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Forbes kritisiert Chris Roberts und die Entwicklung von Star Citizen

Forbes veröffentlichte eine Reportage, in der die Entwicklung von Star Citizen stark kritisiert wird. Forbes wirft Chris Roberts Missmanagement vor und behauptet, dass er sich persönlich am Projekt bereichere. Der Angriff von Forbes wird jedoch nicht mit Quellen belegt.

Chris Roberts in der Kritik

Nach dem Erwerb eines Eigenheims für stolze 4,7 Millionen US-Dollar wirkt der Angriff von Forbes zumindest nicht aus der Luft gegriffen. Außerdem sollen 20 ehemalige Mitarbeiter Roberts vorwerfen, sich zu sehr im Mikromanagement zu verlieren und die zur Verfügung stehenden Ressourcen schlecht zu verwalten. Mark Day (Produzent von Wing Commander 4) ließ sogar verlauten, dass Roberts schlechte Angewohnheit, sich nicht fokussieren zu können, mit monetärem Erfolg wieder auftraten. Laut Day soll er förmlich außer Rand und Band gewesen sein und allerhand Features versprochen haben, die Day schlicht schockierten.

Forbes behauptet sogar, dass Star Citizen niemals fertig werden wird, was auch schon von anderen Entwicklern so behauptet wurde. Chris Roberts lies verlauten, dass Star Citizen bereits spielbar sei und aktuell mehr Inhalt bieten würde als eine Vielzahl von Spielen, die bereits „fertig“ sind. Aktuell befindet sich Star Citizen im Alpha-Stadium.

Forbes untermauert seine Behauptungen mit diversen Zahlen, die unter anderem erhebliche Verbindlichkeiten für die 537 Mitarbeiter im Vergleich zum noch verfügbaren Kapital gegenüberstellt. Der Kostenfaktor entspräche rund 30 Millionen US-Dollar bei gleichzeitigen Reserven von 14 Millionen US-Dollar. Der US-Handelskommission FTC liegen inzwischen 129 Beschwerden von Käufern vor, die Geldforderungen stellen.

Seit 2013 sind Teile von Star Citizen spielbar. Einen offiziellen Release-Termin gibt es nicht.


Quelle: Forbes