Intel Alder Lake: Gaming Performance Benchmarks – Warum ich in 720p erneut mit einer AMD Radeon RX 6900XT statt einer NVIDIA RTX A6000 messe

Redaktion

Artikel-Butler
Mitarbeiter
Mitglied seit
Aug 6, 2018
Beiträge
474
Punkte
1
Standort
Redaktion
Sicher, der Vollausbau des GA102 ist, vor allem übertaktet und gut gekühlt, ein gewaltiges Brett. Es ist eine Karte, die einer normalen GeForce RTX 3090 auch bei der Gaming-Performance in nichts nachsteht, dafür aber deutlich effizienter zu Werke geht. Doch für CPU-Tests im CPU-Bound (“Flaschenhals”) mit Auflösungen ab 1080p abwärts sind nicht nur der Chip...
Hier den ganzen Artikel lesen
 

Smartengine

Veteran
Mitglied seit
Jul 23, 2018
Beiträge
115
Punkte
44
Standort
vorm PC
Was mir sauer kommt ist die Folie von Intel.
Die haben die Messungen unter Win11 gemacht noch bevor der AMD Patch draussen war der die Latenzprobleme des Caches löste.
Da dann einen Vorsprung anzudeuten ist einfach.
Wie viel es in Real-Life sein wird, da freu ich mich schon auf die fachlichen Auswertungen von Igor :giggle:
 

Staarfury

Mitglied
Mitglied seit
Jul 12, 2021
Beiträge
63
Punkte
17
Irgendwie habe ich den Verdacht, dass Alder Lake beim Stromverbrauch nicht annähernd so schlecht dasteht, wie allgemein angenommen wird.

Aus Igors bisherigen Andeutungen lässt sich vermuten, dass der Gaming Vorsprung ja nicht allzu gross sein dürfte. Gleichzeitig scheint er dem Produkt nicht abgeneigt zu sein. Das lässt für mich eigentlich nur noch zwei Optionen. Sehr gute Multicore Leistung und/oder Effizienz.
 

ro///M3o

Veteran
Mitglied seit
Jul 23, 2018
Beiträge
230
Punkte
43
Standort
Swabian Alps
“WIntel“ 🤣🤣🤣👌🏼 genial!!! Aber mich nervt das auch tierisch. Steam, gib Gas Junge… Linux for Games!
 

LEIV

Urgestein
Mitglied seit
Aug 12, 2021
Beiträge
812
Punkte
43
Alter
31
Standort
Aschaffenburg
Irgendwie habe ich den Verdacht, dass Alder Lake beim Stromverbrauch nicht annähernd so schlecht dasteht, wie allgemein angenommen wird.

Aus Igors bisherigen Andeutungen lässt sich vermuten, dass der Gaming Vorsprung ja nicht allzu gross sein dürfte. Gleichzeitig scheint er dem Produkt nicht abgeneigt zu sein. Das lässt für mich eigentlich nur noch zwei Optionen. Sehr gute Multicore Leistung und/oder Effizienz.
Kann ich mir auch vorstellen, das die Effizienz im gaming Betrieb gut ist, aber in Anwendungen wo alle Kerne voll belastet werden sieht es wahrscheinlich nicht mehr so toll aus.
 

Igor Wallossek

Format©
Mitarbeiter
Mitglied seit
Jun 1, 2018
Beiträge
6.189
Punkte
114
Alter
57
Standort
Labor
Ich vestehe bis heute nicht, warum Intel das alles so aufs Gaming fokussiert. Das Marketing gehört eigentlich gebrainwasht. Geile CPU, falsche Zielgruppe. Mehr dann am Freitag. Donnerstag gibts Games. :D
 

Igor Wallossek

Format©
Mitarbeiter
Mitglied seit
Jun 1, 2018
Beiträge
6.189
Punkte
114
Alter
57
Standort
Labor
Ja, aber die sind doch nur ein Teil der Käufer, die Marge fällt woanders ab. Gamer ist doch keine Berufsgruppe. Das ist fast schon eine Sozialprognose :D
 

noir.

