NVIDIA LDAT - Latency Display Analysis Tool vorgestellt und ziemlich exklusiv getestet

Igor Wallossek

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Dass man im Allgemeinen die FPS, also die gerenderten Bilder pro Sekunde, als Maßstab für die Gaming-Performance ansetzt, ist zwar üblich aber eigentlich alles andere als zielführend. Wer meine Metriken bei den Grafikkartentests kennt, wird auch festgestellt haben, dass ich seit einigen Jahren bereits die Frame Time, also die echte Renderzeit eines jeden einzelnen Bildes sie auch die Varianzen, also die Zeitunterschiede beim Rendern der aufeinanderfolgenden Bilder, in die Beurteilung mit einbeziehe.

Doch das alles ist immer noch nicht die ganze Wahrheit, denn es bezieht sich alles nur auf die reine Renderausgabe der Grafikkarte. Allerdings sind Spiele ja auch interaktive Gebilde, die auf meine Eingaben möglichst schnell reagieren müssen. Genau hier aber kommt die Latenz, also die Verzögerung, mit ins Spiel (1 Euro für Wortspielkasse). Ein möglichst kleiner Zeitintervall zwischen Eingabe und Ausgabe ist somit mindestens genauso wichtig, wie die bloße Zuschüttung mit einer möglichst hohen Bildrate.




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romeeee

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Der Server hat es ja anscheinend so langsam überstanden! :)

Du hast geschrieben, dass es vor allem bei Grafikkarten 2070 abwärts Sinn macht den Low Latency Mode zu aktivieren. Wäre in dem Zusammenhang nicht besser zu erwähnen, dass dies primär an der GPU-Auslastung mit jeweiligen Spiel/Settings liegt oder gibt es deiner Meinung nach noch einen anderen Einfluss?

Der Youtubekanal Battle(non)sense überprüft solche Features auch öfter und hat zum Low-Latency-Mode auch ein Video gemacht.


An der verlinkten Stelle kann man sehen, dass der Modus "Ultra" wohl vor allem etwas bringt wenn die GPU am Limit arbeitet. Limitiert man die FPS, sodass die GPU-Auslastung nur noch bei 80% liegt, ist der Effekt vom Low Latency Mode vernachlässigbar und man hat einen weitaus geringeren Input-Lag im Vergleich.
 

ampre

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Danke für den Test Igor! Kann man die Hardware irgendwoe kaufen? klingt ja interessant.
 

derGhostrider

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Das ist doch mal eine schöne Entwicklung und war längst überfällig. Es freut mich zu sehen, dass die richtigen Spieler am Markt professionelle Lösungen anbieten, die die gesamte Kette von Ein- bis Ausgabe abdecken.
Lustiger Weise erhält SMTT in letzter Zeit erstaunlich viel Beachtung - für mich immer noch unverständlich, wie man an Software interessiert ist, die seit vielen Jahren "discontinued" ist. ... offenbar war die Arbeit damals doch nicht ganz vergebens. ;)

Und wer sich jetzt gerade fragt: Was schwafelt der denn da? Der kann gerne nochmal in die Ursuppe der Input-Lags eintauchen:
 
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