Frage Asus B550-F Gaming Bootet in 3/10 fällen

LyRiix

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Hi,

Ich hab schon knapp ein jahr mein Rechner zusammengebaut mit folgenden Komponenten:

Ryzen 5 3600
Asus B550-F Gaming Bios Version 2423
RX6700XT
16GB DDR4 Corsair 3600Mhz CL18 (CMW16GX4M2D3600C18) NICHT IN DER BOARD QVL!

Der Rechner hat immer problemlos funktioniert mit aktivem DOCP, bis ich das Bios geupdatet habe zwecks AMD´s "SAM" Feature.
Die vorherige version war soweit ich weiß 1602, damit hat das System problemlos ohne jegliche abstürze zu 100% funktioniert.
Sobald das System bootet, läuft der Rechner problemlos ohne Abstürze.
Laut Asus Support mal anderen Ram testen, hab ich getan lief einwandfrei mit 3200Mhz jedoch.
Memtest durchgeführt --> mein Ram ok.
Cmos resets helfen nicht.
Ram mit docp und 3200 läuft, jedoch auch unstable.
Ohne docp läuft das system normal.

Ich finds irgendwie einfach nur peinlich das man sich ein knapp 200euro teures board holt und es dann unfähig ist 3600er oc zum laufen zu bekommen, bzw. mit einem neurem bios funktionierende dinge zu zerstören. Vielleicht weiß ja jemand weiter ^^
 

aclogic

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Hmmmm,hast den Ram schon mal Übertaktet?

Meinst Du den Ram von der Grafikkarte? Nein
Der Ram auf dem Motherboard: der läuft mit im Bios aktivierten DOCP( XMP)

HWINFO64
---
Maximum Supported Memory Clock: Unlimited
Current Memory Clock: 1786.8 MHz
Current Timing (tCAS-tRCD-tRP-tRAS): 16-19-19-39
Memory Channels Supported: 2
Memory Channels Active: 2

Command Rate: 1T
Read to Read Delay (tRDRD_SC) Same Chipselect: 1T
Read to Read Delay (tRDRD_SG/TrdrdScL) Same Bank Group: 5T
Read to Read Delay (tRDRD_SD) Same DIMM: 5T
Read to Read Delay (tRDRD_DD) Different DIMM: 4T
Write to Write Delay (tWRWR_SC) Same Chipselect: 1T
Write to Write Delay (tWRWR_SG/TwrwrScL) Same Bank Group: 5T
Write to Write Delay (tWRWR_SD) Same DIMM: 7T
Write to Write Delay (tWRWR_DD) Different DIMM: 6T
Read to Write Delay (tRDWR): 18T
Write to Read Delay (tWRRD): 7T
Read to Precharge Delay (tRTP): 14T
Write to Precharge Delay (tWTP): 37T
Write Recovery Time (tWR): 26T
Row Cycle Time (tRC): 85T
Refresh Cycle Time (tRFC): 630T
Four Activate Window (tFAW): 38T
----

Intel Extreme Memory Profile (XMP)
XMP Revision: 2.0

Certified Profile [Enabled]
Module VDD Voltage Level: 1.35 V
Minimum SDRAM Cycle Time (tCKAVGmin): 0.55500 ns (1800 MHz)
CAS# Latencies Supported: 16
Minimum CAS# Latency Time (tAAmin): 8.869 ns
Minimum RAS# to CAS# Delay (tRCDmin): 10.454 ns
Minimum Row Precharge Time (tRPmin): 10.454 ns
Minimum Active to Precharge Time (tRASmin): 21.625 ns

Supported Module Timing at 1800.0 MHz: 16-19-19-39
Supported Module Timing at 1733.3 MHz: 16-19-19-38

Minimum Active to Active/Refresh Time (tRCmin): 32.125 ns
Minimum Refresh Recovery Time Delay (tRFC1min): 350.000 ns
Minimum Refresh Recovery Time Delay (tRFC2min): 260.000 ns
Minimum Refresh Recovery Time Delay (tRFC4min): 160.000 ns
Minimum Four Activate Window Delay Time (tFAWmin): 24.000 ns
Minimum Active to Active Delay Time - Different Bank Group (tRRD_Smin): 2.029 ns
Minimum Active to Active Delay Time - Same Bank Group (tRRD_Lmin): 4.849 ns
---

Ansonsten habe ich an den Parametern nichts per Hand ver/gestellt.
 

Casi030

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Genau den Ram auf dem Mainboard ob du den mal Richtung 4000MHz getaktet hast.
Getestet hattest den Ram unter Windows aber auch noch nicht?!
 

