Gaming Prozessor System Testberichte

Intel Core i5-12400 Review – Effiziente und günstige Gaming-CPU für die breite Masse mit viel zu teuren Mainboards | Teil 1

Und nun? Der Core i5-12400 mit DDR4 macht in WQHD, also in einer Auflösung mit 2560 x 1440 Pixeln, mit dem DDR5-Pendant eigentlich schon was er will. Je höher die Auflösung, umso höher auch der Unterschied. Das reicht sogar in einigen wenigen Spielen, um einen Core i9-12900KF knapp zu schlagen! Generell sieht es so aus, dass die Grafikkarte das Tempo gnadenlos vorgibt und sich die CPUs schon anfangen, mehr oder weniger abgrundtief zu langweilen. Genau deshalb mache ich auch keine Tests in Ultra-HD. Doch bereits in WQHD ist das Testfeld der CPUs kaum noch bei den FPS so richtig auseinanderzuhalten – mit den gerade erwähnten Unterschieden zu DDR4. Es hat aber auch Vorteile, weil man dann die Leistungsaufnahme später fast schon normalisiert auf die nahezu überall identische Performance präsentiert bekommt.

Doch zunächst erst wieder alle Spiele als FPS-Balken, wobei die Intel-CPUs beim P1 erneut die Nase vorn haben. Gut, das kennen wir ja schon und es wird ein Vergnügen sein, das später auch noch einmal kumuliert zu sehen. Doch immer schön der Reihe nach…

Das Ganze jetzt noch erneut als Kurvenverlauf mit der gut sichtbaren Lastverteilung über den ganzen Run:

Womit wir erneut bei den Perzentilen angekommen wären. Und genau da interessiert eigentlich nicht nur das P1 (1% Low), sondern eigentlich auch der ganze weitere Verlauf.

Die Frame Times als solche sind bei allen CPUs wiederum sehr gut, was man an den Balken gut sehen kann:

Deshalb blicken wir lieber wieder auf die Varianzen, also das Abbild möglicher Ruckler, die uns stören könnten:

Eine Kumulation aller Spiele und Werte gibt es dann, wie bereits zweimal erwähnt, später in der Zusammenfassung und Übersicht.

 

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ipat66

Veteran

291 Kommentare 255 Likes

Nanu....
Abendliche Überraschung !
Gratulation zu Deiner Emulation....
War mal wieder eine echte Punktlandung.

Schöne neue Konkurrenz.
Sobald die Boardpreise purzeln,eine echte Alternative
gegenüber AMD.

Schade,dass es bei den GPU's nicht in die gleiche Richtung geht.

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konkretor

Veteran

159 Kommentare 120 Likes

Danke für den Test.

Schöne CPU. Wird AMD zusetzen in dem Preis Bereich

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Igor Wallossek

Format©

6,167 Kommentare 9,686 Likes

Naja, ich habe nur zwei Hände und es war zuviel, um noch die ganze CES zu tickern :D
Video habe ich ja nebenher auch noch eins gemacht. :D

CES war eh eher enttäuschend. Nur Ankündigungen :(

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P
Pokerclock

Mitglied

13 Kommentare 6 Likes

Es könnte so schön sein für Intel. Die herbste Enttäuschung ist leider die Preisgestaltung der B660-Boards. Für Leute, die einfach nur spielen wollen, nix tunen, nix basteln, nix am Dauer-Temperatur-Kontrollieren zählt faktisch nur der Preis und für mich als Händler Haltbarkeit und zu erwartende Praxisprobleme (siehe verbogene Boards). Erst vor ein paar Tagen ein System mit 11400f und B560 von Asrock (Pro4) verkauft. Locker unter 250 € in der Kombination weitergegeben. Für Sockel 1700 komme ich aktuell an die 400 € ran. Das wiegt dann auch nicht die Mehrleistung und Effizienz auf. Das ist vergleichbar mit 5600X und guten B550-Boards mit einer Plattform, die weitestgehend durch optimiert ist. Und so schade wie es ist, ich kann mich nicht zurück erinnern, dass mal ein Kunde explizit nach niedrigem Stromverbrauch gefragt hat. Vielleicht kommt das dieses Jahr, wenn die ersten Abschlagszahlungen massiv erhöht werden. Aber aktuell ist Stromverbrauch kein Thema. Selbst Thema Hitze, Stichwort Glasgehäuse, muss ich jedes Mal dem Kunden massivst erklären, warum und wieso etc. man doch vielleicht ein Gehäuse mit ein paar Löchern mehr nehmen sollte.

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Igor Wallossek

Format©

6,167 Kommentare 9,686 Likes

Sehe ich ähnlich. Die Boards sind die neuen Aufpreislisten :(

H610 ist quasi so verkrüppelt, das man das nicht nutzen kann.

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Arnonymious

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90 Kommentare 33 Likes

Danke für den Test. Wie immer sehr aufschlussreich.
@Igor Wallossek : Wie schaut es denn hier mit den verbogenen Sockeln aus. Gibt es mit den B660 Boards auch diese Probleme?

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Igor Wallossek

Format©

6,167 Kommentare 9,686 Likes

Mit richtiger Backplate nicht. Bissl biegt sichs natürlich auch, wenn man nicht aufpüasst. Aber das PCB vom Mortar ist auch nicht ganz so wabbelig.

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Arnonymious

Mitglied

90 Kommentare 33 Likes

Danke, gut zu wissen.

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e
eastcoast_pete

Veteran

240 Kommentare 62 Likes

Zunächst nochmals ein Gutes Neues, und Danke für den Test. Bin schon gespannt auf Teil 2, denn Anwendungen sind bei mir auch wichtig.
Igor, da Du ja gute Kontakte zu diversen Herstellern hast, weißt Du vielleicht die Antwort zu dieser Frage: Welchen Anteil haben die Preise, die Intel den Board Herstellern für die verschiedenen PCHs berechnet denn nun an den Board Preisen? Anders herum, wieviel Schuld kann man Intel geben für Boardpreise mit Mittelklasse Chip-Sets (660) die erst bei €200 anfangen? Denn momentan bremst sich Intel hier zunächst Mal selbst am stärksten aus.

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LeovonBastler

Mitglied

31 Kommentare 7 Likes

Vielen Dank für den Test. Schön, dass etwas Fahrt in den CPU-Markt kommt, dass aber die Mainboards so gesalzene Preise haben, ist aber wirklich schwierig. Ich weiss ja nicht aber ich frage mich, wie wohl die unteren Boards sein werden ob sie ausreichen.
H610 ist ja halt wirklich stark beschnitten, gerade dass diese Boards nur Single-Channel unterstützen ist krass.
Allerdings ist mir auch nicht bewusst, wie teuer Dual-Channel zu realisieren ist.

Auf den Prozessor habe ich aber etwas gewartet. Nicht als Kunde, sondern eher als Zuschauer der "Hersteller-Kampfarena" oder so ähnlich, da die 400er Klassen-CPUs von Intel so ziemlich die interessantesten sind, wenn man nicht nach den letzten paar % Leistung aus ist.
Dementsprechend bin ich gespannt auf AMDs Reaktion.

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About the author

Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB als inhaltlichem Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland, deren Lizenz im Juni 2019 zurückgegeben wurde, um den qualitativen Ansprüchen der Webinhalte und Herausforderungen der neuen Medien wie z.B. YouTube mit einem eigenen Kanal besser gerecht werden zu können.

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.

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