Der Sharkoon SGS30

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Gutes, und vor allem günstiges Sitzen hatten wir uns Anfang Januar bereits mit dem neuen Einsteiger-Gaming-Stuhl SGS20 (Link zum Artikel: hier) aus dem Hause Sharkoon angesehen. Heute gehen wir eine Preisklasse die Leiter hinauf und schauen mal, ob der Sharkoon SGS30 den Aufpreis von 80 € – am Ende auch wert ist. Natürlich kann man (read full article...)
 
Naja, so sehen Gaming Stühle in dem Preisbereich wohl aus. Wie gut so ein Produkt verarbeitet ist, sieht man Imho sowieso erst nach ein paar Jahren.

Inwieweit es klug ist, in Zeiten von Inflation und Grakapreisen von über 1000 Euro am Stuhl zu sparen, muss jeder selber entscheiden.

Für alle die schon etwas älter sind und/oder Rückenprobleme haben, lohnt es sich aber definitiv in besseres Stuhlwerk zu investieren. Wie schon beschrieben, hat ein Stuhl mit Lordosenunterstützung und Syncromeschanik all meine Rückenprobleme behoben.

Vorher hab ich auf einen Noblechair Icon gesessen, der auch um die 400 Euro kostet, sämtliches Schickimicky hat, aber dem leider die erwähnten Features fehlen.

Trotzdem interessanter Test im Bereich preiswerter Gaming Chairs. Nicht jeder verbringt ja jeden Tag 8 Stunden auf seinem Stuhl.
 
Zuletzt bearbeitet :
Ich hab mich tatsächlich weil ich jetzt im HO noch mehr auf meinem Stuhl sitze (trotz höhenverstellbarem Tisch...) durch das Zocken am Abend, nochmal mit dem Thema auseinandergesetzt.
Die Historie sah aber so aus:
Gerade weil mein Markus von Ikea, jetzt die 10 Jahre schon deutlich überschritten hatte. Als Ersatz hatte ich mal eine neuere Version des Markus gekauft, aber festgestellt, dass da die Sitzfläche deutlich härter ist -> war ein no go für mich (dummer Steiß + Skoliose).
Also weiter auf dem alten Markus gesessen, bis ich mir mal dachte, kauf dir einen "gaming Stuhl". Also komischen 200€ Stuhl gekauft (ich glaube von Songmics) und musste feststellen, dass das doch ziemlicher Schrott ist. Also wieder weg damit und weiter auf meinem alten Markus gesessen.

Und jetzt sind wir in der Gegenwart angekommen: das Netz an der Rückenlehne des Markus war schon soweit ausgebeult, dass da nicht mehr viel mit richtiger Rückenunterstützung war. Ansonsten ist der Stuhl nach über 10 Jahren noch ordentlich in Schuss.
Also gelesen, geschaut...Backforce...hm, ich weiß nicht. Dann der Gamechanger. Konfiguriert kam der dann schon auf ~800€, also deutlich weg vom typischen Gaming Stuhl Segment. Weiter gelesen und festgestellt, so wirklich anders scheint der ja auch nicht zu sein.

Final dann bei der Diskussion über Hermann Miller Stühle auf den Steelcase Gesture gestoßen, und da dann bei einem Angebot über gut ~900€ zugeschlagen.
Bisher sitze ich seit ungefähr ~1,5 Wochen drauf und bin schon zufrieden. Die Sitzfläche wirkt direkt nach dem man sich draufsitzt relativ hart (deutlich härter als beim alten Markus, vergleichbar mit dem aktuellen Markus von Ikea), aber es bleibt angenehm auch über wirklich lange Sitzdauer. Gefühlt ist man auf dem Stuhl permanent etwas in Bewegung, was sicher ein Vorteil ist.

Für mich bleibt es ein weiteres Puzzlestück: wenn irgendwo Gaming drauf steht, ist das mit Vorsicht zu genießen, denn meistens gibt es ein Produkt ohne diesen Tag bei gleicher Qualität zum günstigeren Preis, oder mit deutlich besserer Qualität zum identischen Preis.

