Es wird immer besser – Scythe Kaze Flex 120 ARGB Gehäuselüfter bis 1800 RPM, viel Druck, extremen Durst und erstaunlich wenig Krach

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Ich bin immer wieder erstaunt, wie viel sich in der letzten Zeit auf dem Gebiet der Gehäuse-Lüfter getan hat und tut. Mit den Scythe Kaze Flex 120 ARGB schickt man nunmahe auch hierzulande einen beleuchteten Boliden ins Rennen, der nachdrückund bestimmt, jedoch nicht zu laut auftreten soll. Dass er der Abwärme auch noch schön bunt...
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Kabelbinder

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Uiii, was hab ich da losgetreten? Das Thema nimmt ja fast schon emtionale Züge an :D

Die Lüfter werden vor denn Kanal gespannt. Das bedeutet die Luft muss zum Ende hin 1m weg überbrücken durch die Reibung ist da schon verlust zu messen.
Grundsätzlich richtiger Gedanke. Allerdings: Was, wenn einige Hersteller selbst so messen? Dann wären Ergebnisse bei manchen Modellen durchaus vergleichbar, so lange das Meter keinen riesigen Offset einschleust.

Ob das in der Form die Praxis widerspiegelt, sei natürlich dahingestellt. Ein Computergehäuse besteht schließlichselten nicht aus einer 1m langen Röhre. Eure Box trifft es da schon eher.

Dazu kommt daß son Rohr eine ganz ekelhafte Resonanz abgibt.
Auch das stimmt. Bei einem Meter Länge geht die Grundfrequenz unter 200 Hz richtig ab. Mir ist aber auch nicht bekannt, dass jemand unter diesen Umständen schon mal ernsthaft (mit dem Anspruch von Objektivität) versucht hat, Pegel oder Aufnahmen einzufangen.

Was die Gitter dort machen erschließt sich mir noch nicht so ganz.
Sieht vielleicht ganz nett aus? :D

Die dBa auf der Verpackung kann man eh komplett vergessen.
A-bewertete Schalldruckangaben kann man - wenn es nach mir geht - auch unter kontrollierten und transparenten Testbedingungen vergessen.
Die Herleitung von Sinustönen sowie die pauschale Mittelung über RMS ist meines Erachtens völlig unzureichend, wenn man das menschliche Hören halbwegs seriös abbilden möchte. Das Mindeste wäre ITU-R 468 oder wenigstens M-Weighting, wenn man schon auf RMS besteht.

Auf die Gefahr hin, noch einmal Korinthen zu kacken:
"Schallarm" wäre denke ich die bessere Bezeichnung. 😁

Wobei ich davon ausgehe, dass er gar nicht weniger messen kann
Das ist gut möglich. Wobei euer Voltcraft - um das der generellen Fairness halber mal in den Raum zu stellen - auch nicht unbedingt das Ende der Fahnenstange ist. +/- 1,4 dB Toleranz, hinreichende Empfindlichkeit bis lediglich 8 kHz, 30 dB als unteres Limit der Dynamik ...
Das kann dann auch die "Kalibrierung" auf den relativen Normpegel leider nicht mehr richten. Wenn man nach den technischen Gesichtspunkten geht, dann ist das gleichermaßen nicht mehr als ein grobes Schätzeisen.

So viel Aufwand wir in unsere Unterfangen auch stecken mögen - letztlich müssen wir anerkennen, dass wir mit unserem normalsterblichen Equipment in der unteren Hälfte des Drehzahlenbereichs sehr schnell in einen Bereich geraten, in dem die analogen Sensoren nicht mehr hinreichend sensibel sind und der Hersteller keinerlei Garantie geben kann, das dort noch sinnvolle Daten erhoben werden können. Sowohl bei der Messung des Schalls, als auch beim Druck und Durchsatz. Das heißt nicht, dass die ausgelesenen Werte am Ende durch die Bank völlig falsch sein müssen. Ist aber schon irgendwo fragwürdig, wenn man ein Messgerät mit bspw. 30 dB Eigenrauschen verwendet, in der Praxis aber teils deutlich niedrigere Werte angezeigt bekommt. ;)

Ich denke, wir sollten vorsichtig sein, wenn wir von so etwas wie "Referenz" sprechen. Dafür fehlt uns schlichtweg allen die finanzielle Kragenweite.
 
