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Geekom GeekBook M16 Notebook im Test – Ein 16-Zöller mit Stärken und Schwächen

📖 Lesezeit: ca. 16 Minuten · 3.122 Wörter · 21.747 Zeichen
Inhaltsübersicht als Kurzfassung

Der Test untersucht das Geekom GeekBook M16 mit 16-Zoll-Display, Intel-Prozessor der U9-185H-Klasse, 16 GB Arbeitsspeicher und 512-GB-SSD. Das aus Aluminium gefertigte Notebook hinterlässt bei Leistung, Verarbeitung und Akkulaufzeit einen insgesamt guten Eindruck, verschenkt jedoch durch die mangelhafte Werkabstimmung viel Displaypotenzial und besitzt trotz seiner Größe keinen integrierten LAN-Anschluss.

Wichtigste Fakten

MerkmalErgebnisEinordnung
Display16 Zoll, IPS, 1.920 × 1.200 Pixel, 60 HzAlltagstauglich, aber nicht für schnelles Gaming ausgelegt
Werkseitiger Weißpunktetwa 9.600 KDeutlich zu kühl und sichtbar blaustichig
sRGB-Abdeckung ab Werk74,8 %Für farbkritische Nutzung unzureichend
sRGB-Abdeckung kalibriert95,5 %Deutlich besseres Panelpotenzial
Systemverbrauch im Leerlauf8,3 WNiedriger Verbrauch im Windows-Leerlauf
Systemverbrauch maximal73,3 beziehungsweise 74,2 WGemessene Spitzenwerte in den Stresstests
Medienwiedergabefast 17 StundenTestwert bei 50 % Helligkeit und WLAN
Preis zum Veröffentlichungszeitpunkt729 EuroKonfiguration mit 16 GB Arbeitsspeicher und 512-GB-SSD

Technische Eckdaten

BereichAngabeDetails
GehäuseGefrästes Aluminium16-Zoll-Notebook mit nahezu 180° aufklappbarem Display
DisplaypanelHKC3E8BIPS-Panel von HKC, Seitenverhältnis 16:10
Anschlüsse linksUSB 3.2 Gen 2, HDMI 2.0, USB4Bis zu 10 Gbit/s beziehungsweise 40 Gbit/s; USB-C unterstützt DisplayPort Alt-Mode
Anschlüsse rechts2 × USB 3.2 Gen 1, kombinierte AUX-BuchseUSB mit bis zu 5 Gbit/s, Mikrofon- und Kopfhöreranschluss kombiniert
Externe BildschirmeBis zu drei direkt anschließbarÜber HDMI und die beiden USB-C-Anschlüsse
FunkverbindungenMediaTek MT7922WLAN 6E und Bluetooth 5.2
MassenspeicherKingston OM8TAP4512K1-A00512-GB-SSD; zusätzlicher M.2-Steckplatz mit PCIe Gen 4 für eine 2230-SSD
Netzteil und Zubehör100-W-GaN-NetzteilHKC10020050-0K3; zusätzlich Dongle mit USB, LAN, HDMI und Passthrough-Laden

Messwerte und Beobachtungen

MessgrößeMesswertKontext
Reaktionszeit des Displays13,1 ms durchschnittlichEinzelne Übergänge benötigen bis zu 21,4 ms
Bildzeitfenster16,67 msDurch 60 Hz vorgegeben; langsame Übergänge überschreiten dieses Fenster
Overshoot0,5 % durchschnittlich, maximal 3,8 %Praktisch keine störenden Überschwinger
End-to-End-Latenz18,5 ms durchschnittlichGemessen mit NVIDIA LDAT
Helligkeit ab Werk290,2 cd/m²Messung auf weißem Hintergrund
Helligkeit kalibriertetwa 283 cd/m² maximal, etwa 10 cd/m² minimalMessung bei D65
Farbtreue kalibriertDelta E 2000 von 0,77 durchschnittlich99. Perzentil 5,64; größte Abweichungen im blauen Bereich
Blaupeak446 nmNach der Kalibrierung weniger dominant, aber weiterhin vorhanden
TestErgebnisTestbedingungen
Counter-Strike 2127,47 FPS durchschnittlich; 27,91 FPS minimal1.920 × 1.080, niedrige Einstellungen, Vollbild
Grand Theft Auto V134,67 FPS durchschnittlich; 4,52 FPS minimal1.280 × 720, reduzierte Einstellungen, Vollbild
Rainbow Six Siege X66,34 FPS durchschnittlich; 33,88 FPS minimal1.920 × 1.080 bei 50 %, niedrige Einstellungen
CPU-Temperatur99 °C beziehungsweise 103 °CGemessene Höchstwerte in den Stresstests
APU-Temperatur78 °CGemessener Höchstwert im Stresstest
SSD-Temperatur43 °C maximalWährend die SSD mit durchschnittlich 110 MB/s zu 90 % gefüllt wurde
Aufladen66,2 W maximalNach der Medienwiedergabe
Schalldruckpegel33,2 bis 40,5 dB(A)Messung mit Voltcraft SL-200 aus 40 cm Entfernung

