Audio/Peripherie Tastatur Testberichte

CORSAIR K70 PRO MINI Wireless im Test – Kabellose High-End Tastatur im 60% Handtaschenformat

iCUE Software

Zu den Vor- und Nachteilen der unterschiedlichen Softwarelösungen hatte ich mich ja bereits des Öfteren ausgelassen. Ein Nachteil der sämtliche Geräte übergreifenden iCUE Software liegt in ihrer schieren Größe. Der Download ist über 1000 MB groß, das Installierte Programm schlägt später sogar mit über 2,3 GB zu Buche. Im Arbeitsspeicher werden über 50 MB abgelegt und eine zweistellige Anzahl an Corsair- und iCUE-Diensten ausgeführt – das ist schon eine Hausnummer.

Leider gibt es in der iCUE Software auch schon seit etlichen Versionen einen nervigen Fehler, den man während der Installationsroutine mehrfach „ignorieren“ muss. Ob das nur an meinem PC liegt, konnte ich bisher nicht verifizieren, aber das Programm selbst läuft später offensichtlich ohne Probleme.

Bezüglich der Bedienung ist soweit alles beim Alten geblieben. Auf der Startseite der Software finden wie die Profilwahl, die ausgelesenen Sensorwerte und die Übersicht der verbundenen Corsair-Geräte.

Wählen wir die Tastatur aus, befinden wir uns automatisch in der Tastenzuweisung. Hier können wir sämtliche Tasten frei belegen. Dabei stehen neben den üblichen Funktionen auch vorgefertigte Aktionen wir „Text“ natürlich auch wieder Makros zur Verfügung. Neu in der aktuellen Software ist der sogenannte Voicemod, mit dem man auch Stimmverzerrer etc. schalten kann. Das alles vorzustellen würde aber an dieser Stelle schlicht den Rahmen sprengen.

Im Beleuchtungsmenü können auch bei der K70 PRO MINI wieder verschiedene Schichten angelegt werden, wodurch der eigenen Fantasie quasi keine Grenzen gesetzt sind. Sehr schön finde ich, dass man auch verschiedenen Bereichen separate Effekte zuweisen kann, so flexibel sind nicht alle RGB-Controller.

Im Menüpunkt „Optionen“ können wir die Eigenschaften der Sondertasten wählen. Zum Beispiel kann man bei aktivierter WIN-LOCK Taste auswählen, ob neben der namengebenden Sperrung der Windowstaste vielleicht auch noch andere Tastenkombinationen wie Alt+F4 deaktiviert werden sollen und in welcher Farbe die Tasten leuchten sollen (Indikator), wenn die Funktionen de-/aktiviert werden.

Im Punkt Geräteeinstellungen lassen sich schließlich noch Dinge wie die Abtastrate und die Entprellzeit konfigurieren, oder nach Firmwareupdates suchen.

 

Kommentar

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Smartengine

Veteran

127 Kommentare 118 Likes

Eine Tastatur ohne 10er Block is ok, aber die F-Tasten als Sonderfunktion is ein no-go für mich.
Was noch interessant gewesen wäre: Wie lange hält der Akku mit dem ganzen RGB klimbim und wie lange dauert das Aufladen am PC da ja scheinbar kein Netzteil mitgeliefert wird.

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wuchzael

Moderator

670 Kommentare 360 Likes

Batterielaufzeit hatte ich im Praxistest erwähnt und die Ladedauer steht in den technischen Daten ✌️

Unter uns: 60% Tastaturen sind der größte Krebs, der in der Geschichte des Computers erfunden wurde. Ohne Pfeiltasten, Nummernblock und die ganzen wichtigen Funktionstasten (an der richtigen Stelle) sinkt die Produktivität so derbe, dass ich mir den Produktiveinsatz eines solchen Geräts nicht vorstellen kann ;).

Grüße!