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Pascal Mouchel

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@Kabelbinder
Ach garnicht emotional ist einfach eine gute Diskussion.
Aber wie kommst du auf das Voltkraft? Das Voltkraft das in der Kammer verbaut ist ist rein zur Plausibilität um die Hauptmessung zu Prüfen.

Wir messen rein mit dem Beyerdynamic und Smart 7 die dba. Zum Voltkraft ist das gar kein Vergleich da liegen Welten dazwischen.

Bezüglich Hersteller die so messen weiß ich das zum Glück keiner so die Lüfter misst also mir wäre jetzt keiner bekannt.

Was die dBa angeht hab ich schon ein Interessantes Video gesehen z.b von Blacknoise die Mal eine Führung gegeben haben und wie die messen dort haben die so eine Riesen Kammer die so Brutal gedämmt ist das wenn man reingeht ein ganz beklemmendes Gefühl bekommt weil es so extrem Gedämmt ist.

Kann ich übrigens empfehlen das Video auf YT.
 

Igor Wallossek

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Das Voltcraft ermöglicht doch nur die Plausibilitätstests. Wir nutzen ein Class 2 Mikrofon von Beyerdynamic (15 mV/Pa), das zudem noch einmal extra kalibriert wurde an einem rauscharmen Interface. Die Auswertung läuft mit Smaart 7. Das Investment liegt hier im mittleren 4-stelligen Bereich, also noch sehr weit unten. Aber auch ein Testo kann was, wenn es aufwändig kalibriert wurde. :)

Der Sinn des Aufbaus und des Aufwands bestand darin, sich einem semi-professionellen Niveau anzunähern und mal den Schritt über die ganzen einfachen Reviews zu schaffen. Ich kann die Daten ja z.B. auch mit denen von Power Logic vergleichen, die nutzen 6-stelliges Equipment. Auf die maximal 2-3% Abweichung muss man jetzt wirklich nicht mit dem Finger zeigen. Irgendwann verliert man sich nämlich auch schnell in den sinnlosen Nachkommastellen, die kaum noch Relevanz besitzen.

@Kabelbinder:
Wir bieten Transparenz und stellen auch das Equipment ausführlich vor. Wie Du da auf 30 dB Eigenrauschen kommst, ist mir schon schleierhaft. Lies doch bitte noch einmal die Seite 2, da ist eigentlich (fast) alles beschrieben. :)
 

Igor Wallossek

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Sowas nennt sich normalerweise semi-anechoic chamber, ich habe hier ja selbst einen recht guten Raum im Raum. Allerdings gibt es quasi schalltote Räume durchaus (zumindest etwas angenähert). Ich war mal bei Edifier in der Pyramide, da fällt man glatt um, wenn die die Berieselung plötzlich ausschalten. Gleichgewicht gleich null. :D
 

Pascal Mouchel

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Sowas nennt sich normalerweise semi-anechoic chamber, ich habe hier ja selbst einen recht guten Raum im Raum. Allerdings gibt es quasi schalltote Räume durchaus (zumindest etwas angenähert). Ich war mal bei Edifier in der Pyramide, da fällt man glatt um, wenn die die Berieselung plötzlich ausschalten. Gleichgewicht gleich null. :D
Kann mir das sehr beklemmend vorstellen so eine Kammer.
 

RedF

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Ich war als Kind mal in so einem Schalltoten Raum im Hessischen Rundfunk.
Das war schon sehr seltsam, war aber nicht lange drinne.
 

Kabelbinder

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@Igor Wallossek @Pascal Mouchel
My bad! :poop:
Ich bin fälschlicherweise davon ausgegangen, dass ihr die Schalldruckwerte vom Voltcraft ableitet. Wenn das nur dem Plausibilitätscheck dient, dann ist das natürlich in Ordnung.
Das Eigenrauschen des MM1 liegt bei grob 26 db(A). Das ist für ein Messmikro dieser Preisklasse okay. Liegt ja auch schon nahe der Grenze eures Raumpegels. Erstaunlich, dass da teilweise sogar Werte wie etwa 24,8 dB-A zustandekommen. Dürfte wohl der Tatsache zu verdanken sein, dass das besagte Modell (NF-A14 FLX) recht tief abgestimmt ist und daher generell gut im A-Weighting wegkommt.

