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DDR5 ICs der nächsten Generation im Test: SK hynix 16 Gbit A-Die – 2x 16 GB mit Overclocking und Gaming

In puncto Dimensionen und Kühler-Kompatibilität sind die Module im A0 Design natürlich optimal und eben wirklich nur auf das notwendigste beschränkt. Mit 133,4 mm in der Länge und 31,4 mm in der Höhe dürften diese spartanischen Module in so gut wie jedes enge Build passen. Nachteil ist natürlich, dass kein Heatspreader bzw. Kühler inkludiert ist und man entsprechend beim Overclocking mit höheren Spannungen selbst für die Kühlung sorgen werden muss.

Dabei ist dann zu beachten, dass nach wie vor die Induktoren des PMICs die höchsten Komponenten auf der Platine mit ca. 2,5 mm Gesamtdicke sind und die ICs 0,3 mm niedriger sitzen. Eine Aussparung für den PMIC in der oberen Kühler-Hälfte ist also auch hier weiterhin notwendig. Die ICs selbst sind auch in den Ausmaßen identisch zu ihren Vorgängern mit 9,5 x 11,0 mm Package-Größe.

SPD Informationen

Beim SPD nutzen wir heute das neue Release von HWinfo, mit dem sich nun auch die Kapazität und das Stepping von DDR5-ICs korrekt auslesen lässt. Leider ist die beste Software auch nur so gut, wie die Werte, die ihr die Hardware liefert und da SK Hynix das DRAM Stepping Feld nicht befüllt bzw. auf Default F.F belassen hat, wird hier nur N/A zurückgegeben. Im Asus Worktool ist dann hier das DRAM Stepping Feld einfach leer, wie wir es schon bei einigen anderen DDR5 Kits leider gesehen haben.

Allerdings finden wir hier die Teilenummer der Module wieder HMCG78AGBUA081N und den Herstellungszeitpunkt Woche 28, 2022. Des weiteren gibt es hier nochmal die Bestätigung, dass 8 ICs mit 16 Gbit Kapazität und x8 Bit Organisation die 16 GB Single-Rank Module bilden. Nach den Spezifikationen zu den DDR5-5600 JEDEC Timings gibt es dann noch die Informationen zu den anderen Bau-Komponenten der Riegel. Der SPD stammt von Montage Technology und ist ein üblicher Kandidat für DDR5.

Der PMIC wird hier als IDT PMIC51000 Small PMIC identifiziert, den wir vom Package bereits als P8911Y kennen. Tatsächlich hat Renesas IDT aufgekauft, womit sich diese Beziehung auch erklären dürfte. Abschließend haben die Module und ICs keine eigenen Temperatur-Sensoren und verlassen sich lediglich auf den integrierten des SPDs, wobei die maximale Temperatur als XT mit 0 – 95 °C spezifiziert ist.

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Zer0Strat

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Richtig interessanter Artikel! Wann kommen die A-Dies als vernünftige Kits auf den Markt? Falls es im Artikel steht, hab noch nicht alles gelesen... ^^

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Igor Wallossek

Format©

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Frag mal die Herren Einkäufer bei den üblichen Verdächtigen ;)

Man wird abwarten müssen, wer hier vorprescht. Die meisten haben ja mindestens mittelfristige Verträge und es werden wohl zuerst die mitspielen, die jetzt schon SK hynix verbauen.

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HerrRossi

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Danke für den Test. Schon sehr interessant, dass DDR4 bei den min FPS immer noch sehr gut mithalten kann, selbst bei mehr als doppelt so hohen MT/s sind es bei SotTR in FHD nur 8fps bzw. ca. 5% weniger. Wer auf die avg FPS guckt, der sieht natürlich einen massiven FPS Zuwachs, die interessieren mich persönlich aber nicht so sehr. Letzten Endes sind aber auch das "nur" 10 Prozent.

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G
Guest

How fast it van go on 4 dimms motherboard with this 2 sticks?

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F
Furda

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Genau. Bei den Latenzen ist DDR5 mit starkem OC nun bei den guten DDR4 Kits angekommen (3600CL14, 4000CL16), aber bei etwa doppelter Bandbreite. Beim reinen Durchsatz ist DDR5 so eine Wucht, in balanced real World Szenarien, wie Gaming, ist der Vorteil nachwievor nur mess- aber nicht spürbar.

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grimm

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Jep. Ich bin auch beruhigt überrascht, dass (m)ein flottes DDR4-Kit so gut mit dabei ist.

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TomsFriend

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SUPER - endlich ist DDR5 gleichauf mit DDR4? Sorry, ich verstehe nicht, was ist hieran bitte toll?

Der Unterschied zwischen DDR4 3600CL14 und DDR5 ~7500CL34 liegt bei einstelligen (!) FPS Unterschieden.
Jetzt nur mal aus Gamer-Perspektive gesprochen, bringt der erst in naher Zukunft erhältliche DDR5 noch keinen Fortschritt, da gleiche CL Vorgangsdauer. Preis-Leistung (Stand 05.09.22, EUR 265 für G.Skill, 32GB, DDR4-3600, CL14-15-15-35) liegt DDR4 noch in Führung.

