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Never Ending Story: Intel’s Sapphire Rapids (maybe) comes in the 12th Stepping – Planned shipping, a growing bug list and possible availability | Exclusive

Intel’s new Xeons, i.e. the scalable server processors of the 4th generation, are delayed again. Once again, one might say, and the reasons are very diverse. The problems and errors are collected under NDA in internal documents (“so called NDA sights”) and currently amount to almost 500 (!) entries, with the trend continuing to rise. With a total of 12 (!) steppings, they haven’t exactly covered themselves with glory either, and I can’t remember any project so far that needed so many steppings before you could even use it to some extent. This started with A0 and A1, then proceeded via B0, C0, C1, C2, D0, E0, E2, E3 and E4 until currently stepping E5! The market launch was planned about 1.5 years ago and the plan was recently updated again.

Sandra Rivera, executive vice president and general manager of the Datacenter and AI Group at Intel Corporation, displays a wafer holding 4th Gen Intel Xeon Scalable processors (code-named Sapphire Rapids) before the opening of Intel Vision 2022 on May 10 in Dallas. During the hybrid event, Intel’s leaders will announce advancements across silicon, software and services, showing how Intel brings together technologies and the ecosystem to unlock business value for customers today and in the future. (Credit: Walden Kirsch/Intel Corporation)

Sapphire Rapids will be based on a chiplet design with four 15-core dies/tiles connected via Intel’s advanced EMIB interconnect. A total core count of up to 60 cores is rumored, which is admittedly a first for Intel’s server offerings and a remarkable step forward when compared to Ice Lake-SP. Sapphire Rapids is thus one of Intel’s most innovative server designs, but the grotty implementation and repetitive delays will probably do the CPU in. Sapphire Rapids was originally supposed to compete against AMD’s Epyc Milan processors, but due to the delay, they now have to compete against AMD’s newer Genoa lineup.

Sapphire Rapids uses the Intel 7 process, while Genoa is based on TSMC’s 5nm N5 node. Furthermore, Sapphire Rapids is limited to 60 cores, while Genoa even offers up to 96 cores. AMD’s server offerings also support faster memory, a larger number of PCIe Gen 5 lanes and much larger cache reserves. That’s going to hurt for sure.

Until now, Intel’s customers and partners assumed that the chips would be available in the second half of 2022, but internal information is now becoming a bit more concrete. Intel has now announced the “launch window” for Sapphire Rapids (SPR) for calendar week 6 to 9 (Feb. 6, 2023 to March 3, 2023), while the first shipment to selected recipients is still scheduled for 2022 in two waves. Calendar week 42 for the smallest models (2S) and calendar week 45 for the larger models (4 and 8S) are being speculated.

Source: Intel

Thanks to the MCM design, Sapphire Rapids will have larger margins and higher ASPs, which of course nominally means higher profits for Intel and its supply chain partners. But the delay, which has now been concretized, will definitely have a negative impact on this product line, as both demand and competition will increase drastically. AMD’s Epyc Genoa processors of the 4th generation. The 3rd generation will offer top performance in both single and multi-thread operation, so Intel is actually only left with the more expensive HBM variant, which in turn could also fall behind Genoa-X, the 3D V cache variant of Genoa.

Source: Intel

Also, yes, there is ARM, as the sheer mass of good ARM designs in the server market is another cause for concern for Intel, as these chip makers often sell at much lower prices and with much higher compute densities. Therefore, if Sapphire Rapids does indeed still come to market next year, Intel’s potential customers and partners may have already accepted competing offers. Sapphire Rapids is more and more mutating into a penny ditch for Intel, while the still relatively young graphics card division should also be highly loss-making. Intel is certainly not on the brink of financial collapse, but things are getting really tight. Emerald Rapids was actually planned for 2023 and could share a similar fate, because so far nothing is running as perfectly as it should and the NDA-sights don’t make friends feel comfortable.

Source: own

 

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Case39

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2,550 Kommentare 965 Likes

Pat Gelsinger hat den Mund wohl zu voll genommen...12 Steppings, da liegt Intel wohl vorne.

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T
Toacon

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343 Kommentare 143 Likes

Ich seh aktuell auch keine so rosigen Zeiten auf Intel zukommen. Da läuft einiges nicht so wie es sollte, oder besser müsste.

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Denniss

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Autsch. Das wird dann sicherlich auch Aurora treffen und erneute Strafzahlungen zur Folge haben

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konkretor

Veteran

312 Kommentare 321 Likes

12 Steppings, wird wohl nicht das letzte sein.

Als Francois Piednoël noch auf Twitter unterwegs war, hat er ganz schön geschumpfen über das Design. Leider hat er seinen Account gelöscht.

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T
Tarkin77

Mitglied

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Jensen wird auch nicht gerade happy darüber sein ;)

https://www.computerbase.de/2022-06...sst-amd-epyc-fuer-intel-sapphire-rapids-raus/

Mann kann wohl davon ausgehen, dass DGX H100 NICHT bis Ende 2022 verfügbar sein wird.

