornerein keinen Zugang zur Messe. Wer zuletzt in China war, musste einen Nachweis erbringen, dass er oder sie das Land vor länger als 14 Tagen verlassen hatten.

Die entscheidende Rolle bei der Absage spielte aber die Versicherung der GSMA. Die Organisatoren haben, laut Informationen spanischer Medien, die Behörden dazu drängen wollen, eine medizinische Notlage auszusprechen. In diesem Fall hätten die Versicherungen für jeglichen entstandenen Schaden haften müssen.

Barcelonas Bürgermeisterin Ada Colau weigerte sich jedoch, diesen Schritt zu gehen und verkündete am Mittwoch vor Journalisten, dass die Stadt perfekt auf die Organisation des MWC vorbereitet sei. Auch laut den Gesundheitsbehörden gebe es keinen Grund, irgendwelche Notmaßnahmen zu ergreifen. Die Kollegen von der Financial Times berichten über derzeit noch laufe Gespräche, wer die Kosten der MWC-Absage tragen soll.

 

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