Mitglied
Mitglied seit
Aug 31, 2021
Beiträge
82
Punkte
17
Hm, hat Intel zB beim erscheinen des 9900KS nicht ganz entschieden festgestellt, das synthetische Benchmarks eh vollkommen irrelevant sind und nur die "Real World Performance" zählt? Irgendwie sind sie ja putzig, die Jungs. Aber die Vergangenheit hat ja gezeigt, das Intels Balkendiagramme öfter mal etwas künstlerische Freiheit beinhalten.

Ich bin da vollkommen schmerzlos, ich kauf das was mir am meisten Leistung fürs Geld bringt. Aber Intels Marketing ist schon seit Ankündigung der Ryzen 1000er Serie vollkommen lächerlich geworden.
 

RAZORLIGHT

Veteran
Mitglied seit
Okt 11, 2018
Beiträge
226
Punkte
43
Typischer Intel Move bzgl. Ryzen und den Benchmarkfolien.
Dass Denuvo mal wieder Ärger macht ist auch keine Überraschung den Dreck braucht keiner.
Es gibt sogar eine EU Studie die belegt, dass Raubmordkopiererrei bei Spielen sogar einen positiven Trend auf die Verkaufszahlen hat.
Auch wird ein Raubmordkopierer nicht automatisch zu einem Käufer, wenn das Spiel nicht "kostenlos" verfügbar ist.
Früher war der Anteil an "Piraten* natürlich deutlich größer, im Verhältnis zu allen Spielern, aber Gaming ist enorm gewachsen und die meisten wissen noch nicht mal was ein Crack ist, Casuals eben. Dementsprechend ist dieses Thema immer unwichtiger was die Verkaufszahlen angeht.

Naja ein leidiges Thema.

Immerhin nimmt sich Igor dem Thema "welche GPU für CPU Tests an" während der Großteil wieder mit Nvidia testen wird.
 

Waldmeista

Mitglied
Mitglied seit
Feb 21, 2019
Beiträge
11
Punkte
2
Bis inkl. des 9900KS der 127W TDP/PL1 und 159W PL2 hat, hat sich Intel ja an ihr selbstauferlegtes PL2=PL1x1,25 gehalten.
Danach kam die komplette Duldung für die Einfälle der Mainboardhersteller, mit wenigen Ausnahmen z.B. falls non-Z Bretter zu viel konnten.

Jetzt die Intelfolie mit diesem Hinweis, der für mit heißt: Default für unlocked 12th Gen ist PL1=PL2 ohne Zeiteinschränkung
Die Bewertung der unlocked 12th Gen Desktopprozessoren in der Standardkonfiguration wird die beste maximale Leistungsfähigkeit ermitteln.
https://www.igorslab.de/wp-content/uploads/2021/10/Intel-12th-Gen_Seite_27.jpg
der i7-K wird um 51W kastriert
der i5-K wird um 91W kastriert

Ich bin sehr gespannt welche PL2 aka MTP für wie lange Intel den non-K zugesteht ... wird wohl bis März dauern.

Kerne /Threads
Max Turbo
PL1
PL2
i9-12900K
8C+8c/24T​
5,2 GHz​
125 W​
241 W​
i9-11900K
8C/16T​
5,3 GHz​
125 W​
251 W​
i9-10900K
10C/20T​
5,3 GHz​
125 W​
250 W​
i9-10900
10C/20T​
5,2 GHz​
65 W​
224 W​
i9-9900KS
8C/16T​
5,0 GHz​
127 W​
159 W​
i9-9900K
8C/16T​
5,0 GHz​
95 W​
119 W​
i7-12700K
8C+4c/20T​
5,0 GHz​
125 W​
190 W​
i7-11700K
8C/16T​
5,0 GHz​
125 W​
251 W​
i7-10700K
8C/16T​
5,1 GHz​
125 W​
229 W​
i7-10700
8C/16T​
4,8 GHz​
65 W​
224 W​
i5-12600K
6C+4c/16T​
4,9 GHz​
125 W​
150 W​
i5-11600K
6C/12T​
4,9 GHz​
125 W​
251 W​
i5-10600K
6C/12T​
4,8 GHz​
125 W​
182 W​
i5-10600
6C/12T​
4,8 GHz​
65 W​
134 W​
i5-10500
6C/12T​
4,5 GHz​
65 W​
134 W​
i5-12400
6C/12T​
4,4 GHz​
65 W​
i5-11400
6C/12T​
4,4 GHz​
65 W​
154 W​
i5-10400
6C/12T​
4,3 GHz​
65 W​
134 W​
i3-10320
4C/8T​
4,6 GHz​
65 W​
90 W​
i3-10300
4C/8T​
4,4 GHz​
65 W​
90 W​
i3-10100
4C/8T​
4,3 GHz​
65 W​
90 W​
 

