Grundlagenartikel Grundlagenartikel: Warum Gehäusetests so einfach scheinen und doch fast alle "falsch" sind - So geht es wirklich! | Aris baut

Igor Wallossek

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Auch wenn der Titel natürlich etwas martialisch und übertrieben klingen mag - es ist die bittere Realität, wenn man Gehäuse wirklich objektiv im thermischen und akustischen Bereich miteinander vergleichen möchte. Und nur darum geht es in diesem Artikel. Natürlich zählen subjektive Faktoren wie das Aussehen, die Fertigungsqualität und die Usability auch zum Inhalt eines guten Reviews und damit hat beides natürlich eine friedliche Koexistenz verdient. Nur muss man es dann auch so nennen. Hands-On und Usability auf der einen, die tatsächliche Kühlperformance, Geräuschemission und Dämpfung für einen ehrlichen Vergleich auf der anderen Seite. Im heutigen Gastbeitrag will ich einfach einmal die Sichtweise derer schildern, die es wirklich belastbar und objektiv machen möchten, ohne damit die Leistung derer zu schmälern, die ein Gehäuse aus Anwendersicht in den normalen Reviews vorstellen. Aber es geht hier um rechtssichere Bewertungen und auch Zertifizierungen...

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Martin Gut

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Kann man die dauernd wechselnden Bilder nicht ruhig stellen? Das ist echt mühsam beim Lesen. So, fertig gejammert.

Coole Tests, die ihr da macht. Das sagt wirklich etwas aus.

Als Aerodynamikinteressierter würde ich natürlich auch noch den Luftdurchsatz messen. Daraus würde ich ein Diagramm Luftdurchsatz-Lautstärke machen. Die Wärmeabgabe der Bauteile ist ja gegeben. Mit dem Luftdurchsatz kann man dann relativ einfach berechnen, wie viel sich die Luft erwärmen wird. Das ist zwar auch sehr schwierig, das halbwegs richtig zu messen, aber dafür bräuchte es keine so langen Testreihen um aussagekräftige Resultate zu bekommen.

Als Silentliebhaber würde ich auch gerne Tests bei minimaler Lüfterdrehzahl und den Bereich von 15 bis 20 dBA sehen. 25 dBA ist für mich zum Arbeiten schon über dem Erträglichen.

Dann kann man sich auch überlegen, ob es sinnvoll ist immer nur mit dem Standardlüftern zu testen. Wer es wirklich leise haben will, ersetzt die Lüfter. In dem Test wird aber das Gesammtsystem getestet. So sieht man vor allem, ob die Lüfter gut sind, aber nicht wie gut das Gehäuse.
 

Case39

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Danke für den Artikel. Dann bin ich mal über die Gehäusetests gespannt.
 

ActiveRage

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Erstmal möchte ich sagen, dass ich mich sehr auf die Testergabnisse für diverse Gehäuse freue, die endlich mal richtig gut vergleichbar sind!

Ich habe jedoch noch einige Fragen/Anregungen:

1.: Was ist mit der vom Netzteil emittierten Wärme? Diese wird hier gar nicht betrachtet, obwohl auch die Belüftung des Netzteils den Unterschied zwischen passivem und aktivem Kühlbetrieb und somit zusätzlichem Geräuschpegel ausmachen kann.

2.: Werdet ihr unterschiedliche Konfigurationen mit mehreren Festplatten im Gehäuse testen, die eben auch den Luftstrom beeinflussen?

3.: Der auf den Bildern gezeigte Aufbau berücksichtigt nicht den heute sehr beliebten Aufbau mit einer AiO-Wasserkühlung. Gibt es diesbezüglich Pläne? Als Anregung wäre auch hier noch anzumerken, dass die Radiatorplatzierung Unterschiede machen kann.

4.: Werden unterschiedliche Grafikkartenkühlungen berücksichtigt? Die 3080FE trägt ja beispielsweise auch zur Gehäuseentlüftung bei.

5.: Austausch der mitgelieferten Gehäuselüfter durch beispielsweise solche von Noctua. Dies würde natürlich zu zusätzlichen Kosten in der Anschaffung führen, aber so könnte am Ende ein günstiges Gehäuse mit teureren doch noch mithalten und trotz der Zuusatzinvestition immer noch ein besseres Preis-Leistungsverhältnis erreichen.

Wenn man die oben genannten Dinge auch noch berücksichtigt, wird der Test natürlich noch deutlich länger und umfangreicher, aber die Daten wären auch noch vollständiger. Mir ist bewusst, dass man alles bis auf die Spitze treiben kann, aber das wären dann tatsächlich noch einige Punkte, die mich interessieren würden.
 

