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Intel steigt aus dem 5G-Geschäft für Handys aus

Nach der Einigung des Patentstreits zwischen Apple und Qualcomm zieht sich der Chipriese Intel aus dem Geschäft mit 5G-Modems für Smartphones zurück und macht damit Platz für Qualcomm. Laut DigiTimes will sich Intel auf die 5G-Infrastruktur beschränken.

Intels Ausstieg nach der Einigung im Patentstreit zwischen Apple und Qualcomm

Der Patentstreit zwischen Apple und Qualcomm kommt zu einer unerwarteten Einigung. Intel verkündete danach seinen Rückzug aus dem Geschäft mit 5G-Modems für Smartphones. Man wolle sich vielmehr auf das Geschäft mit 4G- und 5G-Modems für PCs oder IoT konzentrieren. Intel will aber weiterhin Investitionen in seine 5G-Infrastruktur tätigen. Laut Bob Sawn (CEO) analysiert man derzeit die Möglichkeiten von dezentralen Plattformen und Geräten in einer 5G-Welt. Jedoch soll sich im Smartphone-Modem-Geschäft gezeigt haben, dass es keinen klaren Weg zu Profitabilität und zu positiven Erträgen gibt.


Hintergrundinformationen

Apple setzt seit längerem Modems von Qualcomm ein. Erst im Zuge des Patentstreits griff der Konzern auf Modems von Intel zurück, was nach der Einigung jedoch nicht mehr notwendig ist. Somit geht Intel leer aus. Demnach macht es aus rationalen Gründen für Intel keinen Sinn mehr weiter an verlorener Front zu kämpfen und sinnlos Kapital zu investieren. Die Einigung von Apple und Qualcomm zieht eine Zahlung von Apple an Qualcomm nach sich. Damit steht der Sieger im 5G-Geschäft mit Qualcomm fest. Für Qualcomm heißt das, dass eine sechsjährige Lizenzvereinbarung sowie eine mehrjährige Abmachung für die Versorgung mit Chips getroffen wurde und damit kein sinnvoller Weg für Intel besteht im Modem-Geschäft rentabel zu sein. Die Frage ist sicher auch, ob die Einigung zwischen Apple und Qualcomm nur deswegen zustande kam, weil Intel nicht zur rechten Zeit liefern konnte.


Quelle: DigiTimes

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Paul Stanik

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