Und was ist eigentlich mit Auora?

Unglaublich diese Fails am laufenden Band... von ARC über Ponte Vecchio zu Sapphire Rapids. Schlimm!

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Igor Wallossek

1

10,485 Kommentare 19,652 Likes

Jensen wird halt notfalls wieder auf ARM schwenken. War ja schon mal angedacht.

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cunhell

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562 Kommentare 529 Likes

Die Verzögerung wirft einige HPC-Systeme was die Fertigstellung angeht weit zurück. Aurora ist nur eines davon.
Die TU-Dresden und auch das Crossroadssystem des Los Alamos National Laboratory sind davon betroffen.
Davon gibt es sicher noch weitere.
Die HPC-Systeme werden lange im Voraus geplant und wenn dann der erwählte Technikpartner nicht liefern kann ist das echt übel.
So ein System strickt man nicht mal so auf die schnelle auf andere Plattformen um.

Man fragt sich schon, wie man sich so verzetteln kann. Entweder man wollte zu viel auf einmal oder der Druck den die Mitbewerber
mittlerweile ausüben, führt zu Fehlern. Sich neben CPUs und Accelerator-Karten auch noch auf Grafikkarten einzulassen tat neben dem verkorksten 10nm-Prozess vermutlich noch seines dazu.

Wenn man sieht wie heftig der bisherige Misserfolg der neunen CPUs und Grafikkarten auf Intel auswirkt ist es mMn um so bemerkenswerter, dass sich AMD aus dem Bulldozer-Tief wieder so gut errappelt hat.

Pat Gelsinger hätte vielleicht weniger als Lautsprecher fungieren sondern besser seinen Laden auf Vordermann bringen sollen.
Laut ihm ist ja AMD nur noch im Rückspiegel zu sehen.

Cunhell

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Klicke zum Ausklappem
b
bad_sign

Neuling

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Tja, wenn man Geisterfahrer ist, dann sieht man schon die anderen Teilnehmer im Rückspiegel.

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F
Furda

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663 Kommentare 373 Likes

Technik ist heute derart komplex geworden, dass Fortschritte nicht mehr so "einfach", so straight forward, sind, wie es früher mal. Es trennt sich die Spreu vom Weizen, die Konkurrenz, als auch Wirtschaft, ist gnadenlos zu denen, die zurück bleiben.
Sieht man nicht nur bei Hardware, sondern auch Software (Betriebsysteme, Games etc). Gewollte riesen Sprünge in mords Tempo, x Versprechen, aber Resultat sind oft grosse Verzögerungen und tonnenweise Bugs. Sehr sehr bedenkliche Entwicklung.

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LencoX2

Neuling

8 Kommentare 6 Likes

Die ARM Variante war wohl eh geplant.
Die Begründung für die INTEL Variante war deren hohe SC Leistung.
Ist also nicht der Ersatz. Imho also entweder Verspätung mit x86-64, wieder AMD oder wie du vermutest streichen

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c
cunhell

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562 Kommentare 529 Likes

Naja, Geisterfahrer vielleicht nicht, aber es ist schon bezeichned, das Intel die letzten Jahre offensichtlich ein paar falsche Entscheidungen getroffen hat, sowohl was die Fabs angeht als auch beim Design der CPUs/GPUs/Acceleratoren.
Beim P4 mit den langen Pipelines und hohen Frequenzen lief es bei den CPUs ähnlich, aber da hatte man mit den Designs der Mobilprozessoren noch einen Ausweg zeitnah umsetzen können. Auch damals hatte AMD Intel mit den K7 und K8-CPUs unter Druck gesetzt.
Ich erkenne da schon ein paar Parallelen zu der heutigen Situation.

Ich denke schon, dass intel die Kurve wieder kriegt, aber wenn AMD ( und ggf. ARM) keine großen Böcke schießt was das Design angeht, wird die Situation auf dem CPU-markt sicher ausgeglichener werden als die letzten Jahre. Und Intel verspielt eben auch einen großen Teil der Reputation was die Zuverlässigkeit für Lieferzusagen angeht. Intel ist sicher bei vielen Kunden nicht mehr als gesetzt angesehen.

Cunhell

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O
Oberst

Veteran

345 Kommentare 135 Likes

Puh, wie von einigen hier schon angesprochen, frage ich mich, was das für so Prestige Projekte wie Aurora bedeutet. Eigentlich sollte das ja schon mal 2018 laufen, wurde dann immer wieder verschoben und schließlich mit ganz neuer Technik geplant. Und jetzt verschiebt es sich schon wieder immer mehr nach hinten. Irgendwann ist es vermutlich für Intel billiger, das System komplett von AMD zu kaufen als die Strafzahlungen und den Image Schaden immer und immer wieder zu erleiden.
Würde mich ja brennend interessieren, was bei den jeweiligen Steppings so alles gefunden wurde, damit die nicht nutzbar waren.