Igor Wallossek

Format©
Mitarbeiter
Mitglied seit
Jun 1, 2018
Beiträge
6.189
Punkte
114
Alter
57
Standort
Labor
Das Lustige ist ja, dass diese Marketingfolien den Whitepapers und Specs widersprechen. Natürlich kann man das machen, aber bitte nicht so :D
 

gedi

Mitglied
Mitglied seit
Aug 5, 2019
Beiträge
28
Punkte
3
Man kann es auch noch simpler formulieren: 720p, einfach weil man die CPU und eben nicht die GPU testen will.
Gut, aber ist das nicht praxisfremd? Ich finde die Percentile in 1440p und 4k interessanter. Wenn hier die min. Frames soweit steigen, dass wenigstens Gsync/Freesync immer greift .... Ich denke, dass sind Dinge, welche Anwender mit einer besseren Hardware interessieren würden.
 

Denniss

Urgestein
Mitglied seit
Nov 8, 2018
Beiträge
951
Punkte
62
in 720p giert die GPU nach Daten und hier muß eine CPU zeigen wie schnell sie diese leifern kann. Insofern ist das keinesfalls praxisfern wenn man die Leisungsfähigkeit einer CPU messen will.
Die min frames in höheren Auflösungen werden natürlich auch rangezogen aber die können auch durch die GPU beeinflusst sein
 

DrWandel

Mitglied
Mitglied seit
Jul 12, 2021
Beiträge
29
Punkte
12
Ja, aber die sind doch nur ein Teil der Käufer, die Marge fällt woanders ab. Gamer ist doch keine Berufsgruppe. Das ist fast schon eine Sozialprognose :D
Guter Punkt. Was sind denn die größten Märkte für CPUs? Das sind ganz oben die Server in den Rechenzentren großer Firmen, für Cloud, Webservices, numerische Berechnungen und vieles mehr; das läuft oft unter LINUX, und da werden viele Cores pro Server gebraucht; in dem Bereich ist AMD EPYC gut positioniert, aber Alder Lake und Ryzen haben da nichts verloren.

Da sind natürlich die Millionen von Office-PCs, aber viele Firmen setzen inzwischen auf Notebook-PCs, und auch da hat eine CPU die bis zu mehreren hundert Watt schluckt nichts verloren. Kleinere Firmen, man denke auch an mittelständische Unternehmen und Handwerkerbetriebe, brauchen zuverlässige und günstige PCs und keine CPU-Spitzenmodelle.

Was bleibt dann? Gaming und Enthusiasten, Video-Bearbeitung und so was in der Richtung. Wenn man sich ansieht wie viele Nutzer auf Steam aktiv sind und bei den neuesten MMORPGs, dann ist Gaming ein recht ordentlicher Markt. Spieler mit WQHD und UHD stecken da vermutlich oft im GPU-Limit, vor allem dann wenn sie eigentlich eine neue Grafikkarte bräuchten, aber beim aktuellen Preisniveau zögern, und da tut dann auch eine Mittelklasse-CPU, bei den meisten Spielen zumindest. E-Sport-Spieler, die gerne eine dreistellige FPS-Zahl bei FHD haben, profitieren vielleicht am ehesten von einer Top-CPU, so meine Vermutung.