Martin Gut

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Um nicht endlos verschiedene Aufbauten testen zu müssen, sollte man versuchen die einzelnen Teile einzeln sinnvoll zu testen und dann auch aussagekräftig bewerten. Über die Netzteile und Lüfter findet man eigentlich schon recht viele Informationen. Daher müsste man eigentlich vor allem das Gehäuse selbst (ohne Lüfter) auf seine Eigenschaften untersuchen. Wenn der ganze Testaufwand nur zeigt, welcher Hersteller bessere Lüfter verbaut hat, sagt das über das Gehäuse eigentlich nicht so viel. Dafür reichen die Angaben der Lüftertypen, die man meist problemlos findet.

Die zu untersuchenden Kriterien wären dann beispielsweise:
- mögliche Belüftung, Einlass, Auslassflächen für Lüfter
- Luftwiderstand der Luft Einführung und Staubfilter und dadurch Reduktion des Luftdurchsatzes
- Dämpfung von Körperschall durch unruhige Lüfter oder Festplatten -> Stabilität und Masse des Gehäuses, Klapperfreiheit
- Dämpfung von Luftschall im Gehäuse
- Möglichkeiten der Luftführung beispielsweise durch den Bodenkanal zur Grafikkarte.
- allfällige Probleme bei der Luftführung
 

ActiveRage

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@Martin Gut Ein Test ohne Lüfter ist aber nicht wirklich möglich, ohne das Gehäuse zur Trockensauna werden zu lassen. Hinzu kommt ja noch, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt ein Gehäuse zu designen, sodass es mit unterschiedlichen Lüftern besser oder schlechter klarkommt.

Festplattenpositionierung etc. kann den Luftstrom auch komplett ändern. Da reicht es dann nicht, dass man etwas über die Lüfter weiß, zumal ich im obigen Post noch gar nicht vom Unterschied gesprochen habe, ob die Grafikkarte normal oder aufrecht mittels Riserkabel positioniert ist.
Es gibt einfach unglaublich viele Parameter, die alle berücksichtigt werden wollen. Hinzu kommt, dass man auch nicht einfach festlegen kann, wie und wo die Lüfter positioniert werden, da auch das nur unterschiedlich möglich ist. Ein O11-Dynamic beispielsweise kann gar keine Frontlüfter aufnehmen und muss daher eine gesonderte Lüfterkonfiguration haben.
Ebenfalls stellt sich die Frage mit welcher Anzahl an Lüftern getestet wird. Vielleicht kann ein Gehäuse ja deutlich besser performen und leiser sein, wenn man alle möglichen Lüfterplätze bestückt und diese entsprechend langsam drehen lässt.
 

Casi030

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Klingt interessant, bis wann kann man wünsche äußern zum Testaufbau und was gemessen wird?
Werden Gehäuse mit und ohne den Unteren Schacht verwendet?
 

Capsaicin

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Oooh das klingt nach einem spannenden und ausgeklügelten Projekt! Freue mich auf die Ergebnisse!

1.: Was ist mit der vom Netzteil emittierten Wärme? Diese wird hier gar nicht betrachtet, obwohl auch die Belüftung des Netzteils den Unterschied zwischen passivem und aktivem Kühlbetrieb und somit zusätzlichem Geräuschpegel ausmachen kann.
Bei den meisten modernen Gehäusen ist, soweit ich weiß, das Netzteil nicht Teil des Gehäuseluftstroms, da die Luft von außen ins Netzteil gesogen wird und gleich wieder nach außen gepustet wird. Dürfte also mMn. wenig Einfluss auf die Performance eines Gehäuses haben.

Frage an die Redaktion: Wenn man sich ein neues Gehäuse kauft und es euch vorher zum Test zur Verfügung stellen will, wäre das möglich? (Wird bei mir voraussichtlich auf absehbare Zeit nicht der Fall sein, aber man weiß ja nie :) )
 

Llares

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Da habt ihr euch ja einige Gedanken gemacht. Mal ein paar von mir:
1. Wenn ein Geräuschemitter verwendet wird, müsste dazu die Info kommen, in welchem Bereich übliche Hardware liegt.
2. Was ist mit Körperschall und Resonanzen?
3. Eine wichtige Eigenschaft eines Gehäuses ist die Kühlleistung bezogen auf die Lautstärke. Wie wird also die Kühlleistung bei konstanter Lautstärke geben? Sind eure Wärmequellen Leistungs- oder Temperaturgesteuert?
 

Llares

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2.: Werdet ihr unterschiedliche Konfigurationen mit mehreren Festplatten im Gehäuse testen, die eben auch den Luftstrom beeinflussen?

3.: Der auf den Bildern gezeigte Aufbau berücksichtigt nicht den heute sehr beliebten Aufbau mit einer AiO-Wasserkühlung. Gibt es diesbezüglich Pläne? Als Anregung wäre auch hier noch anzumerken, dass die Radiatorplatzierung Unterschiede machen kann.