(auch wenn ich jetzt natürlich ohne stylische Farben und RBG am Stuhl schlechter in allen FPS Shootern unterwegs bin :D :D)
 
Ich hab mich tatsächlich weil ich jetzt im HO noch mehr auf meinem Stuhl sitze (trotz höhenverstellbarem Tisch...) durch das Zocken am Abend, nochmal mit dem Thema auseinandergesetzt.
Die Historie sah aber so aus:
Gerade weil mein Markus von Ikea, jetzt die 10 Jahre schon deutlich überschritten hatte. Als Ersatz hatte ich mal eine neuere Version des Markus gekauft, aber festgestellt, dass da die Sitzfläche deutlich härter ist -> war ein no go für mich (dummer Steiß + Skoliose).
Also weiter auf dem alten Markus gesessen, bis ich mir mal dachte, kauf dir einen "gaming Stuhl". Also komischen 200€ Stuhl gekauft (ich glaube von Songmics) und musste feststellen, dass das doch ziemlicher Schrott ist. Also wieder weg damit und weiter auf meinem alten Markus gesessen.

Und jetzt sind wir in der Gegenwart angekommen: das Netz an der Rückenlehne des Markus war schon soweit ausgebeult, dass da nicht mehr viel mit richtiger Rückenunterstützung war. Ansonsten ist der Stuhl nach über 10 Jahren noch ordentlich in Schuss.
Also gelesen, geschaut...Backforce...hm, ich weiß nicht. Dann der Gamechanger. Konfiguriert kam der dann schon auf ~800€, also deutlich weg vom typischen Gaming Stuhl Segment. Weiter gelesen und festgestellt, so wirklich anders scheint der ja auch nicht zu sein.

Final dann bei der Diskussion über Hermann Miller Stühle auf den Steelcase Gesture gestoßen, und da dann bei einem Angebot über gut ~900€ zugeschlagen.
Bisher sitze ich seit ungefähr ~1,5 Wochen drauf und bin schon zufrieden. Die Sitzfläche wirkt direkt nach dem man sich draufsitzt relativ hart (deutlich härter als beim alten Markus, vergleichbar mit dem aktuellen Markus von Ikea), aber es bleibt angenehm auch über wirklich lange Sitzdauer. Gefühlt ist man auf dem Stuhl permanent etwas in Bewegung, was sicher ein Vorteil ist.

Für mich bleibt es ein weiteres Puzzlestück: wenn irgendwo Gaming drauf steht, ist das mit Vorsicht zu genießen, denn meistens gibt es ein Produkt ohne diesen Tag bei gleicher Qualität zum günstigeren Preis, oder mit deutlich besserer Qualität zum identischen Preis.

(auch wenn ich jetzt natürlich ohne stylische Farben und RBG am Stuhl schlechter in allen FPS Shootern unterwegs bin :D :D)
Seh ich ähnlich. Ich bin bei preiswerten Gaming Chairs für den täglichen Einsatz immer sehr skeptisch. Spannend wäre sicher mal ein Vergleich zwischen Bürostühlen und Gaming Chairs in der Preisklasse 200-350 Euro.

Nicht jeder kann und will über 600 Euro für einen Stuhl ausgeben. Aber der Markt ist im unteren Preisbereich ziemlich unübersichtlich.
 
keine Ahnung ob ich das hier verlinken darf, aber grundsätzlich finde ich dieses Video schon sehr aufschlussreich:

Falls nicht erwünscht, bitte melden, dann lösche ich es natürlich wieder :)
 
Sagen wir es mal so:
Wer lange sitzen muss, wird schon aus gesundheitlichen Gründen nicht um ein gutes Produkt drumrumkommen. Und ich bin bei Wagner geblieben, hat mich am meisten überzeugt. Miller ist nicht schlecht, aber am Ende war das vergleichende Probesitzen dann doch nicht so prall.
 
Ja, ich sehe es auch so, dass sich eine Investition in einen ordentlichen Stuhl lohnt. Ich hatte erst einen Gaming-Chair in der 200 Euro Preisklasse, gedacht für gelegentliches Sitzen und Spielen. Dann kam Corona und viel Home-Office, und nach einer Weile habe ich ich mich nach etwas Besserem umgesehen und dies auch gefunden; in meinem Fall wurde es ein Backforce One Plus, ein deutsches Produkt, und ich bin rundum zufrieden.
 
War bei mir auch so. Erst einen Gaming Chair gehabt, den mir meine Frau geschenkt hatte. Zum abendlichen Daddeln ok, aber als es dann mit permanenten Home Office los ging, war das nichts mehr. Hatte eh immer Probleme mit diesen bescheuerten Seitenwangen Hab da meine Schultern nie zwischen bekommen... Hab nun einen ordentlichen Bürostuhl im Preisbereich 500 €. Ist zwar auch noch nicht perfekt, aber schon ein großer Fortschritt. Nächstes mal wird es dann doch wohl die 1000€ Klasse.
 
