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Lediglich ein besserer Intel Core i9-9900K: Core i9-10900K CPU bietet bis zu 30% bessere Multi-Threading-Leistung

Die Kollegen von Tom‘s Hardware haben vorzeitig offizielle Leistungsdaten zum kommenden Flagship-Prozessor von Intel, dem Core i9-10900K, veröffentlicht. Die Speerspitze der 10. Gen „Comet Lake“-Produktlinie soll in den kommenden Monaten offiziell auf den Markt kommen und die gleiche 14nm-Architektur aufweisen, wie zuvor „Skylake“.

Erst letzte Woche gab es dank ungeplanter Veröffentlichungen in einigen asiatischen Medien weitreichende Informationen zu der 10. Core-Generation mit den Namen „Comet Lake“ aufgetaucht, darunter detaillierte Spezifikationen zu der Anzahl der Kerne sowie Leistungsaufnahme. Insgesamt sind 11 SKUs sind für die Markteinführung geplant. Die Core i9-10900K CPU wird dabei das Flagship von Intels sechster 14nm-Familie sein.

Intel hat die Architektur noch weiter optimiert, um eine noch bessere Leistung als beim Core i9-9900KS zu erreichen. Der kommende i9-10900K verfügt über 10 Kerne, 20 Threads, einen Gesamt-Cache von 20 MB und eine 125W TDP. Der Chip hat eine Grundtaktfrequenz von 3,7 GHz und einen Boost-Takt von 5,1 GHz. Durch die Verwendung von Intels Turbo Boost Max 3.0-Technologie kann der Prozessor bis zu 5,2 GHz auf einem einzelnen Kern und 4,9 GHz auf allen Kernen bieten.

Die Leistung des Chips wurde sowohl in Single-Core- als auch in Multi-Core-Szenarien gemessen, wobei die Liste der Benchmarks SYSMark, SPEC, XPRT und Cinebench R15 umfasst. Leider verwendet Intel intern immer noch Benchmarks, die sie selbst – ganz offiziell – als nicht ‘Real-World’-orientiert erachten. Bei Single-Thread-Workloads ist der Chip etwa 3% schneller als der Core i9-9900K, was auf den höheren 5,3 GHz Kerntakt im Vergleich zu 5,0 GHz beim Core i9-9900K zurückzuführen ist. Bei Multi-Thread-Workloads ist der Chip bis zu 30% schneller, was auch daran liegt, dass es 2 zusätzliche Kerne als beim Core i9-9900K gibt.

Bei diesen Werten wird AMD vermutlich nicht einmal in Betracht ziehen, eine Preissenkung durchzuführen, da ihre Ryzen 3000 High-End-CPUs wettbewerbsfähig genug sind, um mit Intels 10. Gen Produkten zu konkurrieren – außer, Intel bringt den neuen Core i9 für ca. 400-450 Euro auf den Markt, was jedoch sehr unwahrscheinlich erscheint. Intels neue Prozessor-Produktlinie mag zwar Multi-Threading auf allen Modellen (auch Core-i-3) sowie höheren Taktraten bieten, sie erfordert aber auch eine stärkere Kühlung.

Quelle: Tom’s Hardware

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Jakob Ginzburg

Redaktion | Geschäftsführung | Vermarktung

Meistens eher im Hintergrund unterwegs, kümmere ich mich um den Geschäftsbetrieb und schreibe hin und wieder News sowie Reviews.