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Geheimwaffe für Übertakter? EVGA Z590 Dark Mainboard im Test mit Teardown und Overclocking

Beim Jagen von Benchmark-Rekorden ist es oft notwendig auch noch im Betriebssystem die Einstellungen aus dem BIOS zur Laufzeit ändern zu können, z.B. um einen höheren Cache-Takt zu setzen, mit dem die CPU aber nicht Booten könnte. Genau hierfür liefert EVGA auch die eigene “Eleet X1” Software mit. Download-Größe und Installations-Aufwand halten sich in Grenzen und vor dem ersten Start der aktuellen Version 1.0.7 wird lediglich einmalig ein Firmware-Update durchgeführt.

Im “Overclocking” Tab finden wir analog zum BIOS die Multiplikatoren und Baseclock von CPU und Cache und die Spannungen der CPU. Leider lassen sich hier die Load Line Calibration und die DRAM VTT Spannung nicht einstellen, was für eine kommende Version wünschenswert wäre. Links findet sich zudem eine kleine Monitoring-Sektion, in der die aktuell anliegenden Einstellungen ausgelesen werden. Auch das Speichern und Laden von Einstellungen in Profilen ist hier möglich, wie man es beispielsweise von der “Precision X1” Applikation zum GPU Übertakten kennt.

Es gibt sogar einen “Memory”-Tab, in dem sich in Echtzeit die meisten Arbeitsspeicher-Timings ändern lassen, was sich wieder für das Benchmarking als extrem nützlich erweisen kann. Leider kann tREFI hier wieder nicht über 65000 gesetzt werden und tRAS hat ein Minimum von 28, was nicht der Spezifikation von Rocket Lake entspricht und im zweiten Fall auch einen deutlichen Performance-Nachteil bringen kann. In beiden Fällen kann man sich aber mit dem Tool “MemTweakIt” von Asus behelfen, welches mit dem EVGA Z590 Dark kompatibel ist.

In der Monitoring-Sektion lassen sich analog zum BIOS Spannungen, Temperaturen und Drehzahlen überwachen. Eine Anpassung der Lüfter-Kurven ist hier aber leider nicht möglich. Im System-Tab finden sich zusätzliche Informationen zu CPU, Mainboard und RAM, wie man sie auch mit CPU-Z auslesen könnte.

RGB darf natürlich im Jahre 2021 auch nicht fehlen und so lassen sich im „LED“ Tab auch die integrierte und angeschlossene Beleuchtungen steuern. Auch das automatische Starten und auf Updates Prüfen der Applikation kann in den Einstellungen definiert werden und sogar Hotkeys für die verschiedenen Profile lassen sich einrichten. Dies funktioniert in der aktuellen Version einwandfrei ist ein praktisches Feature, um z.B. während eines Benchmark-Laufes den CPU-Takt mit einem einzelnen Input ändern zu können.

Abschließend sei erwähnt, dass auch der Ressourcen-Verbrauch der Java-basierten Applikation völlig im Rahmen ist, vor allem verglichen mit Windows Standard-Komponenten. Eleet X1 macht insgesamt einen guten Eindruck und kann problemlos verwenden werden, ob beim Benchmarking oder im täglichen Betrieb zur Steuerung der LED-Beleuchtung.

 

 

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Case39

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1,932 Kommentare 548 Likes

Hübsches und eindrucksvolles Board. Danke für den Test.

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Tim Kutzner

Moderator

270 Kommentare 141 Likes

Die Eleet Software ist ja mal cool :D
Bin gespannt, was EVGA mit dem X570 Mainboard machen wird

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B
Besterino

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5,294 Kommentare 2,183 Likes

Nur 2 RAM-Bänke macht es für eher „Normalos“ aber vielleicht nicht so attraktiv. Klar, nicht die Zielgruppe.