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Phoenixxl

Veteran

103 Kommentare 71 Likes

Uff.
Eine Handballenauflage hätte es schon sein dürfen.
Die meisten die man so bekommt dürften ja deutlich zu lang sein.
Ich liebäugele schon länger mit einer Mini.
Aktuell warte ich aber noch, bis die Ducky One 3 in weiß und mit RBG den Weg nach Deutschland findet.

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weedeater

Veteran

187 Kommentare 140 Likes

Schöner, detailierter Test, danke @wuchzael
Aber 60% kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Ich habe eine 70 oder 75% von Cherrie (mechanisch), weil ich da, wo sie eingesetzt wird, a) kein Platz für 100% habe und b) Nummernblock brauche ich da ebenfalls nicht.

Aber 200€? Wo sollte der Preis gerechtfertigt sein? Zumal ich ja alle Funktionen erst mal auswendig lernen muss, um diese auch bei jeder Beleuchtung nutzen zu können. Wenn das überhaupt möglich ist, bei dem Umfang, den eine 60% ohnehin im Übermaß haben muss. Und wenn ich mir dann das erste Bild (ausgepackt) ansehe, kann ich unter dem seitlichen Schriftzug ziemlich deutlich unsaubere Spaltmaße und bei den PBT-Caps unsaubere Kanten sehen. Das geht im Zusammenspiel mit einer fehlenden, passenden Handballenauflage zu dem Preis überhaupt nicht.

Nur meine 2 Cent....

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wuchzael

Moderator

670 Kommentare 360 Likes

Mir hat bisher die Glorious GMMK2 von allen Mini-Tastaturen am besten gefallen. Mit dem Ding kannst du eine Wand einschlagen und die hat wenigstens Pfeiltasten und ein paar der wichtigsten Funktionstasten.

Grüße!

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felatscho

Mitglied

16 Kommentare 2 Likes

200€ ist schon ein Haufen Geld, aber mal schauen wo der Markt so hingeht im ein oder anderen SALE geht da sicher noch was. Ich persönlich kann Zuhause nichts mit einer 60% anfangen, bin aber dennoch am liebäugeln. Auf LAN-Partys ist es halt schon sehr praktisch, zumal man da nicht immer so viel Platz nach rechts oder links hat. Und da die Spiele die wir spielen weder Pfeil- noch F-Tasten geschweige denn den NUM Block brauchen, sehe ich den Usecase hauptsächlich dafür.

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weedeater

Veteran

187 Kommentare 140 Likes

@Phoenixxl
Bei Ducky, die ja eigentlich nur Tastaturen machen (meines Wissens), sehe ich immer super Verarbeitung und die PBT-Caps sind da ja auch Standart, selbst (mittlerweile) für das D-Layout.
War ja leider nicht immer so und musste ich auch bei vielen renommierten Herstellern feststellen, das eben oft ABS für das deutsche Layout verwendet werden. Da sehe ich das eher entspannt, wenn ein Hersteller seine ganze Arbeit in ein Produkt (also im Falle Ducky in Tastaturen) steckt und sich dass dann auch dementsprechend bezahlen lässt.

Bei dem hier getesteten Hersteller ist das leider nicht so, trotzdem wird bei allem überdurchschnittlich viel Geld verlangt. Das sehe ich dann eben kritisch und lässt mich leider oft sprachlos zurück. Denn bei Corsair scheint man vom übersteigertem Selbstbewusstsein leider etwas zu weit in die Arroganz abgedriftet zu sein. Zugegeben, ist ja auch ein schmaler Grad....

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ParrotHH

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18 Kommentare 12 Likes

Komisch, ich habe mir für meinen Gaming-PC im Wohnzimmer eine Corsair K63 Wireless gekauft. Die gibt es seit 4 Jahren. Und dann gibt es auch noch die K57.

Oder geht es nur um das bescheuerte Mini-Format, bei dem man praktisch immer herumsuchen und zwei Tasten gleichzeitig drücken muss?

