News Mit etwas Abstand und Anstand gegen Agressivität, Frust und toxisches Verhalten | Editorial

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Teralios

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Und nein, aggressiver Unterton geht ganz anders. Nur verstehen die meisten Sprachverbesserer leider keine leise Ironie mehr, weil nur noch schwarz/weiß gedacht wird.
Ich habe deinen Text nun 20 verschiedenen Leuten zu lese gegeben und jeder dieser Personen stimmt zu, dass man deinen Seitenhieben durchaus eine gewisse Aggressivität unterstellen kann und auch deine jetzigen Beiträge werden da nicht besser und jeder deiner Beiträge ist mindestens provokant bis hin zu absichtlich abwertend und verletzend.

Und da fängt für mich das Problem an, mit dir, deinem Kommentar im Allgemeinen und nun auch wie du dich hier gibst: Du bist gut darin auszuteilen, kannst aber anscheinend nicht einstecken. Klassische Doppelmoral. Hier zeigst du mir persönlich erneut, dass du zudem nicht wirklich mit Kritik umgehen kannst, sondern für dich nur dein eigener kleiner Kosmos existiert und für dich auch nur deine eigene Wahrnehmung existiert und was nicht deiner Wahrnehmung entspricht, kann ja nicht sein.

Vor einigen Jahren habe ich hier mal bemängelt, dass deine Texte sich sehr holprig lesen und dass es doch mal angebracht wäre, dass du zumindest mal die Texte Korrektur liest, deine pampige Antwort damals: "Ne, mach ich nicht, weil ich ja nicht dieses weichgespültes PR-Geblubber abliefern will." Bereits damals habe ich gemerkt, dass du mit Kritik und andere Denkweisen nicht umgehen kannst, denn du bist SO Meilenweit an meiner Kritik vorbeigeschossen, dass ich für mich entschieden habe da nichts mehr zu sagen, weil es verschwendete Müh ist.

Und auch jetzt kommt von dir das ganz klassische Geblubber davon, dass es ja nicht aggressiv ist und aggressiv ganz anders geht und ebenso, dass du ja das Recht hast andere zu diffamieren, weil ja andere sich so falsch benommen... und das in einem Kommentar in dem man zu Gelassenheit, weniger aggressiven und vor allem auch weniger toxischem Verhalten aufrufen will? Und dann weiter in deinen Kommentaren den Verweis auf den Duden und auf das Schriftbild und wie sich ein Text liest? Von dir? Ernsthaft?

Entschuldige, aber da kann ich mir ein Kichern nicht verkneifen. Würde es dir wirklich um die deutsche Sprache gehen würde, dann würdest du nicht am laufenden Band Artikel produzieren, in denen einem die Rechtschreibfehler teilweise mit beiden Arschbacken ins Gesicht springen und rufen: „Hier komm ich, küss meinen Arsch!“ Mein Hauptkritikpunkt an deiner Seite bleibt nämlich bestehen: Manchmal wäre es schön, wenn du deinen eigenen Text nicht sofort absendest, sondern noch einmal liest und die gröbsten Rechtschreibfehler korrigierst. Gerade heute gibt es für solche Sachen auch genug Hilfsmittel.

Im Übrigen, da wir ja beide scheinbar Freunde einer direkten Wortwahl sind, bedienen ich mich dieser natürlich hier und ich habe auch keine Angst dich direkt anzugreifen, statt den Umweg über Gruppen zu gehe, um meine Angriffe zu verstecken. Lese ich mir deine Texte allgemein durch, dann sind deine „Unhöflichkeiten“ und dein arrogantes Auftreten durchaus amüsant, ja sogar oft erfrischend ehrlich und heben dich vom Einheitsbrei ab, aber man merkt an solchen Kommentaren, an deiner ganzen Art, dass diese Unhöflichkeit, diese Arroganz von dir nicht nur ein Stilmittel ist, sondern dass du scheinbar auch so tickst. Wäre für mich nicht mal schlimm, ich kann auch ein arrogantes Arschloch sein, dazu stehe ich.