4.: Werden unterschiedliche Grafikkartenkühlungen berücksichtigt? Die 3080FE trägt ja beispielsweise auch zur Gehäuseentlüftung bei.

Halte ich nicht für relevant, um Gehäuse objektiv miteinander zu vergleichen, da diese Faktoren (Punkt 2/3) bei jedem Gehäuse andererseits sein können. Da ist keine Vergleichbarkeit mehr gegeben. Punkt 4 ist ein Test der GPU und sagt nichts über das Gehäuse aus.
 

Martin Gut

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Bei den meisten modernen Gehäusen ist, soweit ich weiß, das Netzteil nicht Teil des Gehäuseluftstroms, da die Luft von außen ins Netzteil gesogen wird und gleich wieder nach außen gepustet wird. Dürfte also mMn. wenig Einfluss auf die Performance eines Gehäuses haben.
Ja, so verbaut man das üblicherweise. Wenn man möchte, kann man die ATX-Netzteile aber auch um 180 Grad drehen, so dass sie Luft aus dem Gehäuse ansaugen. Dann unterstützt es die Luftzirkulation des Gehäuses ein wenig, dafür bekommt das Netzteil wärmere Luft aus dem Gehäuse. Die Abluft geht auf jeden Fall nach aussen.
 

ActiveRage

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@Llares Gerade Punkt 2 ist doch interessant, da Festplatten sehr häufig direkt hinter den vorderen Lüftern verbaut werden, bei anderen Gehäusen aber auch teilweise hinter dem Mainboard. Die Position direkt hinter den Lüftern beeinträchtigt den Luftstrom dabei deutlich stärker.
Punkt 3 mit der AiO-Wasserkühlung ist insofern relevant, als der Luftstrom anders gelenkt werden muss. Hinzu kommt, dass einige Gehäuse nur eine Installation des Radiators ermöglichen, bei der die vorgewärmte Luft ins Gehäuse gelangt und die Grafikkarte so auch wärmer wird. Während andere Gehäuse die Möglichkeit bieten den Radiator so zu montieren, dass die erwärmte Luft das Gehäuse direkt verlässt.

Bei Punkt 4 kann ich zustimmen, aber auch unterschiedliche Grafikkarten können in unterschiedlichen Gehäusen anders funktionieren. Wenn beispielsweise wenig Platz zur Seitenwand ist, weil es sich um ein sehr schmales Gehäuse handelt, dann sind Karten wie die 3080FE vermutlich besser, als Karten mit gewöhnlichen Kühllösungen, die die warme Luft immer wieder ansaugen.

Eventuell sollte man solche Dinge vor der Testreihe einmal exemplarisch untersuchen und kann wieder darauf verweisen. Bei der Gehäusewahl macht es aber einen Unterschied.
 

Igor Wallossek

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Aris arbeitet ja an einer Art Zertifizierung, das wird mit allen Details sicher sehr schwierig. Das mit den Festplatten hat er aber schon dabei.
 

goch

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Sehr interessanter Artikel! Es ist sehr schön, diese Detailverliebtheit und das technische Wissen dabei zu entdecken! Großes Lob!

Wenn ich es richtig Verstanden habe: Dieser extrem wissenschaftliche Angang zielt am Meisten darauf ab, einen möglichst standardisierten und reproduzierbaren Testparcours aufzubauen, um "faire" Bedingungen zu schaffen.

Eine generelle Frage, die sich mir stellt (vlt aber auch ein Verständnis-Problem): In wie weit kann man die Werte wirklich sinnvoll in einen Praxiszusammenhang stellen?

Es gibt so viel hunderte Faktoren die zusammenspielen, wie das Gehäuse genau nachher verwendet wird, dass ich mir das etwas schwer vorstellen kann.
 

Llares

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Kannst du nicht, aber das kannst du mit den bisherigen Tests auch nicht. Deswegen ist ein reproduzierbare Testaufbau für die Vergleichbarkeit so wichtig. Ein guter Test lässt sich überall auf der Welt reproduzieren.
 

goch

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Na klar, da bin ich ja bei dir!

Aber das ist ja genau mein Pubkt. Die Frage die ich mir stelle, was bringt dem Leser/Konsumenten das letzte Quäntchen an Reproduzierbarkeit?

Oder wären die Aufwände anders ggf. Besser investiert?

Ich bin sehr gespannt auf den ersten Test mit dieser Platform!
 

