Reviews Scythe Mugen 5 ARGB Plus im Test - Bunter Allrounder in vielen Varianten

Igor Wallossek

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Der Mugen 5 gehört zu den beliebtesten Luftkühlern auf dem deutschen Markt, in den Bestsellern nur knapp hinter dem bereits getesteten Scythe Fuma 2. Je nach Variante etwas kleiner, etwas günstiger und einem Lüfter weniger scheint die Standardkost den Käufern zu gefallen. Wo der Kühler sich im Vergleich zur Konkurrenz einordnet und sich sonst im Test schlägt, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel...

>>> Hier den gesamten Test lesen <<<
 

Derfnam

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Was mir schon beim Deepcool aufgefallen ist: der Unterschied bei 60% zwischen einem und zwei Lüftern kommt arg nahe in dem Bereich der Meßtoleranz. Gibt es dafür eine Erklärung?
 

Tim Kutzner

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Was mir schon beim Deepcool aufgefallen ist: der Unterschied bei 60% zwischen einem und zwei Lüftern kommt arg nahe in dem Bereich der Meßtoleranz. Gibt es dafür eine Erklärung?
Sobald genug Luft durch den Kühlkörper geht, macht ein zweiter Lüfter bei der TDP meiner CPU kaum noch einen Unterschied.
Sieht man ganz schön beim großen Sprung von 1 zu 2 Lüftern bei 30%
 

Derfnam

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Also meinst du, das Delta wird deutlicher, sobald mehr Hitze von der CPU produziert wird?
 

Deridex

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@Tim Kutzner
Kann gut sein. Von Mechanik habe ich, abgesehen von meinen bescheuerten Ideen die dann stellenweise von meine Maschinenbaukollegen umgesetzt werden, keine Ahnung. Da bleibe ich lieber bei der Elektronik.
 

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Ist die Kühlleistung dieselbe wie beim normalen Mugen 5 Rev. A mit 2 Lüftern?
 

Derfnam

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Den normalen Mugen 5 gibt es nur mit einem Lüfter. Und der dreht nicht so hoch (nur 1200 U/min) wie und bewegt weniger Luft (86,93 m³/Stunde) als ein einzelner an diesem Kühler (112,93). Folglich wird die Leistung des normalen Mugen 5 (Revision ist egal, weil es sich um identische Lüfter handelt) mit einem Lüfter etwas unter den hier erreichten Werten mit einem Lüfter sein. Davon ausgehend, dass ein möglicher zweiter Lüfter identisch dem ist, der schon dranklemmt, wird die Leistung mit zwei Lüftern ebenfalls schwächer sein. Aber dafür bei maximaler Drehzahl möglicherweise etwas leiser (egal, ob ein oder zwei Lüfter), weil der Originallüfter mit maximal 24,9 dB/A angegeben wird, die hier hingegen mit gemessenen 29,75.
 

trader22

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Meine Recherche jüngst hat ebenfalls ergeben, dass die Kühler wie ein Kotetsu und Artic Freezer 34 ESport kaum schlechter sind als ein deutlich "brummigerer" Mugen 5. Es lässt sich demnach Platz und Geld sparen, wenn man keine OC-Rekorde anpeilt.
 

Dunuin

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Hat noch jemand so üble Kühlwerte?
Hatte mir den Mugen 5 ARGP Plus geholt, weil ich mit meinem Mugen 2 Rev B damals auf dem AM3 Board gut gefahren bin. Auch wollte ich gerne einen Kühler wo man normale 120mm Lüfter anbringen kann falls mal einer ausfällt.
Temperaturen sind aber leider echt unterirdisch. Habe einen Ryzen 5800X im Board der ja mit Werkseinstellungen bis zu 142W auf das eine Chiplet knallt was dann natürlich schwerer zu kühlen ist als z.B. ein 5950X der die gleichen 142W nutzt aber diese auf seine zwei Chiplets verteilt und so die doppelte Oberfläche zur Kühlung hat.