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wuchzael

Moderator

670 Kommentare 360 Likes

Jap, da hätte man die 60% noch einbauen müssen. Sorry!

Grüße!

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Furda

Veteran

176 Kommentare 89 Likes

Schliesse mich den Vorrednern an. Zum arbeiten, Entwicklungsumgebung etc, kommt für mich nur eine 100% in Frage. Alles andere behindert den Work Flow. F Tasten sind für mich normal in Windows und selbst bei Gaming ein Muss, daher wenn dann TKL, aber nicht 60%.

Kabellos ist ebenfalls persönlich ein no go. Einige Male schon morgens eine Kabel-Tastatur holen müssen, um einloggen zu können, weil wireless die Tastatur einfach nicht erkannt hat. Arrr. Kommt noch dazu, dass im dümmsten Fall dann noch der Akku leer ist. No go pur für Arbeit.

Dann noch iCue, ein riesen Ressourcenfresser mehr, da muss sich keiner wundern, wieso FPS Hänger und Latenzen auftreten. Aber wer bling bling will, muss leiden, jedem das seine.
All das für 200 Kröten, nein danke.

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Smartengine

Veteran

127 Kommentare 118 Likes

Stimmt, hatte ich überlesen, sorry.

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MeinBenutzername

Mitglied

79 Kommentare 26 Likes

Danke für den Testbericht der K70 Pro mini! (y)

Für ein Programm, was man nicht ständig nutzt, dass über 1GB Festplattenkapazität beansprucht und noch über 10 Arbeitsprozesse im Hintergrund laufen lässt ist das aber ganz schön viel. 250MB und 4 Arbeitsprozesse wären ja für mich noch okay, aber das! *phew* Muss man eigentlich alles auslesen lassen oder kann man z.B. das Abschalten der Temperatursensoren vornehmen, so dass sich diese Prozesse verringern lassen?

Vielleicht könnte man hier in Zukunft etwas detailierter sein und nur den Stundenbetrieb für Officearbeiten zusammenfassen. :) Ich nehme mal stark an, es handelt sich hier um 3 Arbeitstage zu je 8h HomeOffice + ein paar Stunden Gaming? Ich kenne Ihre Arbeitszeiten ja nicht. :)

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Furda

Veteran

176 Kommentare 89 Likes

Ist arg viel, nutze daher noch das alte Corsair "Link" Programm für mein digitales Netzteil, wenn ich es dann wirklich mal brauche.

Aber hey, 10 Prozesse ist "wenig", ASUS hat da über zwei Dutzend am Start. Ist bei mir tabu zu installieren. Gibt Alternativen.

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S
Schori

Mitglied

35 Kommentare 3 Likes

Viel zu teuer für das gebotene.
Besser eine Keychron K6, die gibts für weniger als die Hälfte und lässt sich auch noch mehr modden wenn man will.

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mer

Veteran

131 Kommentare 60 Likes

Boa alter.
viel zu teuer fuer 200€
mit 0815 Cherry Switches
unlubed mit Spring Ping, und wahrscheinlich gefuehlt scratchy (anhoeren tun sie sich jedenfalls ultrascratchy)
siehe z.b. https://www.youtube.com/shorts/L0dcY6jfcrk
und klappernde stabis, laut soundtest ;)
dann ne TOTAL UEBERFETTETE dreckssoftware, statt QMK/VIA

und das ganze fuer ne 60% tasta?
Ne Keychron K6 Pro Barebone kostet 90€, ~40€ fuer Akko Switches, nochmal 20-30€ fuer Lubing Tools, ~40€ fuer ordentliche Keycaps
Komm ich auch auf 200€, hab ne full custom mit opensource firmware und software, gelubten und besseren switches + massiv spares
Und wenn mans guenstiger haben will, dann einfach die fix fertige K6 Pro mit Reds und PBT Keycaps fuer ~110€. feddich.

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Alexander Brose

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