Sicherheit Tech Testberichte

Kami Home Kit: Wasserdichte 1080p Überwachungskamera mit Cloud-Anbindung im Test

Waren Sicherheitskameras vor einigen Jahren vermerkt in Unternehmen und der Logistik vorzufinden, finden sie immer häufiger ihren Weg in die privaten vier Wände. Nicht nur für Hausbesitzer, sondern auch Wohnungsmieter sind dabei die (meist) kleinen Kameras eine praktische Möglichkeit, die eigenen Räumlichkeiten zu überwachen. Während die Vielfalt des Überwachungsmarktes auf der einen Seite für günstige Produktpreise sorgt – gut für den Anwender – müssen sich die Hersteller manchmal neue Wege gehen, um die Kunden an sich zu binden. Einen durchaus interessanten Ansatz verfolgt dabei Kami, ein Brand von Yi Technology. In diesem Testbericht schildere ich meine Erfahrungen mit dem Kami Home Kit und läute damit zugleich eine neue Themenreihe auf igor‘sLAB ein.

Der regelrechte Boom der Sicherheitskameras ist gleich mehreren Faktoren und Marktentwicklungen geschuldet: Die radikale Vergrößerung des Smartphone-Segmentes hat die Preise für Kamera-Module stark sinken lassen, während sowohl Auflösung der Bildchips, als auch die Leistung der damit einhergehenden Microprozessoren über die letzten zehn Jahre gestiegen sind. Von popeligen VGA-Kameras, über 720p-Modelle sind wir mittlerweile bei 1080p als Standard angekommen und 4K winkt bereits mit beiden Armen am Horizont. Intels Bemühungen im IoT-Segment sind ebenfalls ein treibender Faktor, genauso wie die gute Netzabdeckung per W-LAN. Bei letzterem sind – passendes Endgerät vorausgesetzt – Übertragungsraten von bis zu 1.733 MBit/s im 5 GHz-Netz Möglich. Aber dazu in einem separaten Beitrag mehr.

Wer also bei Amazon, Otto und anderen Online-Shops oder eben im Ladengeschäft von Saturn/Mediamarkt, Euronics, Expert und Conrad vorbeischaut, wird von dem Angebot an Modellen schier erschlagen. Ich habe mit angeschaut, ob das kleine Kami Home Kit dabei eine Empfehlung darstellt.

Unboxing

Die Verpackung ist richtig schick gestaltet, minimalistisch und erinnert an Apple-Produkte, Yi Technologie orientiert sich definitiv an dem Unternehmen mit einem angeknabberten Apfel als Logo. Dementsprechend ist auch das Packaging aufgeräumt und durchdacht aufgebaut. Jede neue Komponente begrüßt den Anwender mit einem Kuvert (darin ist die Schnellstartanleitung enthalten) mit pfiffigem „Read me first“ Aufkleber. Ich kann den Inhalt der Anleitung vorwegnehmen: Ihr müsst euch eine passende mobile Anwendung installieren, um die Kamera nutzen zu können.

Fast alle Komponenten können im Kami (Aussprache „kämimi“) shop bezogen werden. Das Kit bündelt also die wichtigsten Komponenten und verspricht einen einfachen Zugang zu dem extra Maß an Heimsicherheit. Das Highlight der Box ist natürlich die spritzwassergeschützte Sicherheitskamera.

Zusätzlich gibt es ein Ladegerät inklusive zweitem Akku im Bundle. Einige USB-Kabel, Steckdosen-Adapter, die Wandaufhängung mit passenden Schrauben und Dübeln sowie die Kami Basis-Station befinden sich ebenfalls im Karton. Die Basis verbindet und verwaltet die kabellosen Geräte, im Netzwerk. Es ist eine Art kleiner Router, der sich auf das Management der Yi-Hardware beschränkt. Natürlich wird nur eine Basis benötigt, die Einbindung mehrerer Geräte funktioniert problemlos.

Dem Lieferumfang sind alle wichtigen bzw. erforderlichen Kabel beigelegt. Benötigt werden noch Smartphone und Router-Zugang mit einem freien LAN-Port.




Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Nutzererlebnis bieten zu können. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Datenschutzerklärung