Was für mich aber nicht geht, das ist es, wenn man sich selbst das Recht herausnimmt verbal auszuteilen und sich jedoch gleichzeitig als Opfer hinzustellen, wenn man selbst mal Opfer wird oder wie hier den Hinweis bekommt, dass man sich nicht ganz an die eigene Aussage hält.

Nun gut, ich werde dazu nichts weiterschreiben, du hast hier genug Fans, die dir recht geben werden, ich kann nur sagen: Wenn du wirklich gegen toxisches Verhalten bist, dann solltest du mit der Selbstreflexion anfangen. Ich werde nun wieder zu einem stillen Leser, das ist für dich und mich besser.
 

grimm

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Mir empfahl einer, alles möglichst im Plural zu sagen und zu schreiben, aber ich wurde bei einer Rede mal laut kritisisert, weil ich nicht Werte Gäst*innen gesagt hatte. Seitdem lasse ich das komplett. Liebe Anwesende geht besser und es ist mit *innen so dämlich, das nicht mal Gender-Ultras davon getriggert werden :D

Bei Personenbezeichnungen, Anreden etc. gehe ich ja noch konform, aber Gegenstände in Reviews oder Videos zu gendern ist echt gaga und drüber.
Ja, das ist Gaga. Genau darum geht es. Gutes Beipiel: Mitglieder*innen. Da gibts nix zu gendern, weil: Mitglied, das. Da passiert viel Bulls**t.
Deshalb sollte das jeder und jede für sich entscheiden.
 

grimm

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Ich habe deinen Text nun 20 verschiedenen Leuten zu lese gegeben und jeder dieser Personen stimmt zu, dass man deinen Seitenhieben durchaus eine gewisse Aggressivität unterstellen kann und auch deine jetzigen Beiträge werden da nicht besser und jeder deiner Beiträge ist mindestens provokant bis hin zu absichtlich abwertend und verletzend.
"Aggression" ist als "körperliches oder verbales Handeln mit dem Ziel zu verletzen oder zu zerstören" definiert.
Ich hab jetzt alle Beiträge durch. Offenbar störst Du Dich an dem Seitenhieb auf die gendergerechte Sprache. Der Vorwurf ist ein bisschen heftig. Die Selbstreflexion "alter weißer Mann" ist dir entgangen? Und offenbar auch, dass es einfach ein Reflex ist, sich gegen oktroyierte Regeln erstmal zu wehren bzw. diese kritisch zu sehen. Igor steht damit nicht alleine da. Meld dich mal auf Twitter an, da kriegst du täglich dreimal "toxische Männlichkeit" um die Ohren gehauen.
Aber ungeachtet dessen: Jemandem, der selbständig so eine Seite hochzieht und mit seinem Namen für seine Arbeit einsteht, gehen Dinge sicherlich näher, als mir, der sich hinter Firma oder Pseudonym "verstecken" kann. Igor ist damit zur Marke geworden. Polarisiert. Funktioniert. Und du hast den Content 20x geteilt. Ist auch ein Erfolg ;)
 

