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Logitech StreamCam: Edel, scharf und teuer

Logitech startet ins neue Jahr mit einer Webcam, die aktuellen Streaming-Trends folgt und die Grenzen zwischen Technik sowie Lifestyle verschwimmen lassen will. Die StreamCam gibt es in nicht nur in klassischem Schwarz sondern auch ganz unschuldigem Weiß. Von ihrer modernen Seite zeigt sich die Webcam dank USB-3.1-Type-C-Anschluss. Und mit der neuen Software gibt es sogar eine automatische Erkennung des neu eingeführten „Portrait Commentary Modes“. Jedoch sehe ich bei der Logitech StreamCam auch einen gewichtigen Grund, vorerst vor dem Kauf abzuraten.


Fast schon Liebe auf den ersten Blick war es auf dem Presse-Event, auf dem Logitech die StreamCam präsentierte. Der weiße Korpus ist aber auch wirklich hübsch, ebenso das weiße, mit Gummi überzogene USB-Kabel. Während eine Seite fest in der Kamera verankert ist, befindet sich an dem anderen Ende ein Type-C-Anschluss.

An der Front ist die 1080p-Kamera mit einem f/2.0 Glasobjektiv sowie einem 3.7mm-Brennwert angebracht, hübsch verkleidet in weichem Stoff. Die Ausführung in mattem Schwarz hat natürlich schwarzen Stoff als Frontverkleidung. Am Kameragehäuse finde ich vier kleine Erhebungen, die für die beiden Halterungen verwendet werden. Halterungen? Ja, Logitech erlaubt die Montage der Kamera an ein Stativ (1/4-Gewinde), bietet aber auch eine Halterung für Bildschirme und Monitore von Notebooks.

Ebenso kann die Kamera um 90° gedreht und damit im Hochformat verwendet werden. Das hilft beim Kommentieren von Videos, da weniger von der Umgebung um den Streamer herum gezeigt wird – im Klartext ist der Zuschauer stärker auf den Host fokussiert. Wer mehrere (zwei) Logitech StreamingCams hat, kann den Bild-in-Bild-Modus in der Logi Capture Software nutzen.

 

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