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H
Himmelhund83

Neuling

9 Kommentare 2 Likes

Naja der Schnitt wird wohl 2x8Gb haben oder sich 2x16Gb einbauen

Störender sind da schon die Unzulänglichkeiten im Bios wo das Standardmäßige teils gar nicht einstellbar ist

Was ich allerdings seltsam finde: Jetzt baut endlich mal einer einen soliden Kupfer Kühler und setzt doch etwas Material ein, dann kommt der Tester und kritisiert das, auf die Art und Weise wird man für 600€ aufwärts immer nur das durchschnittliche Zeug einbauen...

Spannungswandler Temperatur im Vergleich zu anderen Mainboards hätte ich im Text jetzt nicht entdeckt

Die Bilder in Videoform im Beitrag sind übrigens total störend

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thebagger

Mitglied

90 Kommentare 68 Likes

Ich mag das Design, die könnten mehr Bretter mit den seitlichen Stromanschlüssen bringen.

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B
Besterino

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5,294 Kommentare 2,183 Likes

Jo, die "Video-Bilder" haben mich auch total genervt!

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ipat66

Veteran

222 Kommentare 199 Likes

Diesen angesprochenen faden Beigeschmack der 21 Phasen kann ich gut nachvollziehen.
Eigentlich eine echte Unverschämtheit dieser PR-Fuzzies.
Sagt einfach die Wahrheit,und gut ist...
Man kann ja die Vorteile verwendeter Komponenten und ihre Qualitätsmerkmale beschreiben

Das einzige was mich gewundert hat,ist der fehlende CO2-Neutral Aufkleber in gruen...:)

Ansonsten sieht das Board schon lecker aus.
Sobald die kleinen Kinderkrankheiten per Update behoben sind,werden diejenigen die sich diesen doch stolzen Preis leisten können austoben können.
Die Software scheint gut geordnet und intiutiv.

Sonst bleibt das Motto erhalten:
Die letzten 5% Leistung kosten eben 50 bis 100 % zusaetzlich

Danke Scullbringer für den Einblick.

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q
quantaro

Mitglied

32 Kommentare 26 Likes

Nervt. Alle 2-3 sec ändert sich das Bild.

Die seitlichen Anschlüsse sind ähnlich wie bei anderen Enthusiastboards, der gedrehte Sockel ermöglicht so aber nur noch 2 RAM Steckplätze, hat also auch Nachteile. Da EVGA auch viel Murks bei den Grakas zusammenbastelt, würde ich so eine Platine als Kleinserie nicht kaufen.

OC auf Intel? Das Design ist doch schon bis an die K*tzgrenze ausgepresst. Cinebench auf 267W allein für die CPU im Stockset (10900k), was soll sowas?

*Eher was für Extrem-LN2-OC, kaum alltagstauglich. Die Heatsinks lassen sich ja relativ einfach abnehmen. Dann müssen sie auch nicht aus Kupfer sein.

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skullbringer

Veteran

182 Kommentare 164 Likes

Danke für das Feedback!

Mit dem Autoslide wird man eben direkt vom nächsten Bild abgeholt, wurde mir auch schon als positiver Aspekt berichtet, aber ist scheinbar sehr polarisierend. :D Man könnte ja auch unten rechts Pause drücken, wenn man sich was genauer angucken möchte.

Alternativ mit deaktiviertem Autoslide müsste man sich eben selber zum nächsten Bild klicken.

Was meint ihr, den Autoslide Timer erhöhen (aktuell 3 Sekunden) oder ganz deaktivieren? 🤔

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RX480

Veteran

275 Kommentare 167 Likes

Lt. Corsair:
"Zunächst einmal allerdings würden nur DDR5-Module mit bis zu 32 GByte angeboten."(128GB sind technisch möglich je Modul)
(würde also mit 2x32=64GB für die meisten Gamer reichen, vor Allem mit ds+SF, was ja massiv Ram sparen sollte)

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Xaver Amberger (skullbringer)

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