FfFCMAD

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Danke für die warmen Worte @Igor Wallossek
Wir hatten zunächst nach Selbst-Isolation und -Tests geplant, die Großeltern zu besuchen und wurden dann vom Virus gestoppt. Bzw. vom Verdacht. Meine Tochter hatte Kontakt zu einem positiv getesteten Kind - zwar mit Abstand und Maske, aber immerhin ein Grund für eine entsprechende Anordnung. Dazu nur in aller Kürze: Schule und Behörde haben vorbildlich reagiert. Ist jetzt Tag 8 von 14 in Quarantäne und es schmerzt schon ein wenig, wenn das eigene Kind die eigenen 4 Wände nicht verlassen darf. Bisher waren alle Schnelltests negativ insofern scheint eine Infektion sehr unwahrscheinlich. Man kann sich sicher vorstellen, dass wir vor allem übers Osterwochende einen anderen Fokus als Hardware hatten. Vor allem, wenn das Kind nachts zitternd und weinend vor einem steht, weil sie Angst hat uns anzustecken.
-
Vielleicht kann ich beim Thema "Gendern" ein wenig die Emotion rausnehmen: Denn u. a. zu diesem Thema berate ich beruflich auch den ein oder anderen DAX-Konzern. Dabei geht es nie darum, etwas vorzuschreiben, sondern in der Organisation zu klären, wie offen man erscheinen möchte oder eben nicht. Im Bereich HR schreibt schon das AGG (Gleichstellungs-Gesetz) die Berücksichtigung "divers" vor - sollte man Anrede oder Geschlecht abfragen. In unserer wirklich extrem umfassenden, wissenschaftlicher Methodik folgenden Recherche haben wir kein einziges rationales Argument gegen das Gendern gefunden. Das ist alles emotional basiert. Nicht mal technische (NLP / Text-to-Speech) Systeme stehen dem entgegen. Der Google Assistant spricht den "*" einfach mit.
Ob man auf das Promill non-binärer Personen eingehen will, bleibt danach jedem und jeder überlassen. Die Nennung beider Geschlechter sollte man zumindest in Erwägung ziehen. Denn es gibt zig Studien, die belegen, dass z. B. Kinder durch ausschließlich maskuline Berufsbezeichnungen geprägt werden. Unvergessen in diesem Zusammenhang die Erzählung meiner Ex (damals Assistenzärztin im Klinikum Chemnitz), die mit einem Pfleger unterwegs war. Auf die regelmäßig von älteren Patienten an sie gerichtete Bitte, ihre Bettpfanne zu wechseln, hat sie ein trockenes "Das macht heute mal der Herr Doktor." rausgehauen. Soviel zum Thema Gender-Bias.

Unsere Empfehlung lautet in der Regel folgendermaßen:
Neutral formulieren, aber nicht so idiotisch wie z. B. bei "Studierende" - besser: Studentenschaft, Lehrkraft, ...
Beide nennen, z. B. Politikerinnen und Politiker, Ärztinnen und Ärzte, ...
Bei der Anrede einfach auf Guten Tag VORNAME NAME setzen - das ist für Unternehmen mit ausländischen Kunden eh die sichere Variante. Und in Zeiten von Personalisierung / Individualisierung erwarte ich das auch. Mein ehemaliger Mitbewohner Andrea Ferrari hat mir dazu regelmäßig Stilblüten aus der deutschen Wirtschaft vorgelegt.
Und nur, wenn man die LGBTQ+ Menschen mitmeinen möchte, dann kann man zwischen _, *, : usw. wählen. Wobei die Duden-Redaktion - entgegen der hiesigen Einlassung - den Genderstern vorne sieht und wenn, dann zu dessen Verwendung rät.


Doch, es spricht faktisch Einiges gegen das Gendern.

- Der Gender-Kram entspringt einer marxistischen Ideologie/ Bewegung (Schon alleine das reicht zur Disqualifikation) Kommunisten haben mehr Tote gefordert als die Nazis. Braucht man nicht. Trash-Science ist auch nicht mein Ding.
- Die Sprache schließt Randgruppen oder das Geschlecht durch die korrekte Anwendung der Sprache nicht aus. Denn das in dem Zusammenhang verwendete Maskulin hat mit dem Geschlecht der Person NICHTS zu tun. Faktisch nicht. Es ist ein reines Scheinargument.
- Die Sprache ist ein wichtiges Element. Verkompliziert man sie oder veraendert sie mit Gewalt und Druck kann und wird nichts Gutes dabei herum kommen. Und die Gesellschaft und unser Wohlstand/ Bildung usw. wird darunter leiden. Sprache ist der Schluessel zum Erfolg.

Das Gendern ist einzig der Versuch einer Randgruppe, kollektivistische/ marxistische Ideologien unter das Volk zu bringen. Es geht hier nicht um Randgruppen oder die Benachteiligung irgendwelcher Personen, sondern es geht um Macht und Kontrolle. Ueber dich und deinen Geldbeutel/ dein Verhalten und dein Denken. Nichts Anderes. Gleiches bei den aktuellen feministischen Bewegungen/ SJWs & Co. Alles fuer die Tonne. Gleicher Inhalt, andere dumme Zielgruppe.

