Kühlung Praxis Testberichte Wasserkühlung

Das AIO-Sterben geht munter weiter: Lian Li Galahad 360 (1. Version) mit Komplettverstopfung (Kaufwarnung)

Rückstände von Kalium-Aluminium-Fluorid (Flux) und Wechselwirkungen

Fast alle verwendeten Flussmittel zeigen eine Silikat-Reaktion und Schlammbildung durch eine schnell eintretende Silikat-Reduktion, was wir bereits durch die Bildung von Gelee auf der ersten und zweiten Seite sehen konnten. Dazu kommt die permanent fortschreitende Oberflächenkorrosion von Aluminium, sowie die Bildung von sperrigen Korrosionsprodukten mit eingebetteten Flussmittelrückständen, was dann zu den bereits gezeigten Krümeln und Blockaden der Kühl-Kanäle führt. Für die ganz Interessierten hatte ich mal ein grobes Schema der jeweiligen beeinflussenden Faktoren und deren Wechselwirkungen.

Basierend auf meinem ersten Artikel möchte ich noch ein konkretes Anwendungs-Schema zeigen, das auch die prozentualen Anteile der in der Kühlflüssigkeit verwendeten Inhaltsstoffe zeigt. Auch wenn vielen die 40% Glykol Coolant (einschließlich der Korrosionshemmer) viel vorkommen, das hier verwendete Verhältnis zeigt das Vorgehen bei der Verwendung von Aluminium-Radiatoren und dem Auftreten von höheren Temperaturen. Im normalen PC und mit ausschließlich Kupfer im Kreislauf könnte der Wasseranteil natürlich auch deutlich höher sein. Aber Glykol (samt Hemmer) schadet auch nicht und sicher ist sicher.

Womit wir auch beim Kühlmittel wieder bei den Kosten angekommen wären und natürlich auch dem, was man für das eingesetzte Geld überhaupt bekommt und was wirklich beständig gegen Flux-Einflüsse ist. Qualität hat leider ihren Preis.

Zusammenfassung und Fazit

Heute haben wir erneut eine wichtige Lektion gelernt: Rückstände von Kalium-Aluminium-Fluorid, auch bekannt als Flussmittel, reagieren mit den Korrosionsschutzadditiven, den Silikaten, im Kühlmittel. Wenn das Silikat aufgebraucht ist, bildet das Glykol einen Aluminiumhydroxidschlamm. Dieser Schlamm kann dann die Kanäle und Pumpen verstopfen, was zu einem vollständigen Ausfall führen kann, insbesondere wenn der Motor überhitzt. Diese Entdeckung hat bedeutende Auswirkungen für Hersteller. Selbst geringste Mengen von Flussmittelrückständen (Kalium-Aluminium-Fluoride) im Radiator sind unbedingt zu vermeiden! Dies kann durch den Einsatz eines geeigneten, nicht korrosiven Flussmittels während des Hartlötprozesses erreicht werden.

Darüber hinaus ist für eine zuverlässige Kühlleistung eine gründliche Spülung der Innenflächen und idealerweise auch eine Passivierung, zum Beispiel durch Beschichtung, unerlässlich. Für das Kühlmittel sollten wasserhaltige Kühlmittelsysteme auf OAT-Glykol-Kühlmittel basieren. Für diejenigen, die bereit sind, mehr zu investieren, gibt es sogar neue Kühlmittel, die auf der “grünen Chemie” organischer Fluoridflüssigkeiten basieren. Diese versprechen einen besonders effizienten Wärmeübergang von elektronischen Komponenten. Den Rest übernimmt der vertrauenswürdige Hersteller.

Hier schließt sich der Kreis: Wenn der eigene Hersteller bereits aufgrund von Kostensenkungen fehlerhaft einkauft oder durch Dritte produzieren lässt, hilft auch die schönste Verpackung nicht. Korrosive Flussmittel in günstigen Aluminiumradiatoren sind keine Lösung, sondern immer die Quelle des Problems. Apaltek ist wahrscheinlich nur die Spitze des Eisbergs der Unternehmen, die aus Kostengründen solche Produkte ohne genauere Überprüfung weitergeben, die in einer ordnungsgemäßen AiO eigentlich nichts zu suchen haben.