Teardown, Materialprüfung und Aufbau

Für die Demontage müssen neun Schrauben gelöst werden, bevor sich die Unterseite vorsichtig abnehmen lässt. Die Lautsprecheröffnungen besitzen einen zusätzlichen Staubschutz. Mehrere Kunststoffteile verstärken die Unterseite von innen. Die Lautsprecher sind nach unten ausgerichtet; auf der Unterseite befinden sich außerdem engmaschige Lüftungsgitter.

Der Akku nutzt den im Flugverkehr noch zulässigen größtmöglichen Bauraum und identifiziert sich gegenüber dem Betriebssystem als GFL NB0316-564791. Rechts befindet sich ein freier M.2-Steckplatz mit PCIe-Gen-4-Anbindung für eine 2230-SSD. Das Lüfterkabel muss dafür etwas zur Seite gedrückt werden.

Die verbaute Kingston-SSD liegt unter einer schwarzen Folie. Darunter befindet sich ein Aufbau aus Folie, Wärmeleitpad und SSD, der die Wärme an das Gehäuse abführt. Die während der Belastung gemessenen maximal 43 °C der SSD sprechen dafür, dass diese Konstruktion funktioniert.

Für die Funkanbindung kommt eine MediaTek MT7922 mit WLAN 6E und Bluetooth 5.2 zum Einsatz. Da das Notebook keinen integrierten LAN-Anschluss besitzt, ist auch kein Ethernet-Controller auf der Platine vorhanden. Der mitgelieferte Dongle stellt LAN dennoch extern bereit.

Testbedingungen und Grenzen

  • Die Tests wurden mit der zum Testzeitpunkt aktuellen Version von Windows 11 und im Auslieferungszustand durchgeführt.
  • Verfügbare BIOS- und Treiberaktualisierungen wurden vor den Messungen installiert.
  • Die Displaymessungen erfolgten unter anderem mit UPRtek MK550T, DisplayCAL, ColorChecker Studio und NVIDIA LDAT.
  • Der separate Display-Lag konnte mit LDAT nicht erfasst werden, weil sich das interne Notebook-Display nicht wie ein externer Monitor direkt in die Messkette einbinden lässt.
  • Die Lautstärke wurde mit einem Voltcraft SL-200 in 40 cm Entfernung und Messzyklen von 125 ms im Lo-Modus bestimmt.
  • Bei der Akkumessung liefen Medienwiedergabe, 50 % Helligkeit und WLAN; die übrigen Einstellungen entsprachen dem Auslieferungszustand.
  • Einordnung

    Leistungsmäßig fällt der Unterschied zu einem Mini-PC mit demselben Prozessor im Test nicht groß aus. Im Vergleichsfeld der getesteten Mini-PCs kann sich das GeekBook M16 gut behaupten. Mit 729 Euro lag die getestete Konfiguration zum Veröffentlichungszeitpunkt fast 200 Euro unter dem nächsten Gerät mit diesem Prozessor und derselben Ausstattung.

    Die Positionierung wird jedoch durch zwei Punkte eingeschränkt: Für ein 16-Zoll-Gerät ist der fehlende LAN-Anschluss schwer nachvollziehbar, und das Display liefert ab Werk eine deutlich zu kühle, farblich unpräzise Darstellung. Nach einer Softwarekalibrierung wird das Panel wesentlich besser, erreicht sRGB aber auch dann nicht vollständig.