Das Wort "Gleichstellung" ist uebrigens genau der Grund, warum man das boykottieren sollte. Wir haben in diesem Land im Grundgesetz die Gleichberechtigung. Gleichstellung ist unsozial und fuehrt zur Diskriminierung Einzelnder/ ganzer Gruppen.

Wer mir hier gerade wirklich Leid tut ist dein Kind. Die Propaganda und die Luegen haben hier ihre Wirkung gezeigt. Da werden noch viele Kinder daran zu knabbern haben.

Bleibt gesund!
 

Igor Wallossek

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Fangt doch beim Gendern mal auf der Straße an. Wenn eine 12 Jährige zu Ihrer Freunding Eh Alda sagt, wäre das doch mal ein wirklich sinnvoller Dialog. DAS stört sogar mich :D
 

grimm

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Doch, es spricht faktisch Einiges gegen das Gendern.

- Der Gender-Kram entspringt einer marxistischen Ideologie/ Bewegung (Schon alleine das reicht zur Disqualifikation) Kommunisten haben mehr Tote gefordert als die Nazis. Braucht man nicht. Trash-Science ist auch nicht mein Ding.
- Die Sprache schließt Randgruppen oder das Geschlecht durch die korrekte Anwendung der Sprache nicht aus. Denn das in dem Zusammenhang verwendete Maskulin hat mit dem Geschlecht der Person NICHTS zu tun. Faktisch nicht. Es ist ein reines Scheinargument.
- Die Sprache ist ein wichtiges Element. Verkompliziert man sie oder veraendert sie mit Gewalt und Druck kann und wird nichts Gutes dabei herum kommen. Und die Gesellschaft und unser Wohlstand/ Bildung usw. wird darunter leiden. Sprache ist der Schluessel zum Erfolg.

Das Gendern ist einzig der Versuch einer Randgruppe, kollektivistische/ marxistische Ideologien unter das Volk zu bringen. Es geht hier nicht um Randgruppen oder die Benachteiligung irgendwelcher Personen, sondern es geht um Macht und Kontrolle. Ueber dich und deinen Geldbeutel/ dein Verhalten und dein Denken. Nichts Anderes. Gleiches bei den aktuellen feministischen Bewegungen/ SJWs & Co. Alles fuer die Tonne. Gleicher Inhalt, andere dumme Zielgruppe.

Das Wort "Gleichstellung" ist uebrigens genau der Grund, warum man das boykottieren sollte. Wir haben in diesem Land im Grundgesetz die Gleichberechtigung. Gleichstellung ist unsozial und fuehrt zur Diskriminierung Einzelnder/ ganzer Gruppen.

Wer mir hier gerade wirklich Leid tut ist dein Kind. Die Propaganda und die Luegen haben hier ihre Wirkung gezeigt. Da werden noch viele Kinder daran zu knabbern haben.

Bleibt gesund!
Ich sag ja: Im Ergebnis hat die Ratio bei dem Thema Pause. Es kochen immer Emotionen hoch.
Hast du den Post überhaupt gelesen oder ist dir ab "Gendern" die Galle übergelaufen 😁
 

FfFCMAD

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Ich sag ja: Im Ergebnis hat die Ratio bei dem Thema Pause. Es kochen immer Emotionen hoch.
Hast du den Post überhaupt gelesen oder ist dir ab "Gendern" die Galle übergelaufen 😁
?

Noch ein Problem mit der Kommunikation ueber reinen Text: Das was ich geschrieben und gelesen habe habe ich rein sachlich aufgenommen. Und ich habe den gesamten Text gelesen.

Auch solltest du keine Aggression oder so in meinen Text hinein interpretieren. Denn die war beim Verfassen nicht gegeben. Es ist eine allgemeine Aussage zu dem Thema und die Reaktion zu einem der Schluesselwoerter, die in diesen Kreisen eben auch gerne als Kampfbegriff verwendet werden.

