Reviews A Plage Tale: Innocence im Test

Jakob Ginzburg

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Eigentlich lasse ich mich von gehypten „Geheimtipps“ nicht blenden und warte die anfängliche Euphorie erstmal ab, bevor ich mein Geld für ein weiteres mittelmäßiges oder gar enttäuschendes Spiel aus dem Fenster werfe. Bei A Plague Tale: Innocence hat mich allerdings von Anfang an das zugrundeliegende Setting gereizt. Dass es dann auch noch zeitgleich mit meinen Winterferien im Sale verfügbar war, war für mich Grund genug, es mir doch mal genauer anzusehen.







Bei den meisten Spielen der letzten Jahre ist oft bereits nach kurzer Spielzeit die Magie verflogen und nach einer Weile des nicht Anfassens versauern viele Titel dann auf dem „pile of shame“. Aus diesem Grund kaufe ich mir Spiele tatsächlich häufig nur „zum Testen“, weil mich die Technik und die Performance in der Regel fast mehr interessiert als das eigentliche Gameplay. Mit exakt diesem Hintergedanken ging ich dann auch an A Plague Tale heran, denn dem Spiel wurde zwar eine fantastische Grafik, allerdings auch ein recht großer Hardware-Hunger nachgesagt. Weil mich dieser Part eingangs am meisten interessierte, beginne ich mein Review mit ein paar technischen Aspekten des Spiels. Ich möchte aber auch direkt anmerken, dass ich nicht aufhören konnte dieses Spiel zu spielen. Dazu aber später mehr.


Zum Test:
 

LurkingInShadows

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Im Titel fehlt das U bei Plague.

Cromatische Aberration: Am Holzgebälk siehts mMn. mit schöner aus, sonst eher als ob Wasser übers Foto gelaufen wäre.

Gameplaybeschreibung erinnert mich irgendwie an die Thief-Reihe, lieg ich da falsch?


Daumen hoch fürs Trauen als Laie über ein Spiel zu schreiben.
 

TSH-Lightning

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Das Spiel hat es auch verdient.

Hervorheben möchte ich die deutsche Sprachausgabe: Die ist exzellent, denn man hat die Rollen wirklich von Kindern sprechen lassen (wird normal nicht gemacht). Außerdem bringt HDR bei diesem Spiel sehr viel Atmosphäre rein; ich habe es auf der PS4 Pro an einem 55" OLED gespielt.
 

wuchzael

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Moin!

Ist mein erstes Review gewesen, bitte daher um Nachsicht, wenn ich etwas vergessen habe.
Kritik, Verbesserungsvorschläge und Anregungen sind ausdrücklich erwünscht!

@LurkingInShadows Die Thief Reihe habe ich nie gespielt, von daher kann ich leider keinen Vergleich ziehen.

Grüße!
 

McFly_76

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Das Spiel gefällt mir auch :)

Auf die automatische Erkennung oder Grafik-Presents in Spielen verlasse ich mich nicht.
Es ist nicht optimal und sorgt nur für FPS Drops und verwaschenes Bild auf Kosten der Leistung.
Die Grafikeinstellungen werden von mir manuell so angepasst dass das Gesamtbild am Ende besser aussieht als die vorgeschlagenen Presets.
So schalte ich z.B. Motion Blur ( Bewegungsunschärfe ), DoF ( Tiefenunschärfe ), chromatischen Aberration immer aus.
Bei der Anisotropischen Filterung ( AF ) wähle ich 8x und bei Anti-Aliasing ( Kantenglättung ) verzichte ich ganz auf FXAA, hier ist CMAA > MSAA x2 oder TSAA einfach besser.
Die Auswahl der richtigen Ambient Occlusion ( Umgebungsverdeckung ) ist abhängig davon ob im PC eine Nvidia ( HBAO+ ) oder eine AMD ( HDAO ) Grafikkarte steckt.
HBAO+ ist ein Leistungsfresser für AMD und falls nur das im Spiel zu Auswahl steht, dann wähle ich die Option "niedrig" aus.
Um Schattendetails und Reflexionen zu optimieren suche ich immer die Stelle im Spiel aus, welche sich besonders gut dafür eignet ( Worst Case ).
Hier wähle ich am Ende die Detailstufe aus, wo es im Bild zu keiner optischen Verbesserung mehr kommt.
 

wuchzael

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Das mache ich im Prinzip sehr ähnlich. Wenn es gewünscht ist, gehe ich bei kommenden Reviews gerne auch mal grob auf die Settings ein.

Grüße!
 

Seven

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Cooles Spiel aber zum ende hin wirds lächerlich imo zu abgehoben vond er Story her.
 

Andy

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Das Spiel hat mir auch viel Freude bereitet. Und danke für den Tipp mit der chromatischen Aberration, das Bild war gleich viel angenehmer.
 
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