Apropos: Ich weiß, dass A-Weighting (leider) sehr etabliert ist. Wollt ihr für die Zukunft aber nicht vielleicht doch noch mal darüber nachdenken, nach der CCIR-Kurve zu messen? 😅
Ich denke, dass gerade bei Lüftern, die ja breitbandige Rauschquellen sind, eine von Sinustönen hergeleitete Kurve nicht all zu gut funktioniert. Die meisten Nutzer finden hohe Störquellen denke ich unangenehmer als tieftönige. Dahingehend könnte die CCIR/ITU-R Kurve das menschliche Empfinden bei dynamischen Geräuschquellen besser abbilden.

Auf die maximal 2-3% Abweichung muss man jetzt wirklich nicht mit dem Finger zeigen. Irgendwann verliert man sich nämlich auch schnell in den sinnlosen Nachkommastellen, die kaum noch Relevanz besitzen.
Das kommt immer auf die Skalierung der Werte und letztlich auf die Auflösung der Betrachtung an. Gerade bei Lüfter-Tests geht es ja nicht selten um Nuancen. +/- 0,2 m/s können auf d = 14 cm (rund) gerechnet schon um die +/- 10 m³/h ausmachen, wenn ich mich gerade nicht irre. Das ist in den Größenordnungen gar nicht mal wenig. So lange diese Fehlerquote linear ausfällt und über die Zeit nicht driftet, ist ja alles okay. Ist nur schwer zu garantieren. Deswegen hin und wieder vielleicht mal eine Kontrollmessung gegen die Referenz machen.
 

Pascal Mouchel

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@Igor Wallossek @Pascal Mouchel
My bad! :poop:
Ich bin fälschlicherweise davon ausgegangen, dass ihr die Schalldruckwerte vom Voltcraft ableitet. Wenn das nur dem Plausibilitätscheck dient, dann ist das natürlich in Ordnung.
Das Eigenrauschen des MM1 liegt bei grob 26 db(A). Das ist für ein Messmikro dieser Preisklasse okay. Liegt ja auch schon nahe der Grenze eures Raumpegels. Erstaunlich, dass da teilweise sogar Werte wie etwa 24,8 dB-A zustandekommen. Dürfte wohl der Tatsache zu verdanken sein, dass das besagte Modell (NF-A14 FLX) recht tief abgestimmt ist und daher generell gut im A-Weighting wegkommt.

Apropos: Ich weiß, dass A-Weighting (leider) sehr etabliert ist. Wollt ihr für die Zukunft aber nicht vielleicht doch noch mal darüber nachdenken, nach der CCIR-Kurve zu messen? 😅
Ich denke, dass gerade bei Lüftern, die ja breitbandige Rauschquellen sind, eine von Sinustönen hergeleitete Kurve nicht all zu gut funktioniert. Die meisten Nutzer finden hohe Störquellen denke ich unangenehmer als tieftönige. Dahingehend könnte die CCIR/ITU-R Kurve das menschliche Empfinden bei dynamischen Geräuschquellen besser abbilden.
Ich sag mal so um das jetzt ganz perfekt zu machen müsste man in Sone messen was aber auch wieder Zweischneidiges Schwert ist.
Dazu kommt das solche Geräte jenseits von gut und böse kosten.

Ich denke auch das die Messungen wie wir sie machen auch mit denn Angaben dem Leser einfacher fällt es zu verstehen. Würde man jetzt das so verwenden wie du es sagst, Was sicherlich gut ist, geht das ganze wieder zu sehr in die Tiefe und so manchem Leser steht dann ein Fragezeichen über dem Kopf.

Auch mir würde es so gehen daher wollen wir das so verständlich wie möglich lassen das auch der Schüler aus der Klasse 5 das versteht und etwas lernt. Manchmal ist zu viel Information wieder der falsche weg.
 

Igor Wallossek

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@pascal: Sone nach Zwicker ist ebenfalls Käse, da es auch eine bewertete Kurve ist und alles deutlich unter einem Sone ins Fabelreich abdriftet. Sone kommt aus der Bauphysik und wird m.E. komplett überbewertet. Es wird aber gern genommen, weil es kaum günstige Geräte gibt, mit denen ein Dulli so etwas mal nachprüfen oder selbst messen könnte. Sagte mir ein Akustik-Profi und lachte dann ziemlich lange. :D

Das Eigenrauschen des MM1 liegt bei grob 26 db(A)
Der Äquivalentschalldruckpegel (nicht das Eigenrauschen) wird eigentlich in dBspl angegeben, nicht in dBA. Beyerdynamik rechnet hier etwas sportlich die dB in dB(A) um, was ich persönlich schon etwas strange finde, aber egal. Der Wert aus den Specs ist ein garantierter Grenzwert, also Worst Case und liegt in der Praxis, je nach Kapsel, auch schon mal deutlich niedriger. Das lässt sich übrigens auch mit Smaart und Arta ganz gut checken.