Aggressiv werde ich erst, wenn man mir diesen Stuss aufzwingt. (Zu Recht) Davon bist du weit entfernt denke ich :D
 

FfFCMAD

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Fangt doch beim Gendern mal auf der Straße an. Wenn eine 12 Jährige zu Ihrer Freunding Eh Alda sagt, wäre das doch mal ein wirklich sinnvoller Dialog. DAS stört sogar mich :D
Da waeren wir aber auch genau bei dem Kern des Problems angekommen. Leben - und- Leben lassen.

Der schneidet den Text ab :D
 

atlanx

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Gendern ist doch vollkommener Schwachsinn - hauptsache man kann vom Thema ablenken.

Genauso nützlich wie die Rechtschreibreform(-en).

Das Ergebnis ist das Gleiche: Der Eine versteht den Anderen nicht mehr. Ist das der Zweck von Sprache und Schrift...?
 

grimm

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Das Gegenteil ist der Fall: Sprache hilft, wenn sie präzise verwendet wird.
"In den Kitas fehlen Erzieher." Was ist gemeint? Mehr männliche Erzieher oder grundsätzlich mehr Personal?
"Es gibt zu wenige Hausärzte."

Ihr müsst auch unterscheiden zwischen * und der Nennung beider Geschlechter. Der * schließt auch die sog. LGBTQ+ Menschen ein, die sich noch auf ein Geschlecht festlegen wollen oder können.

Ich kann immer nicht glauben, wie krass die Abwehr hochgeht. Ist ja nur ein Wort-Anhängsel mehr.
 
G

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Ich kann immer nicht glauben, wie krass die Abwehr hochgeht. Ist ja nur ein Wort-Anhängsel mehr.
Es ist die grundsätzliche (und sehr menschliche) Einstellung, Änderungen erst mal abzulehnen. Beim einen Stärker beim anderen schwächer.

Wir Menschen sind da sehr unterschiedlich geprägt, zu einem guten Teil wohl tatsächlich auch genetisch. Der eine will alles auf den Kopf stellen, der andere ja nichts am Status-Quo rütteln.

Die Wahrheit liegt in der Mitte. Jeder, der sich am Rande dieses Spektrums bewegt, sorgt letztlich für Unruhe und Unfrieden - ist aber dennoch notwendig, denn die Extreme werden eben auch am besten gehört.

So lange man dabei im Rahmen der Vernunft und Anstand bleibt und versteht, dass die eigene Sichtweise immer subjektiv und nicht der Nabel der Welt ist, ist das auch alles ok. Leider sind diese Rahmenbedingungen nicht bei jedem gegeben...
 

grimm

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Und hier noch was Polemisches, ich bin da echt entspannt. Der Anteil der Nutzer*innen hier im Forum wird nicht allzu hoch sein ;)

Genderstern.png
 

RedF

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Igor Wallossek

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Liebe Anwesend*innen und Mitlesend*innen!

Wie schon meine ProfessX sinngemäß zu sagen pflege: Bevor man sich Spitzfindigkeiten wie das überkonsequente Durchgendern der deutschen Sprache auf die Fahnen schreibt, sollte man erst einmal generell korrekt schreiben lernen. Fehlerhafte Orthografie und zwangsprostituierte Grammatik sind gegenüber gebildeten Mensch:innen beleidigender als jedes nur erdenkliche Schimpfwort, weil es eben nicht im Affekt, sondern aus purer Gewohnheit geschieht.

Im Übrigen:
Hier würde sogar ich gendern, weil es einen Sinn ergäbe:
1617950372785.png

Da aber hat man es weggelassen, was ich auch nicht korrekt finde.
 
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FfFCMAD

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Liebe Anwesend*innen und Mitlesend*innen!