Capsaicin

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Die Reproduzierbarkeit bringt vor allem mal Vergleichbarkeit unter den getesteten Gehäusen.
Bei einem kühltechnisch oder lautstärketechnisch schlecht performenden Gehäuse ist es egal, ob noch eine HDD drin ist oder nicht, es wird als schlecht im Vergleich erkennbar sein. Ich glaube nicht, dass solche Details so wichtig sind.
Interessant wird's mMn, wie mit den Gehäuselüftern umgegangen wird. Bleiben die stock, oder sinnvoll(er) angeordnet, oder sinnvoll aufgestockt, oder maximal bestückt, oder durch immer gleiche und gleich viele Lüfter ersetzt?
 

garfield36

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Na das artet ja schon in eine wissenschaftliche Arbeit aus. Auf die Gehäusetests bin ich schon gespannt.

Als Laie habe ich für mich persönlich die Kriterien festgelegt, die für meinen Bedarf wichtig sind. Was mich bei vielen Tests stört sind Temperaturdiferenzen die als Delta angegeben werde. Das sagt für mich recht wenig aus. Ich muss ja dann wissen worauf diese Angabe Bezug nimmt. Wenn Temperaturen in °C angegeben werden, und dazu noch die Raumtemperatur ist das für mich weit übersichtlicher und aussagekräftiger.

Wichtig ist für mich in erster Linie die Auswahl der zu verbauenden Komponenten. Diese sollten möglichst leise arbeiten, und da gibt es genügend die auch im oberen Leistungsbereich zu finden sind. Ich verzichte auch auf herkömmliche Festplatten im Gehäuse und baue nur SSDs ein. Damit fällt schon mal eine Geräuschquelle weg.

Die Auswahl der Lüfter ist natürlich ein weiterer wichtiger Aspekt. Die besten sind meiner Meinung nach bei be quiet!, Noctua, Noiesblocker und Arctic zu finden. Hier möchte ich besonders Arctic hervorheben, da diese von Lautheit und Leistung her mit den vorgenannten mithalten können. Dabei sind sie aber preislich wesentlich günstiger, und eine absolute Empfehlung wert.

Ich bin seit kurzer Zeit auch ein Fan von AiOs, verwende eine für die CPU. Hier ist eine leise Pumpe wie sie Arctic und Alphacoll verwenden von Vorteil. Zur Zeit benutze ich eine Alphacool, habe deren Lüfter aber durch Arctic-Modelle ersetzt. Für einen Ryzen 3900X ist die Lösung sehr gut.

Qualitativ gute Netzteile mit leisen Lüfter kenne ich vor allem von be quiet! und Seasonic. Seasonich hat auch passiv gekühlte bis 700W.
Ich bin wie Igor und auch etliche andere Tester der Meinung, dass man gerade beim Netzteil auf keinen Fall sparen sollte.

Bei Grafikkarten bin ich nach wie vor eher ein Anhänger der Luftkühlung. Wie MSI ja bei der Suprim-Reihe und bei den Gaming X Trio bewiesen hat, ist eine relativ leise und dennoch leistungsstarke Kühlung möglich. Vor allem die Gaming X Trio gefallen mir sehr gut, sie sind auch ein klein wenig billiger als die Suprim X.

Wenn man also bei der Auswahl der Komponenten sorgfältig vorgeht, kann man sich auch ein etwas luftigeres Gehäuse zulegen.
Hier gefallen mir vor allem Lancool II und Pure Base 500DX sehr gut.

Das Lancool II ist etwas höher, was den Einbau eines Radiators im Deckel etwas leichter macht. Leider kann man den Staubfilter nur nach hinten herausziehen.



Beim 500DX schätze ich, dass der Staubfilter im Boden nach vorne heraus gezogen werden kann. Das erspart die Krabbelei unter dem Schreibtisch. Auch wenn es auf dem Tisch steht, ist die Entfernung des Filters etwas umständlich. Der Einbau eines Radiators ist eher in der Front zu empfehlen, im Deckel wird es etwas eng.
Wie ich an anderer Stelle schilderte, kann man das Frontcover nur mit brachialer Gewalt abnehmen. Mit einem 9mm-Bohrer kann man die Befestigungslöcher erweitern und dieses Prblem beheben.




Wer ein geschlossenes Gehäuse bevorzugt ist bei Fractal gut aufgehoben. Die Reihe Define 7 finde ich ganz gut gelungen. Hier läßt sich der Bodenfilter ebenfalls nach vorne rausnehmen. Es gibt auswechselbare Deckelabdeckungen, und das Case hat auch noch einen Einschub für ein 5,25" Laufwerk. Beim XL kann man sogar zwei einbauen. Der Anschlag der Tür kann entweder nach rechts oder nach links erfolgen.


Das ideale Gehäuse - zumindest für meine Zwecke - habe ich noch nicht entdeckt. Aber die erwähnten gefallen mir persönlich schon sehr gut.
 
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