Ich hatte bereits zu Beginn etwas über die Opfer auf der Anbieterseite geschrieben. Es kann jeden treffen, dessen Qualitätsmanagement nicht für solche Produkte und die damit verbundenen technischen Fallstricke gewappnet ist. Dies unterstreicht die Notwendigkeit für sorgfältige Prüf- und Kontrollverfahren in der Herstellungs- und Beschaffungskette, um sicherzustellen, dass nur qualitativ hochwertige Komponenten verwendet werden.

Im Fall der Lian Li Galahad 360 der 1. Version (und auch der baugleichen Galahad 240) muss ich allerdings eine explizite Kaufwarnung aussprechen, denn so ein Produkt gehört komplett vom Markt genommen. Das es mittlerweile eine Version 2 gibt (sicher aus gutem Grund) ist es mir völlig unverständlich, dass Lian Li das mangelhalfte Produkt einfach am Markt belässt. Hier ist der Totalausfall bereits im Kauf inkludiert.

Mein ganz besonderer Dank geht an Rene Schlüter (BastelNerd) für die Überlassung seiner Galahad-Bilder und Rückmeldung, an die Kollegen aus der Industrie für Ihre fachliche Unterstützung und die Gelassenheit in Anbetracht der aufgetretenen Schäden, die normalerweise nie hätten auftreten sollen, wenn ein gutes Qualitätsmanagement greifen würde.

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eastcoast_pete

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1,695 Kommentare 1,030 Likes

Danke, Sir Igor! Denn dieser Galahad hier hat an keiner Tafelrunde was zu suchen. Und die Chemie hat's eben schon in sich. Wasser macht auch müde Elemente munter! Besonders ärgerlich natürlich, wenn man als Käufer denkt, man tut sich bzw dem System was gutes mit einem (angenommen renommierten) Markennamen.

Wobei ich mich aber auch ehrlicherweise als einen ziemlich eingefleischten Fan von Luftkühlung zu erkennen geben muss. Obwohl ich sehr wohl weiß, daß eine Flüssigkühlung Wärme besser abführen kann, habe ich mich bis heute nicht an die Idee, Wasser so nahe an der Elektronik anzusiedeln, gewöhnen können.

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Pheenox

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88 Kommentare 35 Likes

Danke Igor, das ist wirklich sehr aufschlussreich; und würde vermutlich erklären, weswegen vor anderthalb Jahren meine MSI AiO die Grätsche gemacht hat. Ich hab mir in der Folge wieder eine AiO mit Alukühler zugelegt, aber die Liquid Freeezer II läuft bis jetzt völlig anstandslos. Da hat dann die QS gute Arbeit geleistet.

In dem Kontext des Artikels würde ich dann den Rückschluss ziehen, dass AiOs mit Kupferradiator derlei Probleme nicht verursachen. Oder treten in diesen Fällen andere (bekannte) Komplikationen auf?

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echolot

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Gibt es denn eine Liste mit Herstellern, die das im Griff haben? Be quite, Thermaltake, Alphacool, usw.? Gerade die sollten es wissen.

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Derfnam

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7,517 Kommentare 2,032 Likes

Das sind keine Hersteller, @echolot, was einer der Punkte ist, die Igor macht.

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Klausikowski

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23 Kommentare 7 Likes

Moin zusammen :)
Vielen Dank @Igor für den Artikel, das schärft die Sinne erneut nach - leider offenbar notwendig.
Habe hier noch eine Aorus Waterforce X360 liegen, die soll in Kürze nun endlich verbaut werden (unter einem X3D-AM4 oder einem R9-AM4).
Aus Testgründen war sie sehr kurz montiert (max. halbe Stunde), aus diversen Gründen war ein dauerhafter Umbau damals nicht sinnvoll/möglich.
Selbstredend konnte da die Problematik gar nicht auftreten bzw. ich stellte nichts nachteiliges fest.
In meinem Fall hat sie immerhin nichts gekostet, hatte bei Alternate das Glück bei einem Produkttest ausgewählt zu werden.
Wie kann man erkennen welcher Hersteller dahintersteckt bzw. was zeichnet Asetek-Komponenten aus?
Das Teil liegt nun schon eine geraume Zeit rum, gut 1,5 Jahre denke ich (müsste nachsehen wann genau ich sie bekam).
Preislich liegt das Teil ja nach wie vor im Bereich von grob 200 Euro. Wunderte mich sowieso schon, dass neuerdings "haufenweise"
neue 360er-AIO im Preisbereich unter 100 Euro auf dem Markt erscheinen.
***
Edit: Ende August 2021 bekam ich die Pumpe.