Netter Test @FritzHunter01

Was ich mich frage, ist nur: warum macht man einen Stuhl, der für schwerere Personen gemacht wurde als der SGS20, dann in der Sitzbreite schmäler? Das erschließt sich mir nicht wirklich. Ich bin sicher kein Schneidersitz-Hocker, aber etwas Freiraum ist für mich nicht verkehrt. Breiter als in einer Sardinen-Büchse sollte es für mich schon sein. :cool: Ich lümmle auch ganz gern mal im Stuhl, wenn ich da bei jeder kleinen Bewegung die Armlehnen in der Seite spüre, kommt da wenig Gemütlichkeit auf.

Aber der nächste wird sicher dann auch eher ein hochwertiger Bürostuhl, das ganze "Gaming"-Zeug ist halt nur wegen diesem Zusatz so teuer, da was Gutes UND Günstiges zu finden, ist fast unmöglich. Und die Auswahl leider so unübersichtlich, dass man auch unverschämtes Glück braucht, um was den Ansprüchen entsprechendes zu finden. Dafür werde ich mir sicher etwas mehr Zeit nehmen.
Mit dem paar Monate alten jetzt ist es zwar ok, aber wirklich überragend besser als der Vorgänger ist er nicht. Kann man für einen Stuhl für unter 250,- auch sicher nicht erwarten. Naja, wenn er die Garantiezeit übersteht, passt das. Zur Not hab ich auch noch passende (neue) Stoßdämpfer vom Vorgänger hier liegen, damit kann ich das "Vergnügen" noch um ein paar Monate verlängern.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator :
Ich verstehe alle Argumente in Bezug auf Gaming vs. teuren Bürostuhl. Wer wirklich den ganzen Tag sitzen muss und bereits körperliche Probleme hat, der sollten sich nach etwas um 1000 Euro umschauen. Z.B. sowas hier:


Der SGS30, auf dem ich jetzt seit Wochen sitze, ist deutlich bequemer als der SGS20 und bietet mehr für "fast" das gleiche Geld. Wie die meisten wissen, arbeite ich fast ausschließlich im Homeoffice und sitze somit länger als 8 Stunden! Durch das gute Rückenkissen sitze ich sehr gut und das ohne jegliches zwicken. (Bin mit 41 auch nicht mehr der Jüngste)

Wer also nur was für das abendliche Zocken sucht, der macht auf keinen Fall was falsch, wenn er sich einen solchen Stuhl holt. (Gilt sowohl für den SGS20 als auch den SGS30)

@weedeater Warum Sharkoon bei größer Lastaufnahme die Sitzfläche etwas kleiner macht, das ist ist in der Tat komisch. Das werde ich auf jeden Fall gesondert als Feedback an Sharkoon zurückgeben. Die nehmen Feedback tatsächlich an!
 
Ich verstehe alle Argumente in Bezug auf Gaming vs. teuren Bürostuhl. Wer wirklich den ganzen Tag sitzen muss und bereits körperliche Probleme hat, der sollten sich nach etwas um 1000 Euro umschauen. Z.B. sowas hier:


Der SGS30, auf dem ich jetzt seit Wochen sitze, ist deutlich bequemer als der SGS20 und bietet mehr für "fast" das gleiche Geld. Wie die meisten wissen, arbeite ich fast ausschließlich im Homeoffice und sitze somit länger als 8 Stunden! Durch das gute Rückenkissen sitze ich sehr gut und das ohne jegliches zwicken. (Bin mit 41 auch nicht mehr der Jüngste)

Wer also nur was für das abendliche Zocken sucht, der macht auf keinen Fall was falsch, wenn er sich einen solchen Stuhl holt. (Gilt sowohl für den SGS20 als auch den SGS30)

@weedeater Warum Sharkoon bei größer Lastaufnahme die Sitzfläche etwas kleiner macht, das ist ist in der Tat komisch. Das werde ich auf jeden Fall gesondert als Feedback an Sharkoon zurückgeben. Die nehmen Feedback tatsächlich an!
Naja, mit 41 bist du ja so eine Art Junior. 🤣

Das so ein Sitz für den Preis als Gamingchair sicher Ok ist, keine Frage. Zumindest solange wie man keine Rückenprobleme hat gilt das sicher für beide.

