Reviews Palit GeForce RTX 3080 Gaming Pro Review - Vernünftiger Einstieg ins NVIDIA-Oberhaus

Igor Wallossek

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Mit der Palit GeForce RTX 3080 Gaming Pro ist seit dem Launch auch Palits "Butter-und-Brot"-Ampere-Karte im Handel bzw. sollte es sein. Wobei der Hersteller für die Verfügbarkeit erst einmal nichts kann. Im Gegensatz zur schlanken Founders Edition, setzt Palit auf das wuchtigere 2,5-Slot-Design und stellt eine Karte in die Regale, die ebenfalls einen guten Kompromiss aus Performance und Kosten bieten soll. Klappt das und wo hat ggf. die Kostenminimierung zugeschlagen? Die Antworten liefert der heutige Test.





>>> Hier den ganzen Testbericht lesen <<<
 

³N1GM4

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Wie sieht es mit einem "Ghetto Mod" mit z.B. zwei Noctua NF-A12x25 Lüftern auf dieser Karte aus.
Hätte Igor nicht eventuell die Lust und Zeit das mal für uns zu testen? :)
 

Skyy73

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Wie sieht es mit einem "Ghetto Mod" mit z.B. zwei Noctua NF-A12x25 Lüftern auf dieser Karte aus.
Hätte Igor nicht eventuell die Lust und Zeit das mal für uns zu testen? :)
Lohnt sich nicht. Habe ich ausprobiert, weil es bei meiner vorherigen 1080Ti (Palit Jetstream) sehr gut funktioniert hat - unhörbar bei gleichen Temperaturen wie im Original.
Bei dieser Karte gibts aber ein paar Probleme:

1. Man kann die Lüfter nicht gut festmachen, weil es keine offensichtlichen Schraubenlöcher o.ä. gibt, die man "missbrauchen" kann. Habe dann mit Kabelbinder einmal um die ganze Karte herum gearbeitet. Hat zwar gehalten, sah aber alles andere als gut aus und stört ein bisschen beim einstecken, weil die Karte auf der PCIe-Seite ein paar mm "dicker" wird.

2. Man kann die internen Lüfteranschlüsse nicht sinnvoll verwenden. Mit Adapter kann man sich zwar anstöpseln, aber die Karte gibt eine Mindestdrehzahl von 30% vor. Und diese 30% sind anscheinend kein "echtes" PWM Signal, sondern "hart" mit der Drehzahl der Originallüfter gekoppelt. Und da sind 30% ~1300 rpm. Die Noctuas haben maximal 1500 rpm - laufen im idle also schon fast am Maximum und sind nicht vernünftig regelbar. Auch hierfür gibts eine Lösung, die Lüfter ans Mainboard anschließen und mit 3rd-Party Software in Abhängigkeit von der GPU-Temperatur regeln. Schön ist es nicht - bei der 1080Ti konnte ich problemlos GPU-intern anstecken.

3. Der eigentliche Hauptpunkt: Es bringt fast nichts. Der Kühlkörper ist leider so konstruiert, dass man die Noctuas nicht vernünftig darauf platzieren kann. Auf der einen Seite hat man massiven Overhang und verliert ordentlich Kühlleistung. Bei Last muss man die Lüfter also schon ordentlich drehen lassen, damit die Temperaturen im akzeptablen Bereich bleiben. Nur sind sie dann fast genau so Laut wie die Originallüfter - toll. Nur im Leerlauf hat man seine Ruhe, die Standardlüfter bei 30% sind immer hörbar, die Noctuas bei entsprechend niedriger Einstellung nicht.

Ich hab mittlerweile jedenfalls wieder auf den Ursprungszustand zurückgebaut und muss wohl oder übel das erste mal in meinem Leben auf eine Wasserkühlung zurückgreifen (Eiswolf, komm zu mir), weil ich die Karte (wie eigentlich alle Luftgekühlten High-End Grafikkarten) viel zu laut finde. Platz für einen Radiator vorne am Gehäuse habe ich zum Glück noch reichlich :D
 

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Sk3ptizist

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hmm, irgendwie fehlt (noch) der Link zum Forum im Review...
 

³N1GM4

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2. Man kann die internen Lüfteranschlüsse nicht sinnvoll verwenden. Mit Adapter kann man sich zwar anstöpseln, aber die Karte gibt eine Mindestdrehzahl von 30% vor. Und diese 30% sind anscheinend kein "echtes" PWM Signal, sondern "hart" mit der Drehzahl der Originallüfter gekoppelt. Und da sind 30% ~1300 rpm. Die Noctuas haben maximal 1500 rpm - laufen im idle also schon fast am Maximum und sind nicht vernünftig regelbar.

Deswegen sollten die Ersatzlüfter auch einen möglichst großen Drehzahlbereich mitbringen, und würden sich auch etwas anders verhalten als die NF-F12 mit "nur" max. 1500U/min. Bei der Mindestdrehzahl würde sich zwar vermutlich auch nichts ändern, aber die NF-A12 wären da sicher trotzdem etwas leiser als die NF-F12. Da könnte höchstens ein anderes BIOS, welches anders auf die Originallüfter abgestimmt ist eventuell Abhilfe schaffen.
 

Skyy73

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Deswegen sollten die Ersatzlüfter auch einen möglichst großen Drehzahlbereich mitbringen, und würden sich auch etwas anders verhalten als die NF-F12 mit "nur" max. 1500U/min. Bei der Mindestdrehzahl würde sich zwar vermutlich auch nichts ändern, aber die NF-A12 wären da sicher trotzdem etwas leiser als die NF-F12. Da könnte höchstens ein anderes BIOS, welches anders auf die Originallüfter abgestimmt ist eventuell Abhilfe schaffen.
Da hast du grundsätzlich natürlich recht. Ich glaube aber, dass auch mit den NF-A12 mein Fazit am Ende des Tages das gleiche wäre.
Interessanter fände ich bei dieser Karte die Idee, das ganze mit 3x92mm Noctuas (oder 80mm, müsste man sich mal genau anschauen, was besser passt) auszuprobieren. Die müssten deutlich besser auf den Kühler passen und könnten gleiche Kühlergebnisse bei geringerer Geräuschkulisse liefern. Rein zu Testzwecken/aus Neugierde sind mir die Lüfter aber zu teuer.
 

Gurdi

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Die Karte würde sich dann eigentlich gut für nen Morpheusumbau eignen.
 

Igor Wallossek

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Nö, ich würde einen Ghetto-Mod vorziehen
 

Gurdi

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Frage ist auch ob der Morpheus überhaupt noch die Stellung hat die er mal hatte, die Kühler der Customs sind schon massiv.
Irgendwie wirken die Karten aber am Ende des Tages einfach nur überzüchtet, so richtig feeling kommt mit dem Ding nicht auf.
 
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