Automotive Grafikkarten Internet News

GlobalFroundries widerspricht Gerüchten zum Verkauf

Letzten Monat gab es einige Gerüchte um den kompletten Verkauf von GlobalFroundries. Offiziell widerspricht jetzt GlobalFroundries den in den Umlauf gekommenen Gerüchten. Zur selben Zeit besuchte der Kronprinz von Abu Dhabi den Standort in Singapur.

Scheich Muhammad bin Zayed Al Nahyan erwarb vor rund einem Jahrzehnt Anteile von GlobalFroundries. Das Werk in Singapur stellt 200mm-Wafer her und konzentriert sich auf ältere Herstellungsprozesse, um Autohersteller oder RF-Technologieträger zu beliefern. Die Nachfrage nach solchen Produkten ist höher als man vielleicht erwarten könnte. Anforderungen an Halbleiterprodukten im Automobil und IoT-Bereich erhöhen die Nachfrage nach 200mm-Wafern deutlich. Für die Nachfrage von MEMS und Sensoren wird eine Steigerung von 25 Prozent bis 2022 abgeschätzt. Khaldoon Khalifa Al Mubarak, Chairman und CEO entgegnet:

The technologies manufactured here in Singapore are enabling a new era of innovation in a world that now has billions of connected devices.

Laut GlobalFroundries gäbe es keine Absichten eines Verkaufs oder eine Strategie für einen Ausstieg der Investoren. Vielmehr sei der Besuch des Scheichs Bestandteil einer Tour im Technologiesektor. Erst vor Kurzem habe der Scheich Samsung einen Besuch abgestattet, um einen besseren Einblick in deren Technologie zu bekommen. Die koreanischen Zeitungen spekulierten indes, dass die Besuche des Scheichs eine mögliche Übernahme von GlobalFoundries durch Samsung andeuten könnten. Samsung hat dem nun ebenfalls widersprochen. Eine offizielle Stellungnahme von Samsung lautet wie folgt:

GlobalFoundries could be attractive in terms of securing a bigger market share and winning more customers, but it’s not what Samsung is going to do. Rather than simply taking over the market share, the company is looking for much higher levels of technologies.

Eine vermeintliche Übernahme der Foundrie wäre kein leichtes Unterfangen, nachdem TSMC ebenfalls kein Interesse an einem solchen Deal gezeigt hat und entsprechende US-Sicherheitsbedenken es chinesischen Marktteilnehmern nicht einfacher machen.

Quelle: Extremtech




Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Nutzererlebnis bieten zu können. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Datenschutzerklärung