Allerdings glaube ich nicht, das man wirklich 1000 Euro ausgeben muss. Mein Recaro lag bei 600 Euro und etwas darunter gibt es auch was vernünftiges von Icon. Interessant wäre aber auch die Frage, was leisten Bürostühle im unteren Preisbereich zwischen 200-450 Euro. Gibt es da eine deutliche bessere Qualität im Vergleich?

Hier wäre ein Test wirklich mal spannend.
 
Mein Stuhl hat vor ca. 8 Jahren ca. 100 € gekostet und ist ein Bürostuhl ohne Besonderheiten. Ich kann ihn hoch und runterfahren und das wars.
Jetzt ist er langsam platt - nach 8 Jahren nicht verwunderlich sondern eher erstaunlich, dass ich es solange ausgehalten habe. In der langen Homeofficezeit habe ich schon gemerkt, dass der Stuhl jetzt nicht optimal ist zum stundenlangen Arbeiten - so war er halt auch nie angelegt.

Für mich stellt sich jetzt die Frage, bis zu welchem Preis bestelle ich einfach selber, und ab wann muss ich selbst zum Probesitzen.
Selbst einem 200 € Stuhl habe ich schon langsam Bauchschmerzen einfach mal zu kaufen: Die Chance, dass ich was zu meckern habe ist groß. Das Zurücksenden solcher einmal aufgebauten Stühle - abgesehen von dem unsinnigen hin und hergeschicke - ist wohl eher kompliziert.
Das Problem wird bei einem 600 € Recaro ja noch größer. Den würde ich schon gerne mal vorher probesitzen, bevor ich ihn bestelle. Zumal ich dann andere Stühle ja gar nicht ausprobiert habe. Der Mangel an Vergleich lässt so manches Produkt erstmal gut aussehen.
Einen 1500 € Stuhl bestelle ich ganz sicher nicht im Internet einfach so.
In meiner Wohngegend bleiben dann 2-3 Fachgeschäfte, dort gibt es nahezu keine Stühle mit Gaming - Label. Finde ich gar nicht schlimm, da auch ein Gamingstuhl für mich nur ein Bürostuhl ist. Aber diese Fachgeschäfte sind dann schon wieder spezialisiert und jeder hat dann gerade mal 2 Stühle zum Probesitzen da. Nimm einen oder lass es.
Aber vielleicht steht für mich auch der Gang in den Fachhandel schon alleine deshalb mal an, um die ganzen Ergonomiefeatures einmal auszuprobieren bevor ich mich entscheide, was ich will. Letztlich machen diese Features ja den Preis.
 
Mein Stuhl hat vor ca. 8 Jahren ca. 100 € gekostet und ist ein Bürostuhl ohne Besonderheiten. Ich kann ihn hoch und runterfahren und das wars.
Jetzt ist er langsam platt - nach 8 Jahren nicht verwunderlich sondern eher erstaunlich, dass ich es solange ausgehalten habe. In der langen Homeofficezeit habe ich schon gemerkt, dass der Stuhl jetzt nicht optimal ist zum stundenlangen Arbeiten - so war er halt auch nie angelegt.

Für mich stellt sich jetzt die Frage, bis zu welchem Preis bestelle ich einfach selber, und ab wann muss ich selbst zum Probesitzen.
Selbst einem 200 € Stuhl habe ich schon langsam Bauchschmerzen einfach mal zu kaufen: Die Chance, dass ich was zu meckern habe ist groß. Das Zurücksenden solcher einmal aufgebauten Stühle - abgesehen von dem unsinnigen hin und hergeschicke - ist wohl eher kompliziert.
Das Problem wird bei einem 600 € Recaro ja noch größer. Den würde ich schon gerne mal vorher probesitzen, bevor ich ihn bestelle. Zumal ich dann andere Stühle ja gar nicht ausprobiert habe. Der Mangel an Vergleich lässt so manches Produkt erstmal gut aussehen.
Einen 1500 € Stuhl bestelle ich ganz sicher nicht im Internet einfach so.
In meiner Wohngegend bleiben dann 2-3 Fachgeschäfte, dort gibt es nahezu keine Stühle mit Gaming - Label. Finde ich gar nicht schlimm, da auch ein Gamingstuhl für mich nur ein Bürostuhl ist. Aber diese Fachgeschäfte sind dann schon wieder spezialisiert und jeder hat dann gerade mal 2 Stühle zum Probesitzen da. Nimm einen oder lass es.
Aber vielleicht steht für mich auch der Gang in den Fachhandel schon alleine deshalb mal an, um die ganzen Ergonomiefeatures einmal auszuprobieren bevor ich mich entscheide, was ich will. Letztlich machen diese Features ja den Preis.
Probesitzen wäre schon sehr positiv. Für mich ist wichtig, das ich eine entsprechende Sitzfläche habe und die Rücken, sowie Seitenlehnen diverse Verstellmöglichkeiten bieten. Lordosenunterstützung ist ein must have, syncromechanik nice to have. Ansonsten achte ich auf eine hohe Tragkraft, da dann die Mechanik entsprechen robust ausgeführt sein muss. Ich kenne kein externes Lordosenkissen. was mich überzeugt hätte, und ich hatte eine ganze Menge davon.