LEIV

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Was? Draufklicken und reinschreiben funktioniert nicht? oder mit + und -
 

LyRiix

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Was? Draufklicken und reinschreiben funktioniert nicht? oder mit + und

Hat nun geklappt, hab mal auf die schnelle 3x gebootet und 3/3 erfolgreich. Wenn das der fix war bin ich dir sehr dankbar!!!
Was genau machen diese werte den? Hat der Ram jetzt mehr Spannung drauf? ist das irgendwie bedenklich mit den Settings?
 

LEIV

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Die Werte sind OK, kannst die Tendenziell auch noch um 50 - 100mV senken.
Die Mainboards neigen leider dazu, zu viel Spannung drauf zu geben, und beim Ram ist zu viel halt auch schlecht für die Stabilität
 

LyRiix

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Die Werte sind OK, kannst die Tendenziell auch noch um 50 - 100mV senken.
Die Mainboards neigen leider dazu, zu viel Spannung drauf zu geben, und beim Ram ist zu viel halt auch schlecht für die Stabilität
Werde da noch etwas rumtesten, freue mich aber erstmal dass das Bios update nicht alles komplett vernichtet hat, zumindest ist es ja mit einer Umgehung wieder nutzbar.

Vielen lieben dank!
 

LyRiix

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Die Werte sind OK, kannst die Tendenziell auch noch um 50 - 100mV senken.
Die Mainboards neigen leider dazu, zu viel Spannung drauf zu geben, und beim Ram ist zu viel halt auch schlecht für die Stabilität
Nabend,

Seit ein paar Wochen läuft der PC mit den von dir angegebenen Werten relativ zuverlässig und ohne Probleme.
Jedoch hatte ich nun ca. 3x das Problem das der Rechner sich von jetzt auf gleich einfach neu startet ohne jegliche Verzögerung. Hierbei gehe ich davon aus das Zuviel oder zu wenig Strom auf den Ram geworfen wird. Die Frage ist wie kann ich das anpassen ohne jeweils eine paar Wochen auf einen Absturz zu warten?

MfG
 

LEIV

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Lade dir mal Testmem5 runter, mit 1usmus v3 config, aber, wenn der ram schuld wäre, sollte eigentlich ein Bluescreen kommen, da bei dir aber instant reboot ist, liegt es eher am Prozessor... 🤔

Falls du das testen willst, mit prime95 "small fft" mal 10 min laufen lassen
CPU Voltage offset +0.010V kann da auch schon helfen

Passierten die reboots unter last, oder bei so sachen wie YouTube schauen oder so?
 

LyRiix

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Lade dir mal Testmem5 runter, mit 1usmus v3 config, aber, wenn der ram schuld wäre, sollte eigentlich ein Bluescreen kommen, da bei dir aber instant reboot ist, liegt es eher am Prozessor... 🤔

Falls du das testen willst, mit prime95 "small fft" mal 10 min laufen lassen
CPU Voltage offset +0.010V kann da auch schon helfen

Passierten die reboots unter last, oder bei so sachen wie YouTube schauen oder so?
Klingt nachvollziehbar, dann ist der RAM vielleicht nicht der schuldige.
Der Prozessor wird durch eine 240er AiO gekühlt und bei einem absolut anspruchslosem Spiel oder beim schreiben eines Dokumentes war es sicher nicht die Auslastung die zum Absturz führte.

Ich probier jetzt mal die Prime geschichte aus und Berichte anschließend was sich getan hat.
Zuletzt noch angemerkt, die Cpu läuft Stock, ohne jegliches OC, auch im Bios kein zusätzliches Tool von AMD oder sonstigen im Einsatz.

#edit

Unter vollast in Prime über 10minuten ohne jegliche Probleme. Kann den Fehler somit nicht reproduzieren.
 
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LEIV

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Klingt nachvollziehbar, dann ist der RAM vielleicht nicht der schuldige.
Der Prozessor wird durch eine 240er AiO gekühlt und bei einem absolut anspruchslosem Spiel oder beim schreiben eines Dokumentes war es sicher nicht die Auslastung die zum Absturz führte.

Ich probier jetzt mal die Prime geschichte aus und Berichte anschließend was sich getan hat.
Zuletzt noch angemerkt, die Cpu läuft Stock, ohne jegliches OC, auch im Bios kein zusätzliches Tool von AMD oder sonstigen im Einsatz.

#edit

Unter vollast in Prime über 10minuten ohne jegliche Probleme. Kann den Fehler somit nicht reproduzieren.