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Igor Wallossek

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10,477 Kommentare 19,622 Likes

Generell würde ich keine AIOs kaufen oder gar testen, die von Apaltek oder anderen Billigbutzen kommen. Da aber leider die meisten Reviewer die Produkte gar nicht kennen, wird eher gedankenlos weitergetestet. Scheinbar hat niemend mal meine Artikel von vor zwei Jahren und einem Jahr überhaupt gelesen. Pflichtlektüre. Alle klatschen, wenn ein Langhaariger bezahlte Dritte eine CPU mikroskopieren lässt, aber bei einer EDX und REM einer eher trivialen AIO hört die Sensation leider auf.

Ich achte hier bei unseren Artikeln schon soweit wie möglich darauf, dass solcher Mist erst gar nicht getestet und damit indirekt auch beworben wird. Das habe ich damals schon bei der MSI AIO so gehalten und wurde im Nachhinein ja bestätigt. Enermax hatte ich auch geskippt, das Teil liegt hier noch im Regal. Immer kann man natürlich nicht Recht behalten, da gibt es viel zu viele Unwägbarkeiten. Aber man kann vorbeugend selektieren. Das verschreckt zwar Werbepartner, aber ich kann so durchaus besser schlafen.

Es gibt leider genügend Redaktionen, die wider besseres Wissen solche Teile auch in News bewerben oder in Reviews hochtesten. Wenn man schon nicht weiß, wer dahinter steckt, kann man z.B. Mounting-Systeme miteinander vergleichen. Wenn sich die Pumpe im (nicht am) Radiator befindet: Generell die Finger weg! Dann hat man hier fast immer Lötprobleme inkludiert (siehe Artikel). Oder man schaut, dass man sorteinreine Kühler bekommt (nur Kupfer oder nur Alu). Wenn sich die Pumpen im Schlauch befinden, hat man entweder das Original (Raijintek) oder die illegale Kopie (Apaltek). Apaltek schert sich einen Dreck um Patente und saubere Herstellungsverfahren.

Das Mounting-Kit der Aorus Waterforce X360 sieht sehr nach Asetek aus, dass betrifft auch den Schraubring zur Arretierung. Wobei ich letztens so einen Apaltek-Billig-Bomber in der Hand hatte, der das fast 1:1 kopiert hatte. Man muss also aufpassen.

Arctic ist bisher komplett unauffällig, Corsair (Asetek) auch. Bei Alphacool ist eh alles aus Kupfer und ich würde sogar zu Selbstbau-Kits tendieren, die im besten Fall sogar vormontiert zum Kunden kommen, aber erweiterbar sind.

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Klausikowski

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23 Kommentare 7 Likes

@Igor Wallossek
Allerbesten Dank für die rasche Antwort, damit kann ich erstmal leben (y)(y)
Bisher hatte ich -bis auf den kurzen Test- noch nie Wasser verbaut.
Ob ich ne AIO gekauft hätte weiß ich ehrlich gesagt nicht, zu der kam ich ja wie Maria zum Kind ;)
Hatte damals den Artikel zu den GraKa gelesen, da trat die Problematik ja ähnlich auf. Unter anderem war da auch irgend ne Aorus betroffen.
Die Frage stellte ich zu der Zeit schon mal im Forum, allerdings ging es da ja um die Pixelschubsen. Bei der Menge an Beiträgen kann das
aber auch mal untergehen und Platz/Zeit für den ganzen Krams hatte ich damals sowieso nicht.
Dank Umzug in die neue und wirklich große Wohnung ist das erfreulicherweise nun nicht mehr der Fall.
Wird in den nächsten vier bis sechs Wochen nun endlich verbaut werden. Behalte das aus Temperatursicht aber auf jeden Fall genau im Auge.
2021 war die Schwemme an Billigst-AIOs zudem noch nicht so groß wie aktuell, mit Glück sparten die seinerzeit noch nicht so sehr.
***
Unterm Strich gilt wie immer: Wer billig kauft, kauft doppelt! Das wird sich auch nicht ändern.

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Martin Gut

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7,953 Kommentare 3,708 Likes

Da kann ich dich beruhigen. Eine Wasserkühlung transportiert ja nur die Wärme an einen anderen Ort (an dem es wärmer oder kälter sein kann). Bei einem Towerkühler machen das die Heatpipes genau so gut. Der Wärmetransport im Wasserkreislauf aber auch in den Heatpipes verursacht fast keinen Temperaturunterschied (0.5 bis 4 Grad). Da unterscheiden sich beide Systeme nicht bedeutend.