2% von 50 CFM sind exakt 1 CFM, also bitte... Wer es mit einer Röhre schafft, das zu unterbieten oder zumindest gleichzuziehen, der darf gern den ersten Stein werfen. Unsere Messwerte lagen teilweise mit denen von Black Noise aus derem Testlabor auf dem gleichen Ganzzahlwert. Und Nachkommastellen sind auch schon wetterabhängig, vor allem beim Druck. :D
 

Kabelbinder

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@Pascal Mouchel
In wie fern fällt es dem Leser leichter, die Lautheit bzw. Lautstärke zu bewerten, wenn sie A-bewertet angegeben wird?
Wie viele Leser haben wohl das technische Verständnis, wie diese Bewertung konkret vollzogen wird und welche praktische Bedeutung es für die numerischen Vergleiche hat?
In der Praxis geht es doch eigentlich nur darum, aus einem komplexen Sachverhalt eine möglichst schnell fassbare Vergleichsskala zu formen. Ob darüber nun dB(A) oder dB(Kirschkuchen) steht, spielt für den gemeinen Leser doch eigentlich keine große Rolle, so lange klar ist, in welche Richtung der Balken gehen muss. Oder sehe ich das falsch? :D

dB(A) wird herkömmlicherweise herangezogen, weil es eine auf dem Markt etablierte Methode ist, die im Gegensatz zu bspw. CCIR niedrigere Werte ausgibt und dementsprechend besser im Datenblatt dasteht. In so fern also auch eine marketingstrategische Angabe.

In der Sache fände ich es sinnvoller, wenn eine Bewertungskurve angewendet wird, die möglichst nah an der natürlichen Wahrnehmung solcher Signale liegt. Und bei breitbandigem Rauschen (was Lüfter nunmal verursachen) ist das deutlich eher die CCIR / ITU-R 468 als die herkömmliche A-Kurve, die lediglich auf reinen Sinustönen basiert.

@Igor Wallossek
Sone ist in der Theorie gar nicht mal so schlecht. Die Idee, die pegelabhängige Empfindlichkeit des menschlichen Gehörs mit abzubilden, ist bei den in der Anwendungspraxis zum Teil doch arg variierenden Pegeln durchaus sinnig. Die Tatsache, dass die Dopplung/Halbierung unterhalb von 40 dB bzw. Phon in der Auflösung der Werte nicht mehr linear skaliert wird, macht die ganze Betrachtung allerdings etwas abstrakt. Umständlich wird es spätestens dann, wenn die sowohl pegel- als auch frequenzabhängigen Maskierungseffekte hinzukommen, die rechnerisch irgendwie kompensiert werden müssen. Unnötigerweise auch wieder eine Begleiterscheinung davon, dass man die Kurven nicht direkt über randomisierte Rauschsignale, sondern wieder nur reine Sinustöne ermittelt hat!

Also ich bin ja generell kein Freund davon, die Bewertung komplexer Signale in das enge numerische Korsett einer simplen Schalldruckangabe zu quetschen und dies dann als Grundstein für den Leistungsvergleich zu legen. Aber wenn man es schon macht, dann sollte man wenigstens eine Variante wählen, die möglichst nah an der menschlichen Wahrnehmung entsprechender Signale liegt.
Der Aufwand der Umsetzung ist sogar ziemlich gering. Man muss einfach nur die Korrekturdaten als Tabelle hinterlegen. Selbst, wenn man es (entgegen der Norm) erst mal nur auf RMS anwendet, ist das schon ein Mehrwert.

Der Äquivalentschalldruckpegel (nicht das Eigenrauschen) wird eigentlich in dBspl angegeben, nicht in dBA.
Die Begriffe Äquivalentschalldruckpegel und Eigenrauschen sind praktisch deckungsgleich (so wird es auch von Beyer angegeben). Die Angaben in dB(A) sind vollkommen üblich, weil sich damit wie gesagt marketingwirksamere Werte abdrucken lassen. Auch hier wird die CCIR-Bewertung gerne gemieden, um die Zahlen klein halten zu können.
Beyer garantiert mindestens 37 dB, unbewertet. Das lässt sich aus der SNR ableiten, die witzigerweise unbewertet angegeben wird.