Der Rest ist für mich relativ unwichtig, da ich jeden Stuhl mit einem Orthopädischen Sitzkissen sowie einer separaten Kopfstütze aufwerte. Das kostet wenig, bringt aber enorm viel und schafft mehr Wahlmöglichkeiten, da dann die Härte der Sitzfläche individuell anpassbar ist.

Aktuell gibt es einen Test bei PCGH. Hier schneidet der Rae am besten ab. Ich denke aber auch die Modelle von Backforce und Icon sowie diverse andere mit Lordosenunterstützung können hier überzeugen.

Prinzipiell würde ich mich immer für einen "Nur-Stuhl-Produzenten" entscheiden. Hier ist sicherlich das meiste Know-How. Ansonsten immer auf die Größe achten, für die ein Stuhl maximal ausgelegt ist.
 
Von der größe her bin sowas von Durchschnitt - ich würde sagen in diesem Falle ein Vorteil.
Lordoseunterstützung hatte ich bisher keine, aber ich kann mir den Nutzen schon gut vorstellen. Nur halt auch, dass es Mist ist, wenn die integrierte nicht veränderbare nicht passt... Dann hilft wieder nur ausprobieren.
Ich werde ziemlich sicher keinen gelabelten Stuhl von irgenwelchen Hardwareherstellen kaufen. Das ergibt in meinen Augen wenig Sinn.

Naja nach Ostern werde ich mal zum Fachhändler tingeln. Und hoffen, das der was passendes mit nicht zu krassem Preis einfach anbietet. Wäre das einfachste.
 
Mein Besuch im Fachhandel war eher ernüchternd. Es waren 12 Stühle von verschiedenen deutschen Marken zum ausprobieren da. Die Beratung erschöpfte sich in:
- Der Stuhl muss richtig eingestellt sein
- Der Stuhl muss passen
- Welchen davon ich kaufe ist grundsätzlich egal, sind alle von der Qualität gleich gut und halten 20 Jahre
- Alle im Preisbereich zwischen 450 und 600 €
Mit Synchronmechanik war grad keiner da. Kann ich bestellen, muss ich dann auch kaufen, ist aber teurer als im Netz.

Als Alternative wurde mir ein Swopper angeboten:
Aeris Swopper

Der habe die Vorteile eines Gymnastikballs ohne seine Nachteile zu haben. Bin draufgesessen, das ist schon erstmal ein gutes Gefühl. Für 2 Stunden stell ich mir das super vor, ein ganzer Arbeitstag stelle ich mir ziemlich anstrengend vor. Allerdings ziemlich teuer.

Gebraucht schau ich mir den wohl mal an - ist sicher eine gute Abwechslung für zwischendurch und braucht nicht so viel Platz.

Auf ins nächste Geschäft... Dieser Büroaustatter verkauft wohl lieber an Firmen, die kaufen mehr von dem Zeug.
 
Mein Besuch im Fachhandel war eher ernüchternd. Es waren 12 Stühle von verschiedenen deutschen Marken zum ausprobieren da. Die Beratung erschöpfte sich in:
- Der Stuhl muss richtig eingestellt sein
- Der Stuhl muss passen
- Welchen davon ich kaufe ist grundsätzlich egal, sind alle von der Qualität gleich gut und halten 20 Jahre
- Alle im Preisbereich zwischen 450 und 600 €
Mit Synchronmechanik war grad keiner da. Kann ich bestellen, muss ich dann auch kaufen, ist aber teurer als im Netz.

Als Alternative wurde mir ein Swopper angeboten:
Aeris Swopper

Der habe die Vorteile eines Gymnastikballs ohne seine Nachteile zu haben. Bin draufgesessen, das ist schon erstmal ein gutes Gefühl. Für 2 Stunden stell ich mir das super vor, ein ganzer Arbeitstag stelle ich mir ziemlich anstrengend vor. Allerdings ziemlich teuer.

