Betriebssysteme Internet News Server Software

Kritische Sicherheitslücken werden von Microsoft geschlossen

Microsoft hat heute für seine Softwareprodukte Updates veröffentlicht, die unter anderem schwere Sicherheitslücken schließen, welche zuvor aktiv für Angriffe missbraucht wurden.

Mehr Schutz für Nutzer

Sicherheitsprobleme wurden dabei im Windows-Client, Server-Versionen, Adobe FlashPlayer, Edge, Internet Explorer, ChakraCore, NuGet, Office, Office SharePoint, Team Foundation Server, Skype und Visual Studio geschlossen. Es soll sich um insgesamt 64 Schwachstellen gehandelt haben, von denen einige als äußerst kritisch eingestuft wurden. Dabei wurden zum Beispiel Sicherheitslücken, die sich in Windows 7 und Server 2008 befanden, mit einer anderen Schwachstelle im Crome-Webbrowser zu kombinieren und so aktive Angriffe durchgeführt werden. Mit der Version 72.0.3626.121 ist dieses Angriffsszenario so nicht mehr möglich. Eine weitere spezifische Schwachstelle in Windows 7, Server 2008, die laut Trend Micros Zero Day Initiative ebenfalls aktiv genutzt wird, ist ebenfalls geschlossen worden. Eine Übersicht über Sicherheitsupdates im März gibt es von Microsoft hier.

Microsoft soll die aufgetretenen Performance-Probleme des Retpoline-Patches behoben haben

Die Freude nach dem Retpoline-Update, die für eine bessere Performance in bestimmten Szenarios sorgen sollte, zerplatze schnell, nachdem einige Nutzer Probleme mit der Mausbewegung oder schlechte Spiele-Performance, insbesondere in Destiny 2, meldeten. Das Update KB4489899 für Windows 10 1809 und Windows Server 2019 behebt nicht nur einige Sicherheitsschwachstellen, sondern auch die genannten Performance-Probleme. Das Update kann über die manuelle Suche gefunden werden. Die Retpoline-Lösung soll aber nicht die Ursache für die schlechte Performance gewesen sein.

Quelle: Microsoft

Danke für die Spende



Du fandest, der Beitrag war interessant und möchtest uns unterstützen? Klasse!

Hier erfährst Du, wie: Hier spenden.

Hier kann Du per PayPal spenden.

About the author

Paul Stanik

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Nutzererlebnis bieten zu können. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Datenschutzerklärung