Ich glaub ich leg mich dann mal wieder 1-2 Jahre hin, bis sich wirklich etwas getan hat. Vielleicht wird das erst interessanter, wenn der Raptor Lake Nachfolger schon da ist?

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Zer0Strat

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Kommt drauf an, wie man testet. Man muss schon fordernde Szenen verwenden und auf CPU-Limitierung achten, um Unterschiede raustesten zu können. Die Unterschiede können meiner Erfahrung nach deutlich größer ausfallen.

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skullbringer

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will have to check it out and compare how A-Die closk on a 4 dimmer compared to M-Die... keep you posted

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TomsFriend

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Zugegeben, meine Erwartungshaltung wurde einfach enttäuscht. Jenseits von DDR5-6400CL32 dachte ich, würde DDR4 so deutlich zurückfallen, dass dessen Nutzung immer weniger Sinn machen würde. Da sind wir auf absehbare Zeit noch lange nicht.

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grimm

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Das ist doch aber wirklich kein Grund für Otto Normalgamer, umzusteigen. Hatte auch Respekt vor den ersten Tests, weil ich die olle AM4 Plattform erst einem Upgrade unterzogen habe, aber außer im Produktiveinsatz (und da auch nur um ein paar Sekündchen), liegt DDR4 gut im Rennen.

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Zer0Strat

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Die Frage ist ja, was kann DDR5-7400 gegenüber DDR4-4000 drauflegen? Es wird immer Spiele und Szenen geben, wo CPU-Leistung extrem wichtig ist. Das sind die sog. Worst-Case-Szenarien. Leider werden diese Szenen nicht immer für Tests verwendet. Ganz im Gegenteil werden oftmals Built-in Benchmarks verwendet, die idR eine komplett andere Leistungsverteilung aufweisen. Um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen, ich denke, dass extrem schneller DDR5 sich durchaus 10-15%* absetzen kann gegenüber DDR4-4000. Ist das spürbar? Eher nicht. Man sollte sich aber noch andere Faktoren anschauen: Lows, Framepacing, Leistung in Anwendungen, etc.

Für manche zählt allerdings nicht unbedingt P/L, sondern die reine Maximal-Leistung. Sollte man auch im Hinterkopf behalten beim diskutieren von Pros und Cons.

* Entgegen der Meinung, die manche vertreten, kann das sogar in praxisnahen Situationen relevant sein. Man denke einfach an die nächste Grafikkarten Gen + Upscaler. Wer weiß, vielleicht wird DLSS 3.0 ja so gut, dass man auch den Performance Modus verwenden kann, um fast native IQ zu bekommen.

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grimm

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Absolut. Für mich stellt sich halt vor allem die Frage nach einem zeitnahen Upgrade - und das geben die Zahlen eben nicht her. Auf DLSS 3.0 oder auch neue GraKas (Post Lovelace-Ära ;)) werden wir noch locker zwei Jahre warten müssen. Da sind wir dann schon in "normalen" Hardware Upgrade-Zyklen. Bis dahin fährt man mit aktueller Highend-Hardware ganz gut. Und nur darum geht es mir.

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F
Furda

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Um es mal ganz einfach auszudrücken: schneller RAM ist zu schnell, CPU und/oder GPU sind zu langsam, um die schiere mögliche Datenmenge durchgehend zu verarbeiten. Selbes gilt für PCIE 4 und 5 bei SSDs. Bis auf wenige reale Fälle oder Benchmarks kann der Mainstream nicht profitieren.

Wieso dauert z.B. das Laden eines Games so lange, wenn ich doch 7GB/s schnelle SSDs habe, DDR4 60GB/s, DDR5 100GB/s an Daten liefern? Weil weder CPU noch GPU nachkommt.

Klar, sind noch Punkte wie Latenz, Cache, Bus, Betriebsystem, Programmierung, etc etc im Spiel, aber auch DDR5 12000 CL16 wird keine FPS verdoppeln. Da ist ein komplettes System dahinter, eine Kette von Komponenten, mit schwächstem Glied wie immer. Direct Storage kann diese Kette ein Stück weit verbessern, mit Betonung auf "ein Stück", wenn es denn mal breit etabliert ist, in 5-10 Jahren frühstens. Aber auch das wird kein Wundermittel.

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grimm

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Der Unterschied zwischen theoretisch erreichbarem Daten-Durchsatz und der Realität ist in der Tat gewaltig. Aber es leidet ja niemand wirklich darunter. Der Umzug von HDD auf SSD (PCIe 4 + M.2 Steckplatz) hat die Ladezeiten quasi um drei Viertel reduziert. Selbst in UHD warte ich auf ein neues Rennen (Forza Horizon) oder das Laden der Spielwelt (Metro Exodus/Horizin Zero Dawn) keine 30 Sekunden mehr. Wer mehr Bandbreite braucht, setzt doch auf Profi-Plattformen mit mehr Lanes usw.

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Xaver Amberger (skullbringer)

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