Reviews Rode Wireless Go - die laut Hersteller kleinste Funkstrecke der Welt mit Licht und diversen Schatten

Igor Wallossek

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Wer meinen YouTube-Kanal kennt, der weiß auch, wie lange ich schon mit diversen Mikrofonlösungen hadere. Egal ob Großmembran- oder Lavaliermikrofon, Nackenbügelmikrofon oder Boom mit diversen Mikrofontypen - entweder rauschte es, war zu leise oder unterlag lästiger Störungen durch nicht funkentstörte Haushaltgeräte bzw. diverse fernöstliche Funkfernsteuerungen. Eine Drahtlosstrecke ist aber, vor allem wenn man größere Dinge auf einem Tisch präsentieren muss und sich dabei auch recht ordentlich bewegt, ein absolutes Muss.

Ich habe mir den einen oder anderen Test zu Gemüte geführt, hätte es aber eigentlich wissen müssen, dass die meisten "Vlogger"-Reviews schon irgendwie gekauft oder zumindest beeinflusst, also nicht wirklich objektiv waren. Denn so toll, wie sich das Ganze in den Tests las und Videos anschauen lies, war es dann doch nicht ganz. Sicher, das Teil funktioniert - aber eben nur im Rahmen seiner Möglichkeiten und des aufgerufenen niedrigen Preises. Die Sache ist nützlich und hat sich, zumindest teilweise, auch bewährt. Aber so, wie beworben, kann man das Teil kaum vernünftig einsetzen. Trotzdem ist das hier heute kein Verriss, sondern eher als nüchterne Betrachtung zu verstehen, was man für unter 200 Euro erwarten darf.



>>> Hier den gesamten Test lesen <<<
 

Besterino

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Tjo, da muss man wohl zu einer der Profi-Lösungen greifen, wenn man was Gescheites haben will. Schade und gut zu wissen.
 

Affenzahn

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Alle Sennheiser-Produkte rauschen und kommen mit einem viel zu geringen Pegel an. Aus einer Sammlung von insgesamt 13(!) Mikrofonen waren nur ganze zwei überhaupt zu benutzen – ein Rode Lavalier Go und das Rode hs2-pl, der Rest funktioniert definitiv nicht. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.
Autsch.

"Ich hab dir hier ein günstiges Auto, aber du kannst nur bei Aral tanken und nur an Wochentagen mit einem M"
Danke, aber nein danke.

bleibt als ernüchterndes Fazit, dass man es für den Einsatz im Hobby-Bereich sicher noch empfehlen könnte, aber mehr auch nicht.
Das Fazit gilt aber m.M.n. nur, wenn man für das Geld (oder geringen Aufpreis) wirklich nirgendwo was besseres bekommt, was ich stark bezweifel.

Jedenfalls: Danke für den, mal wieder sehr aufschlussreichen, no-BS Kurztest.
 

McFly_76

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@Igor Wallossek
Mir ist die schlechtere Qualität des Mikrofons sofort in deinen Videos aufgefallen.
Bis zum "AMD Ryzen 4000 Renoir"-Video ist der Ton klar und verständlich aber ab dem "INTEL Xe DG1"-Video hört es sich schrecklich an, deine Stimme klingt damit so künstlich verfremdet und der gesamte Ton so dumpf 😀
 

Riegelstriegel

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Wer das nötige Kleingeld hat, kann zu dem Sender hier greifen, wenn es kompakt sein soll:

Nach ca. zehn durchgenudelten Rode-Funkstrecken hat er sich amortisiert. :D
 

Arfam

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Kann diese Kritik nicht in allen Punkten nachvollziehen. Ich habe ein Sennheiser MKE2-EW Gold angeschlossen und dieses funktioniert sehr gut mit dem Go. Es wird kritisiert, das man es nicht am PC mit Strom versorgen kann!!!!???? Bitte! Ich habe knappe 6 Stunden Akkulaufzeit gehabt und diese reichen doch in 99% der Situationen aus. Zur Not wird in der Drehpause kurz nachgeladen. Ich bin Kameramann und habe die Rode für Broadcast eingesetzt, ohne Probleme. Der Empfänger ist an der Kamera, der Sender in der Tasche beim Protagonisten. Selbst wenn da Kratzer auf dem Gerät wären, wenn stört das?
Das die Sendeleistung nicht die einer Diversity erreicht, sollte doch jedem klar sein. Aber um Ton auf ein System auf einem Gimbal zu bekommen, ist die kleine und leichte Go sehr gut.
 
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