Gebraucht schau ich mir den wohl mal an - ist sicher eine gute Abwechslung für zwischendurch und braucht nicht so viel Platz.

Auf ins nächste Geschäft... Dieser Büroaustatter verkauft wohl lieber an Firmen, die kaufen mehr von dem Zeug.
Das größte Problem ist, das du einen Stuhl erst nach mehreren Tagen wirklich einschätzen kannst. Mein Noblechair Icon ist auf den ersten Blick breiter und viel wuchtiger als mein Recaro. Man sitzt nicht, man thront darin regelrecht. Völlig Kenntnisfrei hätte ich immer zum Icon gegriffen. Nach 3 Tagen Recaro würde ich nix anderes mehr in der Preiskategorie kaufen.

Der ist übrigens gerade im Angebot.
 
Das größte Problem ist, das du einen Stuhl erst nach mehreren Tagen wirklich einschätzen kannst. Mein Noblechair Icon ist auf den ersten Blick breiter und viel wuchtiger als mein Recaro. Man sitzt nicht, man thront darin regelrecht. Völlig Kenntnisfrei hätte ich immer zum Icon gegriffen. Nach 3 Tagen Recaro würde ich nix anderes mehr in der Preiskategorie kaufen.

Der ist übrigens gerade im Angebot.
Das stimmt mit Sicherheit.
Den Recaro habe ich mir auch ausgiebig angeschaut.
Heute war ich nochmal in einem Fachgeschäft - deutlich besser.
12 Stühle gesehen und ausprobiert, ausgiebiges Gespräch mit einigen guten Punkten.
Am Ende zwei Favoriten: Ein Bürostuhl von Interstuhl den ich im Netz nicht gefunden habe - mit viel Möglichkeiten (Synchronmechanik, einstellbare Lordosestütze, Sitztiefenverstellung, Lehne höhenverstellbar) - zum günstigen Preis ( Angebot 500 statt 750).
Einen Tick bequemer aber deutlich teurer: Interstuhl Pure , mit einer sehr flexiblen Lehne und einer Sitzfläche, die auch nach links und rechts mitgeht.
Interstuhl ist die Firma hinter Backforce.

Den Rae habe ich bisher nur nicht in Erwägung gezogen, weil ich mich davor scheue einfach einen teuren Stuhl zu bestellen und dann wieder zurückzuschicken... Die Bilder aus dem Netz sehen schon gut aus und auch Dein Bericht spricht dafür. Bei dem Angebot bin ich schon ins Grübeln gekommen.

Die beim Fachhandel liefern, und ich kann den Stuhl dort auch innerhalb von 2 Wochen umtauschen, und ich komme ohne Gaming-Label aus - gefällt mir ein bisschen besser.

Thread gekapert... Nunja. Manchmal hilfts halt auch einfach, seine Gedanken zu verschriftlichen :) In diesem Sinne auch danke fürs mitlesen und die Tipps!
 
ich hatte länger einen Swopper im Büro. Das ist schon anstrengend auf längere Zeit. Auch nervte mich, mich nie zurücklehnen zu können. Ja, man hüpft mehr (Bewegung ist immer gut), läuft aber eben Gefahr, dass der Oberkörper nach längerer Nutzungszeit "in sich zusammenfällt".

Meine Meinung: als Zweit-"Stuhl" eine feine Sache. Aber nichts für 8h am Stück.

Wenn: nimm einen mit zum Untergrund passenden Rollen!
 
So habe ich mir das gedacht - mir ist der Swopper für ein Experiment einfach zu teuer gewesen. Ich habe für einen akzeptablen Preis (weniger als die Hälfte vom Neupreis) einen gebraucht mit neuem Bezug gekauft. Ich stimme @Besterino völlig zu. Immer mal wieder zum Abwechseln super, oder wenn man mal "kurz" an den Rechner geht. Für ausgedehnte Schreibtischrunden wird es irgendwann unbequem und ich beginne mit Schonhaltungen. Laut Hersteller bin ich dann noch nicht trainiert genug :)
Rückenlehne kann mal wohl nachrüsten, aber das lass ich mal. Werde wohl noch einen "normalen" Bürostuhl kaufen, ich lasse mir Zeit dabei und werde noch ein paar ausprobieren.
 
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