Wie schon meine ProfessX sinngemäß zu sagen pflege: Bevor man sich Spitzfindigkeiten wie das überkonsequente Durchgendern der deutschen Sprache auf die Fahnen schreibt, sollte man erst einmal generell korrekt schreiben lernen. Fehlerhafte Orthografie und zwangsprostituierte Grammatik sind gegenüber gebildeten Mensch:innen beleidigender als jedes nur erdenkliche Schimpfwort, weil es eben nicht im Affekt, sondern aus purer Gewohnheit geschieht.

Im Übrigen:
Hier würde sogar ich gendern, weil es einen Sinn ergäbe:
Anhang anzeigen 12296

Da aber hat man es weggelassen, was ich auch nicht korrekt finde.


Sehe ich relativ gelassen. Nicht jeder kann Deutsch bis ins Perfekte Schreiben und Sprechen. Und das ist auch gar nicht notwendig. (Ich kam spaetestens mit der neuen Falschschreibung durcheinander und habe dann regelrecht aufgegeben) Erst grobes Schlachten stoeßt unangenehm auf. Oder wenn solche Fehler dort auftauchen, wo man sie definitiv nicht haben moechte (Artikel/ Bewerbungen/ Vertraege etc.)

Was ich nicht gelassen sehe ist eine durch Ideologie bestimmte Vereinnahmung der Sprache, die mit Druck und teilweise Gewalt/ Machtmissbrauch immer weiter durch die Instanzen gedrueckt wird um so dann fest verankert vor unseren Fueßen zu landen. (Claudia Roth duerfte das aktuellste Beispiel fuer Machtmissbrauch in dieser Hinsicht sein).

Irgendwelche armen Hansel reden hier dann gerne von der natuerlichen Weiterentwicklung der Sprache. Was faktisch nicht der Realitaet entspricht. Und auch den Zustand unserer Bevoelkerung wider spiegelt. Unreflektiertes Schlucken des Abfalls der Mainstreammedien.
 
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Gelöschtes Mitglied 3446

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Irgendwelche armen Hansel reden hier dann gerne von der natuerlichen Weiterentwicklung der Sprache. Was faktisch nicht der Realitaet entspricht. Und auch den Zustand unserer Bevoelkerung wider spiegelt. Unreflektiertes Schlucken des Abfalls der Mainstreammedien.
Manche Menschen schaffen es nicht, ihre Ansichten ohne Aggression und Herabsetzung zu vermitteln. Das reflektiert stark auf diese Personen zurück.
 

grimm

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Auch hier bitte unterscheiden zwischen "natürlicher" Weiterentwicklung der Sprache und oktroyierter.
Mit einer Kürzelorgie wegen Zeichenbegrenzung (z. B. SMS / Twitter) hat komischerweise kaum jemand Probleme...
Und wegen Claudia Roth: Hier droht dann PASTOR.
Versuch doch bitte einfach mal das Thema Sprache ohne Ideologie zu behandeln. Ich hab das oben doch ganz sachlich dargelegt.
 

FfFCMAD

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Auch hier bitte unterscheiden zwischen "natürlicher" Weiterentwicklung der Sprache und oktroyierter.
Mit einer Kürzelorgie wegen Zeichenbegrenzung (z. B. SMS / Twitter) hat komischerweise kaum jemand Probleme...
Und wegen Claudia Roth: Hier droht dann PASTOR.
Versuch doch bitte einfach mal das Thema Sprache ohne Ideologie zu behandeln. Ich hab das oben doch ganz sachlich dargelegt.

Wir reden gerade beim Gendern ueber Ideologie. Gendern IST Ideologie. Und Claudia Roth war ein Beispiel, nicht der Anstoß einer politischen Diskussion.


Und nun bin ich raus, wird mir zu albern.
 
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grimm

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Was ist daran ideologisch 50% der Bevölkerung direkt anzusprechen statt sie "mitzumeinen"?
Ich ging bisher davon aus, dass das Anstand, Respekt und Höflichkeit gebieten.

Ihr werft auch permanent den Genderstern mit der korrekten Ansprache beider Geschlechter durcheinander. Von mir aus lasst den blöden Stern weg. Aber weibliche Mitbürger sollte man auch als solche ansprechen.
 
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