Der Unterschied liegt meist bei der Grösse des Lamellenblocks der die Wärme an die Luft abgibt. Da ist natürlich grösser besser. Ein grosser Doppeltowerkühler ist aber etwa gleich gut, wie eine 280er oder 360er-WaKü. Wenn man es besser will, muss man schon einen grösseren 420er-Radiator nehmen.

Ich teile auch deine Meinung, dass Wasser in einem elektronischen Gerät nichts verloren hat. Das Schadenspotential ist einfach gross. Die Erfahrung mit einer ausgetrockneten und verstopften AIO habe ich auch schon hinter mir. Seither läuft alles mit Luft viel leiser und absolut wartungsfrei.

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Termi

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Danke für den Artikel!
Gibt nicht viele, die so in die Tiefe gehen wie @Igor Wallossek .

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grimm

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Hier BeQuiet Silent Loop 2 - die hatte ich mir von @Igor Wallossek abgeschaut und hoffe, dass die das nicht nachmacht. Bisher (4 Monate verbaut) läuft alles, wie es soll 🤞

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Igor Wallossek

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10,477 Kommentare 19,622 Likes

Keine Angst, ich nutze die selbst.

Treppenwitz:
Auch die Silent Loop 2 kommt von Apaltek, das ist quasi die Kopie der Raijintek Orcus. Nur sitzt hier die Pumpe nicht mittig im Radiator (was für eine blödsinnige Idee), sondern im Schauch. Außerdem ist das QM von be Quiet extrem pingelig. Da traut sich so eine Butze auch keine Ausfälle.

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ssj3rd

Veteran

225 Kommentare 156 Likes

Puh, zum Glück war meine NZXT Z73 wirklich arschteuer, noch mal Glück gehabt 😏

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echolot

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Alphacool wäre meine erste Wahl. Die wissen von Haus aus, was sie machen. Nur Schade, dass keine weiße AIO zur Verfügung steht.

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Megaone

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Erstmal danke für diesen wirklich ausführlichen und erhellenden Test. Was du zu Alphacool sagst, sehe ich absolut genauso. In dem Bereich machen deren Produkte den meisten Sinn.

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K
Kreier

Mitglied

32 Kommentare 24 Likes

Danke für die Aufklärungsarbeit und den interessanten Artikel @Igor Wallossek !

Bei mir läuft seit 3,5 Jahren eine Corsair H150i, die ich damals ohne nennenswertes Hintergrundwissen zu meinem Ryzen 3950x angeschafft hatte. Abgesehen von der Pumpe, welche noch etwas leiser sein könnte, macht die AIO zuverlässig das, was sie soll. Glück gehabt, dass ich damals nicht danebengegriffen habe...

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0xi6en

Neuling

6 Kommentare 5 Likes

Ich habe seit einiger Zeit die Arctic Liquid Freezer II - 360 für meinen 5800X3D verbaut und kann nur positives berichten.
Es gab für die AiO zwar vor einiger Zeit einen Rückruf wegen einer mangelhaften Dichtung, die Aktion wurde jedoch sehr gut von Arctic gehandhabt und man hat zur neuen Silikon Dichtung auch gleich eine neue Kupferplatte erhalten sowie Nachschub an Kühlflüssigkeit.
Zudem konnte ich so nach knapp einem Jahr Betriebszeit sehr gut feststellen, dass im Inneren der Kühlung alles tip top aussieht. Die Flüssigkeit wie auch die feinen Finnen der Kupferplatte waren komplett klar bzw. sauber.

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Y
Yumiko

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541 Kommentare 247 Likes

Nur Kupfer nehmen. Alphacool hilft.

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grimm

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3,193 Kommentare 2,125 Likes

Ich hatte gesehen, dass du die nutzt und hab entsprechend gekauft - quasi Influencer-Marketing ;)

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k
karlstahl

Neuling

7 Kommentare 3 Likes

Ohje. Dieser Post kommt 2 Monate zu spät für mich. 😋

189€ für die Lian Li GALAHAD 360 SL gezahlt.

Voran kann ich denn erkennen ob das V1 oder V2 ist?

LG Karl

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Danke für die Spende



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About the author

Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB als inhaltlichem Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland, deren Lizenz im Juni 2019 zurückgegeben wurde, um den qualitativen Ansprüchen der Webinhalte und Herausforderungen der neuen Medien wie z.B. YouTube mit einem eigenen Kanal besser gerecht werden zu können.

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.

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