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Feedback und Finanzierung über Kickstarter: Cooler Master ControlPad mit Druck-sensetiven Tasten

Cooler Master nutzt die Crowd-Funding-Plattform Kickstarter, um die Idee eines Makro-Pads zu realisieren. Das Feld besteht aus 24 frei programmierbaren Tasten und zwei Scrollrädern. Die Tasten sind im Stande, analoge Signale auszugeben und zu erfassen, wie stark sie gedrückt werden.

Das Cooler Master ControlPad richtet sich aber nicht nur an Gamer, sondern auch an professionelle Anwender. In Lösungen wie Photoshop und Illustrator sollen Funktionen wie Deckkraft oder Pinselgröße durch die analogen Taster reguliert werden können – abhängig davon, wie stark der Druck ist, den der Nutzer ausübt.

In Spielen wiederum fungiert das ControlPad wie ein Joy- oder Analogstick, mit dem sich Bewegungsabläufe und die Geschwindigkeit der Spielefigur oder von Fahrzeugen fein justieren lässt. Diese erweiterte Bewegungsstruktur ist heutzutage in erster Linie von Konsolen bekannt. Wenn das ControlPad aber als HID angeschlossen wird und wie ein „klassisches“ Gamepad fungiert, können Analog-Sticks „simuliert“ werden.

Zum Marktstart will Cooler Master die Adobe Suite sowie verschiedene (siehe Liste) Spiele unterstützen. Bis zu vier Profile kann der Nutzer selbst anlegen und auf dem ControlPad per Taste oder unter Windows per Software umschalten. Da es sich um „klassische“ Tasten handelt, können die Kappen ausgetauscht werden. Cooler Master plant den Verkauf von ganzen Sets, die vermutlich an Spiele und Software angepasst sind anbieten.

Cooler Master wird das ControlPad in zwei Versionen anbieten. Bei der günstigeren Ausführung kommen rote Taster von Gateron zum Einsatz, das teurere Modell setzt auf Cherrys MX Red. Beide Taster sind linear abgestimmt und haben keinen definierten Druckpunkt. Das ist für eine analoge Signalerfassung von zentraler Bedeutung, da es keinen klaren oder festen Auslösepunkt gibt.

Cooler Master hat diese Funktionalität unter dem Begriff „Aimpad“ bereits in der mechanischen Tastatur MK850 eingesetzt, jedoch nur auf die WASD-Tasten beschränkt. Beim ControlPad sind, wie erwähnt, alle Tasten mit dieser Technik ausgestattet. Die mechanischen Tasten sind mit zusätzlichen Infrarot-Dioden und –sensoren kombiniert, die die Eindrücktiefe erfassen. Der Sensor misst dabei, die Menge des Lichts, die der Schlitten des Tasters reflektiert. Je mehr Licht gemessen wird, desto tiefer wurde also die Taste eingedrückt.

Marktforschung per Kickstarter

Auch wenn Cooler Master angibt, für die Entwicklung des ControlPad keine finanzielle Unterstützung zu benötigen, so wird sich das Unternehmen ohne Frage darüber freuen die Entwicklungskosten durch freiwillige Unterstützer gedeckt zu bekommen. Die Kickstarter-Kampagne soll in erster Linie dazu dienen, Feedback zu sammeln und die Marktakzeptanz zu ermitteln.

Wer die Kampagne unterstützen mag, bekommt das ControlPad inklusive magnetisch befestigter Kunstleder-Handballenauflage als „Early-Bird“ für 55 USD. Die günstige Ausführung wird beim Marktstart 80 USD- und die teure Cherry-Version 100 USD kosten. Deutsche Unterstützer müssen zusätzlich 15 USD für den Versand zahlen – eventuelle Zollgebühren sind hier noch nicht inbegriffen.

Zur Kampagne

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