    Stärken

  • Gefrästes Aluminiumgehäuse mit wertiger Haptik und weitgehend unempfindlicher Oberfläche gegenüber Fingerabdrücken.
  • Deutsches QWERTZ-Tastaturlayout, integrierte Tastaturbeleuchtung und Fingerabdruckscanner im Einschaltknopf.
  • USB4 mit 40 Gbit/s, HDMI 2.0 und DisplayPort Alt-Mode über beide USB-C-Anschlüsse.
  • Display mit großem Helligkeitsbereich von etwa 10 bis 283 cd/m² bei D65.
  • Deutlich verbesserte Farbdarstellung nach Kalibrierung: 95,5 % sRGB und Delta E 2000 von 0,77 im Mittel.
  • Fast 17 Stunden Medienwiedergabe unter den genannten Testbedingungen.
  • Kein vollständiger Fund beim Windows-Defender-Scan und eine nützliche, als „Kein Bloat“ bewertete PC-Manager-Software.
  • Einschränkungen

  • Werkseitig sehr kühler Weißpunkt von etwa 9.600 K und nur 74,8 % sRGB-Abdeckung.
  • 60-Hz-Display mit durchschnittlich 13,1 ms Reaktionszeit; schnelle Spiele sind sichtbar eingeschränkt.
  • Kein integrierter LAN-Anschluss trotz 16-Zoll-Gehäuse.
  • Die Kalibrierung verbessert das Panel deutlich, beseitigt aber nicht alle Abweichungen; das 99. Perzentil liegt bei Delta E 2000 von 5,64.
  • Die Homogenität ist nur befriedigend, wobei der rechte Rand stärker vom Soll abweicht.
  • Die CPU erreicht in den Stresstests bis zu 103 °C.
  • Fragen und Antworten

  • Wie gut ist das Display des GeekBook M16 ab Werk? Ab Werk ist es wegen des Weißpunkts von etwa 9.600 K, der geringen sRGB-Abdeckung von 74,8 % und der daraus resultierenden Farbverschiebung nur eingeschränkt geeignet.
  • Verbessert eine Kalibrierung das Display? Ja. Die sRGB-Abdeckung steigt auf 95,5 %, und das durchschnittliche Delta E 2000 sinkt auf 0,77. Einzelne Abweichungen, insbesondere bei Blau, bleiben bestehen.
  • Besitzt das Notebook einen LAN-Anschluss? Nein. Für kabelgebundenes Netzwerk ist der mitgelieferte Dongle erforderlich.
  • Kann der Massenspeicher erweitert werden? Ja. Neben der verbauten Kingston-SSD gibt es einen freien M.2-Steckplatz mit PCIe Gen 4 für eine 2230-SSD.
  • Wie lange hält der Akku bei Medienwiedergabe? Unter den getesteten Bedingungen wurden fast 17 Stunden erreicht.
  • Automatisch aus dem Artikelinhalt als redaktionelle, sichtbare Inhaltsübersicht erzeugt.

    Anfang des Jahres hatten wir das erste Laptop von diesem Hersteller im Test, ein kleines Gerät mit fantastisch gutem Display. Heute geht es in vielerlei Aspekten in die gegenteilige Richtung, nicht nur bei der Größe. Schauen wir uns den großen Bruder also gemeinsam an.

    Hier geht es zum Testbericht des eben erwähnten, kleineren Notebooks:

    Verpackung und Lieferumfang

    Das Design auf der Box kann man schon gar nicht mehr scherzhaft von Apple “inspiriert” nennen, das ist schon eine 1:1 Kopie inklusive des Bildschirmschoners. Das wertet das Produkt eher ab als auf, da es wie eine billige Nachmache wirkt.

    Den Schuh müsste man sich aber eigentlich gar nicht anziehen, auf die eigene Marke darf man durchaus auch vertrauen.

    Im Inneren wurde links das Zubehör in zwei eigenen Schachteln verstaut, rechts liegt das Gerät nochmal separat eingepackt.

    Mitgeliefert wird ein 100 Watt GaN Netzteil vom Typ HKC10020050-0K3 mitsamt einem schicken Kabel dazu. Ansonsten gibt es nur noch den Dongle mit 2x USB, LAN, HDMI und Passthrough-Laden.

    Spezifikationen

    Nachfolgend die technischen Details in der Übersicht, weitere Informationen gibt es auf der Produktseite beim Hersteller.

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    Geekom GeekBook M16, grau, Core Ultra 9 185H, 16GB RAM, 512GB SSD, DE
    ShopVerfügbarkeitPreis
    AlternateSofort verfügbar899,00 €*Stand: 12.09.26 13:44
    reichelt.deab Lager899,00 €*Stand: 12.09.26 13:28
    alternateLieferzeit 2-4 Werktage906,99 €*Stand: 12.09.26 12:30
    conquestgmbh6-7 Werktage1150,11 €*Stand: 12.09.26 11:08
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