Was gibt es denn sonst noch für große Absatzmärkte für CPUs?
 

Igor Wallossek

Format©
Mitarbeiter
Mitglied seit
Jun 1, 2018
Beiträge
6.189
Punkte
114
Alter
57
Standort
Labor
Ihr seht es immer aus der Sicht der Selberbauer und gut informierten, technik-affinen Leser, was natürlich legitim ist. Allerdings sollte man die Umsätz bei den SI und den großen Fertig-PC Anbietern (Dell u.a.) nicht unterschätzen, denn gerade dort werden echte Stückzahlen umgesetzt. Da sind Mindfactory & Co nur kleine Tröpfchen im Wind. Deutschland ist, auch was die Selberbauer betrifft, eine echte Ausnahme. So einen SI muss man allerdings schon anders überzeugen, denn da geht es am Ende nur um Stückzahlen, Margen und Absätze. Aktuell ist es allerdings so, dass sich die einfacheren Fertig-PCs vor allem über den Preis und die Datenträgerkapazität definieren, die teureren "Gaming"-PCs fast immer nur über die Grafikkarte und den RAM. Die Anzahl der Kerne bei den verbauten CPUs nicht zu vergessen. E-Sport ist im Wachsen, aber es ist noch lange kein Massenphänomen. Ich habe öfters Kontakt zur Branche und weiß auch, wo aktuell die Trends hingehen.

Intels Vorteil ist die integrierte Grafik, die es quasi für lau dazu gibt. In diesen Bereichen generiert man Umsätze, die auch durch die Homeoffice-Geschichten nicht so stark in Richtung Laptop gekippt sind, wie allgemein befürchtet. Denn produktiv an einem 15"- oder 17"-Display kann man auf Dauer nun mal nicht arbeiten. Und dann kommt die Content-Creation dazu, denn auch das funktioniert ja nicht nur über Grafikkarten.

Meine ganz private Meinung ist, dass CPUs wie ein 5950X oder 12900K eigentlich nur etwas für eine kleine Randgruppe sind. Enthusiasten, die so etwas einfach haben wollen oder glauben, ohne die Teile zu sterben. Ich zocke und arbeite hier im Büro noch an einem PC mit einem alten 9900K, was für mich als UHD-Gelegenheitszocker mehr als ausreicht, weil es ja eh die Grafikkarte richtet. Nachteile gibt es partiell, aber dafür gibts die Workstation mit dem Threadripper im "Gaming"-Table (an dem ich aber nie zocke). Aber da war so schön viel Platz für die Wakü, die bis zu 900 Watt wegschaffen muss. Den Rest verbuche ich unter Bequemlichkeit, Zufriedenheit und auch Nachhaltigkeit. Die CPU hat schon 3 SSDs überlebt, auch eine Erkenntnis. :D

Dieser Wahn, alles auf der letzten Rille fahren zu müssen, ist mittlerweile echt absurd. Da brüstet man sich bei einer Gaming-CPU mit Cinebench-Werten, die weder Gamer noch Creators in der Praxis jemals interessieren werden. Wozu dann eigentlich? Künstlich kontruierte Best-Cases, mehr nicht. Ich habe den 12900K sowohl mit PL1 auf 125 Watt als auch auf 241 Watt gebenchmarkt und festgestellt, dass das kleinere PL1 im Durchschnitt der Produktivanwendungen sogar höhere Werte lieferte. Klingt erst einmal paradox, ist es aber nicht, wenn man den Einsatz der E-Cores überwacht. So perfekt ist Intels Thread-Director nämlich auch nicht und es schwächelt meist dann, wenn man sich im Mittelfeld zwischen Full-Load oder Idle befindet und Applikationen verschiedene Load-Szenarien gleichzeitig generieren, z.B. Simulationsberechnung zusammen mit 3D-Realtime und dem Schreiben von Daten. Man kann sich nämlich auch zu Tode saufen. :D
 
Oben Unten