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ecth_

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22 Kommentare 2 Likes

Man meint ein Muster zu erkennen, dass sich Intel erst übernimmt und dann alle Release-Termine bricht. Immerhin, finde ich, ist Alder-Lake tatsächlich ganz gut gelungen. Die ganz energiehungrigen Modelle mal außenvor gelassen. So ein 12600K dürfte ruhig ohne K aber mit E-Cores auch als 65W also unter Vollast... 125W?) Modell verfügbar sein und würde sich wunderbar mit AMD und Apple messen. Das Marketing verkauft 5+ GHz CPUs, aber die reine Architektur wirkt auf mich echt solide und die Leistungsaufnahme als auch gebotene Leistung stimmen.

Abseits davon war es das aber auch schon. Der 10- und 7nm Node ließ so lange auf sich warten, dass man den 10er zum 7ener umbenannt hat. Broadwell war zu spät, Ice Lake auch eher Zwischenarchitektur, dann die gesamte GPU Historie... Joa und nun das. Man nimmt den Mund zu voll.

Passendes Zitat von Limp Bizkit "Cause your mouth writes checks that your a** can't cash" :D

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M
MD_Enigma

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81 Kommentare 43 Likes

Es tut mir leid, aber das ist nicht das Intel, das wir bis 2015 kannten. Schade.

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LeovonBastler

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42 Kommentare 13 Likes

Und der Servermarkt ist nicht nur das Einzige, wo Intel gerade Probleme haben.
Es scheint so dass so ziemlich alles was Intel gerade macht, den Back runter geht. Reden wir über Arrow Lake oder Meteor Lake, Alchemist und auch Battlemage hat Probleme. Die scheinen es einfach nicht hinzubekommen, irgendetwas rechtzeitig ohne grosse Probleme auf den Markt zu bekommen... Okay, wir hatten Alder Lake und Raptor Lake scheint auch nicht phänomenal viel verspätet zu sein... Aber sonst sieht's düster aus, gerade im Servermarkt... Erinnert mich an die Bulldozer-Zeit von AMD...

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W
WeisserWalFisch

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66 Kommentare 41 Likes

Intel steckt nach meiner Ansicht in einer fachlichen, technologischen und strategischen Sackgasse. Und wie immer wird den Preis für diese Fehlleistungen nicht die Führungskaste zahlen müssen. Sicher sind die Schuldigen schon ausgemacht und bald wird es eine Neuordnung der Abteilung sprich Schließung von Standorten und Entlassungen nach den Vorgaben der Shareholder vor allem in unteren Gehaltsklassen geben. Schließlich sind angestrebte Kennzahlen und Quartalsziele zu erreichen und man wünscht stets die Keksdose vom obersten Regal zu grabschen. Es sind immer die ganz unten, die zahlen müssen. Vielleicht wachen wir aber morgen auf und alles ist wieder gut. Schließlich kann es nicht immer regnen.

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W
WeisserWalFisch

Mitglied

66 Kommentare 41 Likes

Zumal Fortschritte drei Schritte vor und zwei Schritte zurück gestaltet unter massivem Ressourceneinsatz erreicht wirklich niemand braucht. Aber wir müssen ja nicht folgen und können Güter einfach mal nicht kaufen sprich mit überschaubaren Investitionen bestehende und bewährte Systeme erhalten und verbessern. So mache ich das zumindest. Aber ich muß ja auch mit meiner Workstation kein Geld verdienen. Ich bin hier gerne altmodisch aber nicht veraltet weil ich das kann.

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W
Wandinstallation

Neuling

8 Kommentare 4 Likes

Alles kein Problem, EU, USA und alle anderen werden rot, blau, grün massenweise Scheine in den Hintern schieben, da kann man sich so eine technologische Nullmummer, so peinlich sie auch ist und so sehr es Inkompetenz zum Himmel schreit, leisten.

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T
Tom42

Mitglied

37 Kommentare 21 Likes

AMD hat sein geringes Kapital fast vollständig in F&E gesteckt, nicht wie intel fast alles ins Marketing/Propaganda...

Das war richtig düster, der Phenom II X6 3,2 GHz war schneller. Immerhin war Vishera nicht mehr ganz so schlecht. Als die Spiele-Entwickler sich langsam mit 8 Core Konsolen anfreundeten profitierte auch die Bulldozer Architektur davon.

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About the author

Igor Wallossek

Editor-in-chief and name-giver of igor'sLAB as the content successor of Tom's Hardware Germany, whose license was returned in June 2019 in order to better meet the qualitative demands of web content and challenges of new media such as YouTube with its own channel.

Computer nerd since 1983, audio freak since 1979 and pretty much open to anything with a plug or battery for over 50 years.

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