PS: Falls ihr mal Bastellaune verspüren solltet:
Kostet keine vier Euro die Kapsel und kommt mit gerade mal 14 dB(A) Eigenrauschen. Ist ein bewährtes Design, das sich auch super für Messmikrofone einsetzten lässt.
Nächster Flaschenhals wäre dann eure Box. Heißt: Mehr luftdichtes MDF. Da wird sich der Pascal sicher freuen. :D

Das lässt sich übrigens auch mit Smaart und Arta ganz gut checken.
Und, was kam raus? :)

2% von 50 CFM sind exakt 1 CFM, also bitte...
Wieso 2% auf CFM? Ich finde bei Testo gerade nur die die Angaben für m/s, die eine Toleranz von +/- 0,2 m/s zuzüglich 2% des effektiven Messwertes ausweist. Die daraus folgenden Abweichungen sind durchaus erwähnenswert, wenn man sich die Größenordnungen vor Augen hält, in denen wir hier vergleichen.

---

Verzeiht mir im übrigen den inneren Monk, der hier euren Thread schon wieder so torpediert. Aber die messtechnischen Grundlagen lassen mich nie so ganz los, wenn ich sehe, wie unterschiedlich die Werte auf unterschiedlichen Plattformen teilweise sind. Ist ja durchaus relevant, solchen Dingen auch auf den Zahn zu fühlen, wo sich die meisten Leser nicht selten blind auf die jeweilige Redaktion verlassen.

Euer Setup steht da momentan zweifelsohne an der Spitze, weil sich sonst kaum jemand derart tiefgehend mit der Materie auseinandersetzt. Aber das muss ja nicht heißen, dass das nicht noch Luft nach oben ist. :D
 
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2Chevaux

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[...]

Das mit dem Gitter versteh ich nicht ganz unsere Waben sind für die Gleichrichtung gedacht um denn Luftstrom zu Lenken auf das Messgerät.

Was die Gitter dort machen erschließt sich mir noch nicht so ganz.

Die Gitter dürften dazu dienen, das Geschwindigkeitsprofil über den Rohrdurchmesser zu glätten, was der Messgenauigkeit zugute kommt, da die Strömungsvolumina über den gesamten Kanaldurchmesser indirekt aus einer einzigen, zentralen Messung errechnet werden.

Hinzu kommt, daß Flügelanemometer meiner Erinnerung nach tendenziell Schwierigkeiten mit turbulenten oder pulsierenden Strömungen haben, insbesondere mehrere Gitter können sich meines Wissens dazu eignen, turbulente, womöglich pulsierende Strömungen zu beruhigen und (auf kürzerer Strecke) in eine laminare(-re) Strömung umzuwandeln.

Sowas gibt's bspw. zu diesen Zwecken öfter mal vor Luftmassensensoren im KFZ, aber auch etwa in Windkanälen.
 
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goch

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@Kabelbinder

Dann muss man sich aber auch fragen, wieviel Mehraufwand/Kosten die nächsten, kleinen prozentualen Zuwächse kosten.
Das muss man dann abwägen, dass diese Zeit nicht dafür verwendet werden, weitere Lüfter zu testen und dass dann die Vergleichbarkeit zu den bisherigen Tests auch hin ist.

Ich finde, @Igor Wallossek und @Pascal Mouchel sind hier schon sehr weit oben auf der Leiter, für mich vollkommen ausreichend und mit einem guten Kompromiss.

Es wird immer nur ein Kompromiss sein, weil irgendwie vermeintlich besser (oder anders) geht es immer
 

Pascal Mouchel

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Die Gitter dürften dazu dienen, das Geschwindigkeitsprofil über den Rohrdurchmesser zu glätten, was der Messgenauigkeit zugute kommt, da die Strömungsvolumina über den gesamten Kanaldurchmesser indirekt aus einer einzigen, zentralen Messung errechnet werden.

Hinzu kommt, daß Flügelanemometer meiner Erinnerung nach tendenziell Schwierigkeiten mit turbulenten oder pulsierenden Strömungen haben, insbesondere mehrere Gitter können sich meines Wissens dazu eignen, turbulente, womöglich pulsierende Strömungen zu beruhigen und (auf kürzerer Strecke) in eine laminare(-re) Strömung umzuwandeln.