Die vollen 142W bekomme ich da aber leider garnicht genutzt weil vorher das Thermal-Throttleing einsetzt. Dachte erst ich hätte den Kühler schlecht montiert, aber habe den inzwischen 5 mal mit 3 verschiedenen Pasten (MX2, MX4 und die mitgelieferte) montiert und mal mehr und mal weniger Paste versucht und immer das selbe Ergebnis. CPU hängt im Idle (ca 4.1GHz bei 5% CPU-Auslastung) auf 50-60 Grad bei 40-60% Lüfterdrehzahl. Sobald ich mal ein Fenster öffne oder sonst was mache springt die Temperatur hoch und die Lüfter jaulen auf. Fange ich dann an was du spielen geht die CPU auch sofort auf 90 Grad hoch und bleibt dann dort bei 100% PWM.

Hier mal Prime95 mit 16 Threads:
cpu1.png

Und nochmal Prime95 mit 4 Threads:
cpu2.png

Kann man da irgendwie testen warum die Temperaturen so schrecklich sind? Der Kühlkörper wird jedenfalls nicht wirklich heiß und ist bequem anfassbar, selbst nach einer Stunde Gaming wo die CPU ständig auf 90 Grad hängt. Also entweder ist da der Chiplet zum Heatspreader schlecht verlötet, der Kühlkörper hat zum Heatspreder einen schlechten Kontakt (da habe ich aber so ziemlich alles durch außer Flüssigmetall, also verschiedene Pasten, mit alkohol putzen, Pasten verschieden dick aufgetragen, Schrauben verschieden stark angedreht) oder die Heatpipes haben kein Gas und bekommen die Hitze nicht zu den Finnen.

Habe leider auch keinen anderen AM4 Kühler,

Hat da jemand ähnliche Erfahrungen?
 

Denniss

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Scythe-Kühler sind halt oft schlecht für AMD weil die eine für Intel optimierte Bodenplatte haben (keine plane Oberfläche).
 

Tim Kutzner

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Hat noch jemand so üble Kühlwerte?
Hatte mir den Mugen 5 ARGP Plus geholt, weil ich mit meinem Mugen 2 Rev B damals auf dem AM3 Board gut gefahren bin. Auch wollte ich gerne einen Kühler wo man normale 120mm Lüfter anbringen kann falls mal einer ausfällt.
Temperaturen sind aber leider echt unterirdisch. Habe einen Ryzen 5800X im Board der ja mit Werkseinstellungen bis zu 142W auf das eine Chiplet knallt was dann natürlich schwerer zu kühlen ist als z.B. ein 5950X der die gleichen 142W nutzt aber diese auf seine zwei Chiplets verteilt und so die doppelte Oberfläche zur Kühlung hat.

Die vollen 142W bekomme ich da aber leider garnicht genutzt weil vorher das Thermal-Throttleing einsetzt. Dachte erst ich hätte den Kühler schlecht montiert, aber habe den inzwischen 5 mal mit 3 verschiedenen Pasten (MX2, MX4 und die mitgelieferte) montiert und mal mehr und mal weniger Paste versucht und immer das selbe Ergebnis. CPU hängt im Idle (ca 4.1GHz bei 5% CPU-Auslastung) auf 50-60 Grad bei 40-60% Lüfterdrehzahl. Sobald ich mal ein Fenster öffne oder sonst was mache springt die Temperatur hoch und die Lüfter jaulen auf. Fange ich dann an was du spielen geht die CPU auch sofort auf 90 Grad hoch und bleibt dann dort bei 100% PWM.

Hier mal Prime95 mit 16 Threads:
Anhang anzeigen 16534

Und nochmal Prime95 mit 4 Threads:
Anhang anzeigen 16535

Kann man da irgendwie testen warum die Temperaturen so schrecklich sind? Der Kühlkörper wird jedenfalls nicht wirklich heiß und ist bequem anfassbar, selbst nach einer Stunde Gaming wo die CPU ständig auf 90 Grad hängt. Also entweder ist da der Chiplet zum Heatspreader schlecht verlötet, der Kühlkörper hat zum Heatspreder einen schlechten Kontakt (da habe ich aber so ziemlich alles durch außer Flüssigmetall, also verschiedene Pasten, mit alkohol putzen, Pasten verschieden dick aufgetragen, Schrauben verschieden stark angedreht) oder die Heatpipes haben kein Gas und bekommen die Hitze nicht zu den Finnen.

Habe leider auch keinen anderen AM4 Kühler,

Hat da jemand ähnliche Erfahrungen?

Mein eigener 5800X kratzt trotz 360mm AiO gerne mal an den 80°C @ Stock. Ist einfach ein heißer Chip, hat halt nur einen Chiplet :D
 
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