Das mit dem Anspruchslosen Spiel /Dokument hilft aber weiter, manchmal regelt sich der Prozessor so weit runter, dass das Netzteil denkt der PC sei aus, und schaltet dementsprechend ab

Im bios mal nach PSU State oder sowas suchen, und von Auto auf "Typical Current" stellen

Edit: "Global C-State Control" kann das auch verursachen, zur not deaktivieren
 

LyRiix

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Das mit dem Anspruchslosen Spiel /Dokument hilft aber weiter, manchmal regelt sich der Prozessor so weit runter, dass das Netzteil denkt der PC sei aus, und schaltet dementsprechend ab

Im bios mal nach PSU State oder sowas suchen, und von Auto auf "Typical Current" stellen

Edit: "Global C-State Control" kann das auch verursachen, zur not deaktivieren
Hi, grad viel zutun, hab etwas den thread verpeilt :/

Ich werde das heute Abend mal testen und hoffentlich keine unverhofften abstürze mehr haben, ist zwar noch nie bei einer wichtigen Uni Arbeit passiert, jedoch im Hinterkopf zu haben er könnte mir abschmieren ist bei so einer teuren Maschine schon mies.

Im Endeffekt lässt sich das ganze aber auch nur im Langzeittest überprüfen ob es was bewirkt hat.

Vielen dank

MfG

Edit:
C State Control von Auto --> Disabled
PSU State von Auto --> Typical Current geändert.

Ich weiß echt nicht, wieso ich soviel Probleme habe das der Rechner stabil läuft, ich bearbeite regelmäßig Kundengeräte die nur hier und da irgendwelche Kinderkrankheiten haben wie Ram defekt oder mal ein Defektes Hardware Bauteil, ansonsten laufen die 500 Euro Office Pcs ja ohne Probleme 24/7. Dort hat ja auch keiner erst im Bios rumgetweakt....^^

Wie dem auch sei, ich hoffe einfach das ich mit den Einstellungen meine ruhe habe, würde mich ungemein freuen, vielen dank erneut.
 
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LyRiix

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Update:

Ich hab mal direkt nach einem absturz in den Eventlog geschaut, wenn meine cpu defekt ist heul ich....^^

1643847996058.png
 

Martin Gut

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Der Fehler 18 WHEA-Logger deutet auf einen Hardwarefehler, zeigt aber nicht genau, woran es liegt. Das Problem kann durch CPU, RAM, Mainboard verursacht werden. Wenn das Netzteil kurzfristig zu wenig Strom liefert, kann auc das ein Grund sein, dass eine dieser komponenten nicht stabil läuft.

Der ServiceControlManager-Fehler kurz vorher deutet auf einen zentralen Windowsprozess der da ist um alle möglichen Prozesse zu starten und zu verwalten. Somit sagt das auch nichts über die Ursache aus.
 

LyRiix

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Der Fehler 18 WHEA-Logger deutet auf einen Hardwarefehler, zeigt aber nicht genau, woran es liegt. Das Problem kann durch CPU, RAM, Mainboard verursacht werden. Wenn das Netzteil kurzfristig zu wenig Strom liefert, kann auc das ein Grund sein, dass eine dieser komponenten nicht stabil läuft.

Der ServiceControlManager-Fehler kurz vorher deutet auf einen zentralen Windowsprozess der da ist um alle möglichen Prozesse zu starten und zu verwalten. Somit sagt das auch nichts über die Ursache aus.

Hilft natürlich wieder mal viel weiter, danke Windows^^

Inwiefern kann ich das ganze jetzt prüfen woran es liegen könnte?
Ich würde anhand der Einstellungen die ich getätigt habe vermuten, dass es an sich nur der Ram sein kann. Jedoch hab ich dafür zu wenig Ahnung von der Materie um das präzise feststellen zu können.
 

Martin Gut

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Da du schon RAM-Probleme hattest, kann ich mir auch gut vorstellen, dass es immer noch nicht ganz stabil läuft. Das zu testen ist aber nicht ganz einfach. Oft hilft es nur, das über längere Zeit im Alltag zu beobachten. Mit Tests kann man solche Fehler nur teilweise reproduzieren, da sie nie die selben Situationen erzeugen wie im Alltag. Daher sind alle Tests nur beschränkt aussagekräftig. Dazu wird der RAM vom RAM-Controller der CPU über das Mainboard angesteuert. Auch wenn ein Test zeigt, dass der RAM nicht ganz stabil ist, weiss man noch nicht an welchem dieser Bauteile es liegt und auch nicht, wo man etwas verändern muss damit es stabil wird. Mehr als mit verschiedenen Einstellungen und ev. verschiedenen Bauteilen herumpröbeln und dann wieder länger auch im Alltag testen bleibt einem da leider nicht.

Man kann immer nur bei einem Ausfall sehen, dass es nicht richtig läuft. Darum sagt man, dass man nur auf Instabilität aber nicht auf Stabilität testen kann. Wenn man ein Problem hat, sieht man das, aber wenn es läuft, weiss man nicht ob es das auch längerfristig in jeder Situation macht. Das macht die Fehlersuche recht mühsam und langwierig.
 
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