Sowas gibt's bspw. zu diesen Zwecken öfter mal vor Luftmassensensoren im KFZ, aber auch etwa in Windkanälen.
stimmt im Luftmassenmesser im KFZ ist sowas auch drin. Danke
 

Pascal Mouchel

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Wieso 2% auf CFM? Ich finde bei Testo gerade nur die die Angaben für m/s, die eine Toleranz von +/- 0,2 m/s zuzüglich 2% des effektiven Messwertes ausweist. Die daraus folgenden Abweichungen sind durchaus erwähnenswert, wenn man sich die Größenordnungen vor Augen hält, in denen wir hier vergleichen.
nur m/s ? das ist komisch alle angaben bekomm ich in m3/h raus also ich muss nichts umrechnen.


Zitat: Verzeiht mir im übrigen den inneren Monk, der hier euren Thread schon wieder so torpediert. Aber die messtechnischen Grundlagen lassen mich nie so ganz los, wenn ich sehe, wie unterschiedlich die Werte auf unterschiedlichen Plattformen teilweise sind. Ist ja durchaus relevant, solchen Dingen auch auf den Zahn zu fühlen, wo sich die meisten Leser nicht selten blind auf die jeweilige Redaktion verlassen.

Euer Setup steht da momentan zweifelsohne an der Spitze, weil sich sonst kaum jemand derart tiefgehend mit der Materie auseinandersetzt. Aber das muss ja nicht heißen, dass das nicht noch Luft nach oben ist. :D

Das ist absolut kein Problem es ist ja gute Kritik und wir wollen uns ja ein Alleinstellungsmerkmal schaffen da es ja keinen gibt der so in die Tiefe das mal testet wie wir. Potential nach oben ist immer da daher Optimieren wir immer mehr alleine die Sache mit dem Trichter zur Druck Messung hat wieder etwas gebracht.

Es ist aber schön zu hören das wir mit unserem Test weit oben stehen das bestätigt uns ja auch die Hersteller sind von unserem Test sehr angetan. Wobei es auch welche gibt die Angst haben da wir gnadenlos testen und vielleicht etwas aufdecken. Aber so ist eben ein Ehrlicher Test. Umso mehr bin ich geschockt das es gewisse Youtuber, Kollegen von anderen Plattformen gibt die manche Lüfter anpreisen die nichts taugen.
 
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Pascal Mouchel

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@Kabelbinder

Dann muss man sich aber auch fragen, wieviel Mehraufwand/Kosten die nächsten, kleinen prozentualen Zuwächse kosten.
Das muss man dann abwägen, dass diese Zeit nicht dafür verwendet werden, weitere Lüfter zu testen und dass dann die Vergleichbarkeit zu den bisherigen Tests auch hin ist.

Ich finde, @Igor Wallossek und @Pascal Mouchel sind hier schon sehr weit oben auf der Leiter, für mich vollkommen ausreichend und mit einem guten Kompromiss.

Es wird immer nur ein Kompromiss sein, weil irgendwie vermeintlich besser (oder anders) geht es immer
vielen Dank und ich bin momentan schon dran alle getesteten Lüfter und Reviews zu bearbeiten das wir dort auch die Kurven bekommen. wenn ihr euch denn ersten Lüfter Test anschaut bis jetzt seht ihr das wir immer mehr machen und Optimieren. Es ist ein wachsender Prozess von Rev zu Rev
 

Kabelbinder

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Dann muss man sich aber auch fragen, wieviel Mehraufwand/Kosten die nächsten, kleinen prozentualen Zuwächse kosten.
Formal wäre der Wechsel der Kompensationskurve ziemlich schnell gemacht. Die Frage ist nur, ob die bisherigen Werte als Rohdaten (Soundfiles) behalten oder nur live abgelesen wurden. Dementsprechend müsste man rückwirkend u.U. neu messen. Oder man behält es einfach als Option für die Zukunft. IgorsLab könnte damit so ziemlich die erste Seite sein, die halbwegs sinnvolle Schalldruckangaben macht. Ist ja auch irgendwo ein Alleinstellungsmerkmal. :)

nur m/s ? das ist komisch alle angaben bekomm ich in m3/h raus also ich muss nichts umrechnen.
Die ausgegebenen Werte in m³/h ergeben sich durch die Multiplikation der eingestellten Strömungsfläche * Strömungsgeschwindigkeit. Letztere ist die eigentliche Größe, die analog vom Gerät gemessen wird und für die eine bestimmte Genauigkeit in den Specs angegeben wird. Die Multiplikation skaliert entsprechend mit.
 
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